Beiträge von lotuselise

    Zitat

    Darf ich nochmal fragen wo steht, dass nicht anleinen automatisch 'macht was ihr wollt' bedeutet? =)

    Ich bin jetzt unanstaendig, schnapp mir alle 4 Hunde und werde sie 98% aller uns entgegenkommenden Lebewesen nicht anleinen :p

    Ich seh das genauso wie Du. Bluemeleins Wunsch ist ganz einfach der, dass ihr Hund nicht ungefragt. von anderen belästigt wird. Ich denke diesen Wunsch haben wir alle, aus welchen Gründen auch immer, sei es, dass man gerade trainiert oder nen Leinenaggrohund hat.

    Punkt. Das wars.

    Der Rest, anleinen, nicht anleinen - interessiert doch keinen Menschen. Von mir aus lässt jemand seinen Hund nen Kopfstand machen während wir vorbeigehen, oder er lässt ihn auf Distanz absitzen.

    Das kann ich doch niemandem vorschreiben.

    Und genauso wie es passieren kann, dass meine doch mal Kontakt aufnimmt gegen meinen Wunsch, muss ich mich damit abfinden, dass auch der andere Hund nicht 150 % funktioniert.

    Deshalb auch hier die Beschränkung auf einen bescheidenen Wunsch: Hunde mit Beschädigungsabsicht gehören gesichert, wie der begegnende Halter das macht - auch da hab ich mich rauszuhalten...

    Ist zwar ein wenig OT,
    sagt mal, könnt Ihr mir einen Tip geben wie ich bestimmte Hunde blocken kann? Bei den meisten geht es, dass ich zwei Schritte nach vorne mache und sie mit bestimmtem Ton und ner Geste wegschicke.
    Aber mir ist schon ein, zweimal passiert, dass sie mich dann bellend und keifend zu "umlaufen" versuchen.
    Das dauert dann echt ewig, bis derjenige aufgibt und ich komm nicht weiter.
    Noch besser, wenn derjenige dann zwar zuerst geht, aber sobald ich mich umdrehe uns weiter verfolgt. Was mach ich dann???

    Morgen Red,
    mensch, gestern hab ich ein süßes Teilchen gesehen, einen http://www.hundund.at/rassen/foto.php?img=40221&r=276 Niederländischer Schafspudel-Welpen.

    Wär das nichts?
    Wesensbeschreibung: http://www.hundund.de/rassen/schapendoes/

    Übrigens, wenn Ihr so weiter macht mit Eurer Frühstückerei. Das wär echt ein nettes, kleines, amüsantes Büchlein zum Thema "Überlegungen vor dem Kauf". Noch ein paar nette Illustrationen dazu - perfekt....

    Wurde zumindest bei uns genau am Hund gesucht, ob sich irgendwas findet - war aber nirgends was zu finden.

    Allerdings meinte unsere Tierärztin, dass sie letztes Jahr im gesamten Jahr zwei Hunde hatte, bei denen solche Symptome auftraten und dieses Jahr schon vier. :sad2:

    Wir werden da nie auf einen Nenner kommen.

    Ich find es ein bißchen merkwürdig. Auf der einen Seite schimpfen wir über Kollektivstrafe und Leinenpflichtschilder. Auf der anderen sind wir grade drauf und dran uns auf den gleichen "Universal-Regel-Schmarrn" hier zuzubewegen.

    Das eine gast mich genauso an wie das andere wenn ich ehrlich bin.

    Entscheidend ist für mich, dass mal jeder und ich meine wirklich jeder von dem Anspruch runterkommt, das ihm die Welt alleine gehört und alle anderen außen rum nach seinen Regeln tanzen sollen.

    Das ist es doch weshalb es Krieg gibt.

    Und ja, es kann mir auch passieren, dass meine mal auf nen anderen Hund zustartet oder einen Menschen erschreckt oder ein Radler ne Notbremsung machen muss (ist neulich passiert, sie ging km-weit rechts neben mir und gerade als ein Radler kam, schlägt sie nen Haken weil der Non-Plus-Ultra-Schnüffelfleck auf der anderen Seite des Feldweges war.

    Gut, ist passiert, war nicht schön. Wir sind eben nicht unfehlbar. Leine hätte da auch nicht geholfen weil der Weg nicht breit ist.

    Wichtig ist dann, dass ich wenigstens den Hintern in der Hose hab mich zu entschuldigen - und nicht den anderen noch anpflaume, dass er sich "in meinem Teil der Welt" überhaupt aufhält. Und das ist leider immer öfters der Fall.

    Ich will keine neuen Schilder, ich will keine neuen Regeln, ich möchte einfach, dass man miteinander spricht.

    Gerade hier bei uns gibt es z.B. so Wege, da sind viele Radfahrer unterwegs, teils Vollgas. Ja, da ist Leinenpflicht und ich leine meinen Hund nicht an. Böses Frauli. Aber - es würde den Radlern genauso nichts helfen, wenn wir zu fünft auf diesem Weg entlang gehen und jeder seinen Wuffel an der 2m-Leine hat. Genau dann würde es nämlich denen keinen Spaß mehr machen - sowas wäre doch auch Mist.

