Beiträge von lotuselise

    Ich weiß ganz ehrlich nicht, was ich von dem Entschluss halten soll, den Hund abzugeben, da ihm nun nicht mehr vertraut wird.

    Wie lange dauert es denn bis ich jemandem 100% vertraue?

    Was erwarte ich an Vertrauensbasis vom Hund innerhalb von zwei Wochen?

    Klar könnte ich jetzt schreiben: "ja, gib ihn ab, ich verstehe Dich", zur Not ins nächste Tierheim. Was passiert dann?
    Genau über dieses Tierheim beschweren sich beleidigte Eltern, weil sie keinen Hund bekommen, da ein Kleinkind in der Familie ist.

    Ich bin immer wieder erstaunt über die Erwartungshaltung der Menschen.
    Der Hund soll funktionieren wie man es sich vorstellt, das kleine Kind soll funktionieren, wie man es vorschreibt.
    Wie lange gibt man beiden dafür Zeit? Zwei Wochen?

    Geht man davon aus, dass ein Hund ca. 16 Stunden am Tag döst oder schläft, dann bleiben von diesem Zeitraum genau 4,67 Tage übrig um sich im aktiven Umgang richtig aneinander zu gewöhnen.

    Das wollte ich zu Bedenken geben......

    Ach menno Meike, lass Dich mal drücken...

    schau mal, die Kleine hat den Winter überlebt, und der war teilweise so kalt. Ich kann und will einfach nicht glauben, dass sie nicht mehr lebt. Emma ist kein Hund, der sich einfach irgendwo zum Sterben hinlegt.

    Schau mal meine zur Zeit an. In der Früh ist sie ein Morgenmuffel. Mittags und am Nachmittag ist es zu heiß, da liegt sie am liebsten irgendwo wo es kühl ist abwechselnd mit in der Sonne braten.

    Neueste Meise von ihr ist, dass sie sich in den Blumentopf legt, weil die Erde drin kühl ist.
    Wie Du siehst, durchgeknallte Rumäninnen haben ihre eigene Vorstellung von gemütlich.

    Ich denke auch Emma wird ähnliches tun.
    Vielleicht sieht sie deshalb auch momentan niemand.

    Ich glaube, dass sie noch lebt - würde ja auch gar keinen Sinn machen: sich im Winter den Hundehintern abzufrieren um dann im Frühjahr aufzugeben??

    Nö, so lange ich nichts Gegenteiliges von Euch höre, hab ich Hoffnung....
    Liebe Grüße
    Petra

    Warum muss man eigentlich immer alles gleich werten?

    Jeder kennt die Teletubbies. Von den Kindern geliebt, von genauso vielen Eltern nicht. Was war das Erfolgskonzept dieser Sendung: Hauptsächlich, dass sich diese Figuren bewegt haben wie Kinder.

    Genau das, was die Kleinkinder dort als Gleichartigkeit wahrgenommen haben, wird vom Hund als Fremdartigkeit im Gegensatz zu erwachsenen Menschen wahrgenommen.

    Was ist denn daran der Fehler? Was hat das Kind denn falsch gemacht? Es läuft wie es läuft, es hüpft wie es hüpft, es kreischt wie es kreischt, es fuchtelt mit den Armen.

    Ja, und jetzt? Ist eben noch ein kleiner Mensch, der sich verhält wie es eben kleine Menschen tun.

    Vielleicht solltet Ihr doch öfter mal "Asso-TV" und die Salesch gucken. Sie sagt ganz deutlich. So lange nur gegenseitige Schuldzuweisungen in einem Konflikt ausgesprochen werden, gibts keine Lösung.

    Manchmal kann man selbst in den Privaten noch was lernen...

    War zu langsam zum editieren:

    Meine Güte, es hätte auch was anderes passieren können.
    Der Junge schießt nen Ball, das Mädel läuft hinterher auf die Straße, ein Autofahrer schrammt sie zwar, ist aber gerade am Ausweichen und wickelt sein Fahrzeug komplett um nen Laternenpfahl.
    Dann hättet Ihr rechtlich übrigens den Fall, dass der Autofahrer erst mal Schuld bekäme, da Kind unter 10 Jahren.

    Wäre wirklich noch schwieriger dann die Frage: wen erschießen wir als erstes? Die Eltern, die Kinder oder den Fahrer oder am besten alle???

    Also bleibt doch einfach mal auf dem Teppich....

    Hi Andreas, tut mir leid was Euch passiert ist.

    Erstmal: einer muss sich jetzt vorne hinstellen und die ganze Verantwortung übernehmen. Deine Frau oder Du ist egal. Der mit dem dickeren Fell halt.

    Dann wird überlegt:
    - was wollt Ihr für den Hund?
    - was wollt Ihr für Euch?
    - was wollt Ihr für das Nachbarskind?

    Rückgängig könnt Ihr es nicht mehr machen, es ist ein bedauerlicher Vorfall. Aber es ist passiert - und Ihr könnt es wenigstens richtig machen. Dazu gehören:

    - ein Trainer, der den Hund einschätzt - das braucht Ihr für den normalen Umgang, für Euch, aber auch für die Nachbarn
    - weg mit Vorwürfen, einmal nicht ganz korrekt aufgepasst, Euer Kleiner eine Regel mißachtet
    - für die Folgen und Kosten einerseits aufzukommen, aber andererseits ungerechtfertigte Forderungen abzuschmettern. D.h. z.B. eine kosmetische Laserbehandlung der Narben falls nötig, selbstverständlich - eine sofortige Einschläferung des Hundes auf keinen Fall.

