Beiträge von lotuselise

    @von Mixxy hab ich schon lang nichts mehr gehört - steht ihr Nimm2-Nachschub denn noch??
    und sarahinnorwegen vermiss ich auch...

    Persönlich kenn ich hier leider niemanden :o((
    Man braucht ja nur die DF-Karte anzugucken, dann weiß man auch warum...

    Wirklich in den Urlaub fahr ich nicht, wozu auch? Ich wohn im Urlaubsgebiet.... und obwohl Männe hier geboren ist, bei den Touren mit Hundi entdeckt man immer wieder was neues...

    Hmmh, also allgemein denk ich auch, es gibt immer ein "aber" und mindestens einen Grund dagegen, egal ob bei Hund oder Kind.
    Genauso findet man immer einen Weg, wenn man wirklich will.
    Jetzt sind wir auf dem Punkt:

    Wollen
    Es ist Mai, Du schmeißt im Juli. Dagegen sag ich gar nichts, wenn es nicht passt, dann passt es nicht.
    Ein Meister der Vorbereitung bist Du allerdings nicht, denn Ausbildungstechnisch wäre im Februar kurz nach den Zwischenzeugnis der Schüler mit Sicherheit noch was gegangen.

    Sei´s drum - ist gegessen.

    Fakt ist, so wie Du schreibst, Du hast momentan keine Bewerbungen am Laufen und zielst auf 2012 ab.

    Ist so - egal.

    Jetzt hast Du das Problem, dass Du noch gar nicht so richtig weißt, wo Du eigentlich hinwillst, was Du Dir vorstellen kannst, wobei, in groben Zügen wirst Du es schon wissen....
    Tiermedizin studieren käme in Frage - okay.
    Wie wäre es mit einem freiwilligen, sozialen Jahr in nem Tierheim?
    oder sowas hier in der Art:
    http://www.abc-tierschutz.de/praktikum.htm
    Find ich hammergeil und es dürften genug Hundis für den Anfang sein.
    Der Bonus dabei:
    - wenn Du umziehen musst, fällt die Freunde-Option weg, auch beim Studium
    - ich denke es wäre für Deinen Lebenslauf auch gut
    - Leben kannst Du auch noch davon
    - Du hast noch ein bißchen Luft, einen Großteil von Deinem Traum erfüllt und trotzdem drückt Dich nicht die Verantwortung.....

    Hey,
    erstmal, tut mir leid was Dir alles in den letzten Jahren wiederfahren ist. Klingt nach einem echtem Alptraum.
    Ich weiß nicht genau, wie ich es formulieren soll, denn einerseits ist es ja so passiert wie Du schreibst, andererseits könnte es Dir jemand so auslegen, dass Du auf die Mitleidstour machst.
    Es ist absolut ok hier, dass wir Dich verstehen - aber genauso wenig hat es im Telefonat bei der Verhandlung einer Ratenzahlung zu suchen.

    Tierarzt zu sein, bedeutet auch seinen Lebensunterhalt von diesem Job zu bestreiten.
    Genau das will der Ansprechpartner am Ende von Dir wissen - kann er das letztendlich mit Dir als Kunde?

    Drum, hol tief Luft. Sag lieber weniger als mehr.
    1. Du lebst momentan von ALGII
    2. Du hast einen Hund, der ist krank - es brennt
    3. nicht "ich könnte", "ich würde", sondern ganz konkret: ich werde den Rechnungsbetrag in Raten zu xy Euro abbezahlen.
    4. Wann darf ich zur Untersuchung kommen?

    Der Hintergrund: Fakt ist, was der Tierarzt auch weiß: Du hast so wenig Einkommen zur Verfügung, dass er seine Forderungen gerichtlich nicht mal durchsetzen könnte, da Du unter dem Selbstbehalt / Existenzminimum im Zivilrecht lebst (sind ca. 960 Euro).

    Das heißt für Dich ist dieser Anruf wie ein Bewerbungsgespräch: Du musst überzeugen, dass Du es bringst.
    Und egal, wie dreckig es Dir momentan auch gehen mag, es zu erwähnen bringt Dir im Moment mehr Minus- als Pluspunkte, drum lass es.

    Ich hoffe, Du nimmst mir den Post nicht übel, aber so seh ich es nunmal.

    Ich hab halt nur deswegen ein Problem mit der Angstargumentation weil es als Mama einfach dazugehört Angst um sein Kind zu haben. Die hat man auch noch wenn die Kinder erwachsen sind.

    Das ist normal, das gehört dazu.

    Für ein Kleinkind ist die Umwelt gefährlich, das ist so. Dementsprechend versucht man sein Kind zu schützen und aufzupassen.

    Macht jeder.

    Zu diesem Bewusstsein gehört aber auch, dass ich als Mama dafür zuständig bin mein Kind vor eben diesen Umweltgefahren zu schützen. Dann holt man sich einen Hund in die nächste Umwelt des Kindes.

    Und während man bei allem anderen den Weg geht die eigene Aufgabe zu erfüllen, weil man die Umwelt eben nicht kindgerecht verändern kann, geht man beim Hund den ganz entgegengesetzten, einfachen Weg: man ändert die Umwelt, indem man ihn weg oder zurück gibt.

    Das bekomm ich einfach nicht zusammen in meinen Kopf, ebenso wie die aus einem Abschnappen konstruierte Überangst.

    Das ist mein Problem bei der Sache.

    Zitat


    Weil die TS Angst hat! Angst, die fuer Dich und fuer mich sehr wahrscheinlich voellig unbegruendet ist, aber eine Angst die sie nun eben mal hat.