    Und genauso ist es auch mit den Hundebegegnungen: Ja, nein, mit Leine, ohne Leine, leinenaggressiv, unsicher, ängstlich, spielverrückt, größenwahnsinnig, prollig. Da gibts keine Regelung und das ist doch gut so. Besser ist es miteinander zu reden, ein Gehör für die Belange des anderen zu haben.

    Für mich persönlich spiegelt der ganze Gesetzes, Ge- und Verbotsdschungel nur die Blödheit und Bequemlichkeit der Menschheit wieder, die zu faul oder zu dumm ist einfach mal das Hirn einzuschalten oder sich in den anderen hineinzuversetzen bzw. ich überhaupt mit einem Thema auseinanderzusetzen.

    Die Krönung des Blödsinns ist für mich immer dieses "Erschrecken"- Argument. Dann erschrickt man halt mal, es bringt einen nicht um. Da kracht der Düsenflieger durch die Schallmauer, der Sanka schaltet das Martinshorn genau an der Kreuzung neben mir an, ein Motorrad hat ne Fehlzündung, da rennt ein bellender Hund an den Zaun.

    Gut, das ist dann halt so - aber deshalb brauchen wir nicht den nächsten Gesetzesentwurf im Bundestag. Was soll das? Wir merken doch jetzt schon, dass der, der sich am meisten beschwert und am lautesten schreit, seine Regelungen durchbekommt - egal, ob die sinnlos sind oder nicht. Und das kanns irgendwo nicht sein.

    Hey, wir wollten dir doch nur zu Bedenken geben, dass sich Deine Angst momentan, die "aus all Deinen Poren strömt", ob Du willst oder nicht, auf Deinen Hund übertragen könnte.

    Und ja, das geht. Meine hat ne Zeit lang Leute angebellt und ich hab mich selbst dabei erwischt: wenn ich nur dachte "oh man, der A*** schon wieder", dann hat sie gekläfft.

    Das Problem dabei ist, dass uns die lieben Hundchen wahrscheinlich doppelt so gut lesen können wie wir sie ;) :rollsmile:

    Wer sollte denken, dass du nen Dachschaden hast? Wie kommst Du denn darauf?

    Ich versuch es mal zu verdeutlichen:

    Zitat

    Mit dem Mut der Verzweiflung hatte er versucht, dem Unausweichlichen zu entgehen.....Jedes Mal, wenn ich an einer Stelle vorbeixxx, wo etwas passiert ist, spreche ich ein Stoßgebet zum Himmel.....Die Unbekümmertheit seiner ersten Jahre xxx hat M. verloren...da muss ich einfach durch." Man muss einfach versuchen, nicht mehr daran zu denken

    Dieser Auszug stammt, von wem??? http://<woltlab-metacode-marker data-name="size" data-uuid="5285e944-1b0c-4ed2-869e-c70879b408fc" data-source="W3NpemU9OF0=" data-attributes="WyI4Il0=" />http://www.notfallseelsorge.de/Besondere%20Einsaetze/lok-suizid.htm<woltlab-metacode-marker data-uuid="5285e944-1b0c-4ed2-869e-c70879b408fc" data-source="Wy9zaXplXQ==" />

    Merkst was????

    Nix Dachschaden http://lexikon.stangl.eu/648/traumatisierung/

    Und das versteht hier jeder - ich glaub das darf ich schreiben.

    Wir wollen Dich nur ein wenig schubsen - Du stehst am Anfang eines Weges, nicht am Ende mit lebenslanger Leinenpflicht für Deinen Hund, so meinte zumindestens ich das in meinem Post..

    Ich denke ich werde warten, eine gewisse Zeit, und dann fände ich es schön, wenn die TE sich nochmals melden würde.

    Es ist wie beim Motorradfahren, Du setzt nen Helm auf, trägst Schutzkleidung, fährst umsichtig, gehst kein Risiko ein - und dann am Tag x holt Dich einer runter, Vorfahrt missachtet.

    Ab dem Tag hast Du erst mal die Schnauze voll, fährst nicht mehr, hast Puddingknie. Das kann man aber beim Hund nicht machen, er muss raus, man kann ihn nicht für ein halbes Jahr irgendwo "parken".

    Ich glaube, in der Phase befindet sie sich gerade - und das kann ich gut verstehen. Der Schock sitzt noch in allen Gliedern, die Angst vor so einem Super-Gau natürlich auch.

    Und genauso wie vielleicht ein gebissener Hund erstmal wieder ne Menge positiver Erlebnisse braucht um die Geschehnisse auszumerzen, so wird es der TE auch gehen. Es wird schwierig sein die Selbstdisziplin aufzubringen die eigenen, berechtigten Ängste nicht auf ihren neuen Hund zu übertragen.

    Ich wünsche mir für Dich und Deinen Hund, dass Du es schaffst - und dass Dir sowas nie wieder passiert.
    Mehr kann ich nicht tun und auch Du musst Deine Hoffnung erstmal wieder finden.

    Nimm Dir die Zeit, die Du brauchst und verlier Dein Ziel nicht aus den Augen. Dir und Deinem Hund zuliebe.