    Ihr wisst nicht, warum, wie genau es passiert ist. Das wird sich nicht ändern:
    - ob die beiden Kleinen den Hund vorher durch die Glasscheibe geärgert haben etc.

    Werdet Ihr auch nicht erfahren.

    Geht einfach den richtigen Weg, auch wenn er schwer und teuer werden kann.....

    Ich weiß nicht wirklich was ich hier schreiben soll. Ohne Vorwürfe - neutral eben.

    Mich erstaunt ganz einfach was es doch für brave Kinder gibt und was für "mißratene" Plagen ich eigentlich hab.
    Da wird um die eigenen Interessen gekämpft was das Zeug hält: Übernachtungen, erster Urlaub alleine, Führerschein, Taschengelderhöhung, Online-Zeit etc.

    Aber ich bin mir auch sicher, dass die gleichen Kinder einen Sch***** drauf geben würden, wenn ich "nein" sage und der Hund leidet. Irgendwer findet sich im Freundeskreis, der fährt - man kommt auch auf jede Party in 25 km Entfernung wenn man denn will.

    Und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass, wenn da ein Kind in der TK aufschlägt und die Situation schildert - nämlich, dass es ohne Einverständnis mit dem Familienhund dort ankommt weil es das Elend nicht mehr ansehen kann - weggeschickt wird.

    Es gibt Taschengeld, es gibt Ferienjobs, es gibt Zeitungsjobs. Mein Jüngster hat zwei Zeitungstouren und immer Geld + TG entsprechend der altersgemäßen Jugendamtvorgabe.

    Pupertät heißt: die Eltern in Frage zu stellen. Oftmals haben sie Recht, aber nicht immer. Für positive Dinge lohnt es sich zu kämpfen.

    Also mach - setz Dich ein - und es wird klappen.

    Ich hoffe, es ist noch nicht zu spät - gute Besserung für den Wauz

    PS: Immer zu warten, nach dem Motto: ist von selbst gekommen, wird von selbst wieder gehen - das funktioniert nicht. Stell Dir jemand mit Blinddarmentzündung vor: was wird wohl "günstiger" sein? Gleich zu gehen und ihn entfernen zu lassen oder auf nen Durchbruch zu warten, mit anschließender intensivmedizinischer Versorgung?
    Ganz abgesehen davon, dass ein geliebtes Wesen vielleicht nicht mit dem Leben davonkommt.

    Zur richtigen Zeit am richtigen Ort - das ist entscheidend....

    Hi,
    Mensch ich les das ja jetzt erst alles. Wahnsinn.

    Irgendwer hat hier mal geschrieben, dass ein Hund nach ner richtigen Stresssituation fast ne Woche brauchen kann bis er wieder richtig runterkommt. Gebt Euch die Woche, wenn es irgendwie geht. Ich weiß Du bist selbständig, da ist es nicht so einfach, aber versuch es.

    Sei Ihr nicht böse, dass sie Dich gebissen hat: sie ist im Moment ganz einfach genauso durch den Wind wie Du selbst. Von daher habt Ihr auf alle Fälle den richtigen Draht zueinander. ;) Als wir unseren alten Kater nach einer Vergiftung einschläfern lassen mussten, da er Blut gespuckt hat und krampfte, hat er meinen Mann gebissen - aber richtig gelocht - er war zwei Wochen krankgeschrieben. Der Kerl hatte einfach Panik.

    Mit dem Geschoss an der Wirbelsäule: die Aussage, na ja ist am Wirbel, dem harten Knochendingens und neben den Nerven, so lässig als wären es tatsächlich Drahtseile, die da im Kanal entlanglaufen..... das wäre mir zu wenig, da hängt zu viel mit dran. Wäre für mich auf jeden Fall ein Anlass eine zweite Meinung von einem Spezialisten einzuholen - egal ob bei Mensch oder Tier: bei der Wirbelsäule ist Schluss mit lustig und alles easy.

    Wirst sehen - Du hast Dir die ganze Mühe nicht umsonst gegeben - es wird alles werden. Versuche Dich zur Ruhe zu zwingen. Schara braucht Dich. Als mein jüngster Sohn damals mit dem Fahrrad angefahren wurde - war nicht weit weg, ich wurde sofort geholt - saß ich mit im RTW und hab einen Witz nach dem anderen gerissen und ihn zum Lachen gebracht. Auch in der NOTA ging das so weiter. Der Rest von mir zitterte wie Espenlaub und ich hatte dasselbe Gefühl wie als Kind wenn ich was ausgefressen hatte und es würde mächtig Ärger geben.

    Aber was hätte ich tun sollen? Ich wusste noch nichts genaues von den Verletzungen außer der deutlich sichtbaren, großen Rissverletzung knapp unter der Kniekehle.

    Einer muss wohl immer der Fels in der Brandung sein - bei Schara, wenn nicht Du, wer dann????

    Ihr habt schon so vieles hinbekommen und das schafft Ihr auch - wirst sehen.

    Liebe Grüße
    Petra