    Ja gut, Angst hin oder Angst her..... es gab mal eine Zeit, da waren die Schienbeine meiner Jungs mehr blau als normal, aufgeschürfte Knie an der Tagesordnung, teilweise öfters Gast in der Unfallklinik.

    Wen von uns hat es mit dem Fahrrad nicht schon mal böse aufgestellt, als wir es ohne Stützräder lernten?
    Lässt man das Kind deswegen nicht mehr Radeln?

    Wer von uns ist als Kind nicht schon mal irgendwo runtergefallen?
    Klettert man dann deswegen nirgendwo mehr hoch?

    Wer von uns hatte nicht schon einmal offene Knie als wir das Laufen lernten?
    Läuft man deshalb nicht mehr?

    Warum greift man dann beim Hund so rigoros durch?

    Während man im Alltag ohne Hund beim Kind Schäden in Kauf nimmt, sich vornimmt besser aufzupassen und noch mehr Hilfestellung zu geben, damit ein Ziel erreicht werden kann....

    gibt man den Hund bereits im Vorfeld ab, weil das Kind eventuell Schaden nehmen könnte.

    Angst um sein Kind zu haben, find ich normal soweit. Aber das Bestreben alles abzuschaffen, was ein Kind in der Zukunft gefährden könnte, halte ich für eine Illusion.

    ENDE OT

    PS: Übrigens, wisst Ihr um welches Kind ich mir zur Zeit am meisten Sorge mache?
    Um meinen 21-jährigen Sohn, wenn er mit dem Auto unterwegs ist.....

    Zitat

    Dem stimm' ich zu :gut: aaaaber.....jeder der Hunde vermittelt weiss auch das manchmal Dinge vorfallen die einfach nicht geplannt waren....und dann muss man eben schauen wie's weiter geht im besten Interesse des Hundes.

    Dagegen sagt ja niemand was. Aber das zweijährige Kind ist nicht gestern aus nem Überraschungsei rausgekrabbelt.
    Was ist denn bis jetzt passiert? Eigentlich doch nur der Klassiker, der einem als Mutter eines Kleinkindes das eine oder andere Mal passiert:

    Das "oh mein Gott - jetzt hab ich aber Glück gehabt, da hätte wer weiß was passieren können" mit der normalen Konsequenz "da muss ich das nächste Mal aber aufmerksamer sein, schneller reagieren etc.".

    Im Prinzip nicht viel anders, als wenn der Hund ein "Riese" gewesen wäre und das Kind im Spiel volle Sahne umgerannt hätte. Da ist kein Unterschied - der Hund hatte einfach noch nicht gelernt den Zwerg einzuschätzen und mit ihm umzugehen, wie denn auch in zwei Wochen.

    Es stellt sich die Frage warum der Hund jetzt eigentlich wieder weg muss:
    - weil Hunde beißen können?
    - weil es Hunde gibt, die nicht alles über sich ergehen lassen?
    - weil er Zeit braucht um zu lernen?

    Welchen der Gründe kann man vorher nicht gewusst haben?

    Conny

    Was ist daran so schwer zu verstehen? Jeder, der einen Hund weitervermittelt, ob TS oder von Privat, aus welchen Gründen auch immer, wünscht sich einen Endplatz für dieses Tier.
    Wortwörtlich: Endplatz, also bis zum Ende

    Man vermittelt nicht für einen Urlaub, eine Auszeit, eine Erfahrung.

    Dementsprechend gibt man sich Mühe bei der Auswahl der Kandidaten. Okay, es gibt Auswahlkriterien, die sind offensichtlich, außer eines: und das ist die Selbstüberschätzung des zukünftigen Eigentümers.

    Noch schlimmer, wenn die Entscheidungsbefugnis bei einer übergeordneten Institution liegen und eigene Bedenken nicht gehört werden.

    Der Hund war nicht im Urlaub, in ner Klinik oder ähnliches. Tiere, und Hunde im Besonderen: sie können es vielleicht nicht benennen, aber ich denke sie merken doch, wenn es ein Abschied für immer sein soll.

    Jetzt, nach zwei Wochen kommt der Hund zu den Erstbesitzern zurück. Denen, die sich vielleicht schon einen Kopf gemacht haben ihn abzugeben weil er eben zu kurz kommt. Ich fänd das auch nicht lustig, denn irgendwie fühlt es sich an wie im guten, alten Sachenrecht:

    "Als Kunde steht ihnen selbstverständlich ein 14-tägiges Widerrufsrecht bei Nichtgefallen zu".

    Wie ein Fernseher, dessen Bild mir nicht gut genug ist, wie ein Paar Schuhe, die drücken.

    Nein, für mich gehört ein Hund da einfach nicht hin und deshalb finde ich es einfach nur ätzend.

    In Fantas Beispiel: der nächste Kandidat schon auf Pflegestelle nachgerückt, deshalb besetzt und noch an einen anderen Platz - noch schlimmer.

    Mich bewegt gerade die Frage, was wäre, wenn es diese Rücknahmeoptionen aus Liebe zu den Vierbeinern gar nicht geben würde. Stattdessen nur die Optionen

    1. Augen zu und durch - anstrengen - Trainerhilfe
    2. die Verpflichtung, selbst die Spritze in die Hand zu nehmen und dem "Lästling" ein Ende zu bereiten.

    Würde man dann wohl vorher mehr überlegen, selbstkritischer hinterfragen, mehr Einsatz zeigen????????? :???: