Beiträge von lotuselise

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    Ja und?

    Was soll uns das sagen?

    Ich glaube den Verband kennen wir alle.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Ähm, joah, dann lies mal genau nach:
    Hund, der an der Leine zieht, durchgefallen - das wären ziemlich viele wie ich meine... oder was ich so sehe.
    Und Teil B und C, den hätten wir nie geschafft, mit ner rumänischen Angstnase, mit der wir anfangs bei jeder Begegnung die Straßenseite wechseln mussten....

    Zitat

    nochmal alles schreiben mag ich nicht...
    Bei uns gibt es auch Felder und Wiesen und Wälder... wo KEINE Leinenpflicht herrscht, weißt du?

    Ne Schnecke, das haut so nicht hin - weil Du wie ich aus Bayern kommst.....
    http://§ 4 NatSchGeb150V BY<br>Verbote | Verordnung über das Naturschutzgebiet ,,Ammergebirge"
    http://§ 4 NatSchGeb151V BY<br>Verbote | Verordnung über das Naturschutzgebiet ,,Vogelfreistätte Schwarzachwiesen bei Freystadt"
    http://§ 4 NatSchGeb152V BY 2<br>Verbote | Verordnung über das Naturschutzgebiet ,,Donaualtwasser Schnödhof"
    http://§ 4 NatSchGeb153V BY<br>Verbote | Verordnung über das Naturschutzgebiet ,,Lechauwald bei Unterbergen”
    http://§ 9 NPBayWaldV BY 1997<br>Verbote | Verordnung über den Nationalpark Bayerischer Wald
    http://§ 11 NPBayWaldV BY 1997<br>Ausnahmen | Verordnung über den Nationalpark Bayerischer Wald

    und auf die Wiesen darf Dein Hundi auch nicht von April bis Oktober....
    Wenn Du hier Dein Hundetier so gut im Griff hast, dass es schmale Wander- und Feldwege nie verlässt, dann kannste auch die Leine im Schrank lassen, sonst nicht.

    Ganz so einfach wie Du, Bluemelein, Dir die Welt vorstellst, ist es dann wohl doch nicht ;)

    sinaline: alle Enventualitäten kann ich dann aber auch nicht berücksichtigen :smile:

    Außerdem zählt die Leinenaggro für mich nicht in der Form als Problem zum Thema. Ich mein letztendlich könntest Du auch das ausflippende Fellbündel vorbei schleifen - gesichert ist er ja und das ist worum es ging.
    (Mal ganz abgesehen davon, dass ich Dich verstehe, dass Du dran arbeitest)
    Somit ist es kein Problem im eigentlichen Sinne dieser Diskussion.

    Ich hoffe Du verstehst wie ich das meine.

    Andersrum: wenn für diesen blöden Strick wirklich der einzige Grund wäre, dass es Vorschrift ist, Dein Hund aber ansonsten perfekt folgt - würdest Du dann gerne 20 Flocken hinlegen weil "Leinenpflicht" herrscht?? Wenn Dein Hund km weit gerne Fuß läuft, sich von nichts ablenken lässt? Wozu soll das gut sein.

    Genau jetzt sind wir bei der Individualität. Gut Sinaline, lass die Leine von mir aus weg - wenn es auch so klappt. Wäre doch völlig egal, außer irgendein Bimperlwichtig zeigt Dich an.

    Im Endeffekt nur die Bestätigung, dass mit dem Allheilmittel "Leine" die Probleme nicht beseitigt werden können.

    Ich denke wir reden von Leuten, denen es schlichtweg wurscht ist, was ihr Hund veranstaltet: entweder ein tut-nix oder noch besser: der Halter ist stolz drauf, dass sein Kaliber von Hund bei einer Auseinandersetzung die Oberhand behält.

    Und genau für diese Kandidaten bist Du doch der Oberdepp mit Deinem angeleinten Leinenaggro-Hund, obwohl Du rechtlich alles richtig machst. Das ist der Punkt.

    Wenn wir da nicht aufpassen, dann ist die Leinenpflicht erst der Anfang, die Maulkorbpflicht für alle der nächste.
    Eben aus dem Grund: "upps, Leinenpflicht alleine zum Absichern reicht ja doch nicht, da setzen wir noch eins oben drauf."

    Und da wollen wir doch nicht hin, oder???

    Mit der Leinenpflicht ist es nicht anders als mit der Hundekacke.

    Es gibt ein Gesetz dazu: war glaub Immissionsgesetz. Schilder gibts auch zu genüge.

    Die einen tun was, die anderen kümmert es einen Sch***dreck. Das ist so und das werden wir auch nicht ändern.

    Was mir an der generellen Leinenpflicht auch widerstrebt, ist, dass sie im Endeffekt die ganze Arbeit einiger Hundehalter in Frage stellt und stattdessen die Faulheit derer unterstützt, die eh keinen Bock drauf haben.

    Überspitzt gesagt: Wie blöd bist Du eigentlich, dass Du Impulskontrolle übst, an einem Antijagdtrainingseminar teilnimmst, am Abruf arbeitest, Unterordnung machst?

    Geht doch viel einfacher. Pack das Vieh immer an die Leine, spar Dir die Mühe, das Problem ist gelöst.

    Findest Du das wirklich gerecht???

    Zitat

    Auch wenn ihr mich jetzt köpfen werdet. Ich bin durchaus FÜR eine Leinenpflicht. Zumindest überall in den Städten, Dörfern und Ansiedlungen. Und ich bin auch dafür, das Verstöße bestraft werden.
    Nicht, weil ich alle Hunde und Hundebesitzer über einen Kamm schere. Es ist toll, das einige ihre Hunde so toll erzogen haben, das sie anscheinend beim ersten Ruf bei Herrchen/Frauchen bei Fuß sind. (obwohl ich das sehr unwahrscheinlich finde).
    Sondern weil dieser teil vielleicht 15 % aller HuHa ausmacht. Der Rest lässt ihre Hunde laufen, egal ob sie hören, agressiv sind oder Jagdtrieb haben. Und das ist unmöglich. Man kann kein Gesetzt für jeden einzelen erfinden. Nein. Es muss nun mal allgemein gehalten werden.
    Und da ich ja grade eh dabei bin, mich unbeliebt zu machen... Ich möchte manchen von euch nicht beim Gassigehen begegnen, so wie ihr hier erzählt.

    Keine Ahnung warum Du auf einmal so auf Krawall aus bist. Aber dann lass doch Deinen Hund an der Leine. In der Stadt, im Dorf, in Ansiedlungen, aber bitte auch auf dem Feld (Betreten verboten von April bis Oktober), im Naturschutzgebiet ( Brut- und Setzzeit), im Wald (das Wild braucht seine Ruhe), im Park (die liegen ja meistens innerorts)

    Und weil ich jetzt auch mal boshaft bin, wünsch ich Dir noch, dass Du an einen Wohnort ziehst, wo es keine ausgewiesenen Hundeausläufe gibt.

    So tragisch das ist, was mit Deinem Hund passiert ist - Du fängst an verbittert zu werden.

    Denn wenn das alles nach Deinem Wunsch erfüllt werden würde, dann bleibt nur noch ein Ort übrig, wo ein Hund überhaupt ohne Leine laufen darf: und das ist in Deinem eigenen Garten.

    Fang endlich mal an zu akzeptieren, dass der Tod Deines Hundes ein bedauerlicher Unfall war, den ein unfähiger Hundehalter verursacht hat. Aber hör auf nach einem Gesetz zu schreien, dass Dich persönlich absichern soll zu Lasten aller.

    Obendrein - komm endlich mal wieder in der Realität an! Wir haben ne Menge Gesetze:
    - EStG
    - STVO
    - STGB
    und wie sie alle heißen - und es gibt trotzdem Straftaten und Ordnungswidrigkeiten. Löst das das Problem?
    Gibts keine Amokläufe, Drogentoten, Trunkenheitsfahrten, Diebstähle mehr??

    Wo willst Du eigentlich hin? Jedes Gesetz, jede Verordnung schließt eins aus - Individualität. Das, was Du willst, was an Eigenverantwortung abgenommen wird - sehen andere als Entmündigung.

    Zitat

    "ich habe ihren Hund überfahren, na und, schließlich stand da ein Schild, dass ich berechtigt bin, hier mit 50 km/h entlang zu fahren, ist doch ihr Problem wenn Ihr dummer Köter wegen irgendwas auf die Straße hüpft (merke: auch 1m kann mal zu lang sein). " Wäre Dir jetzt dieser Autofahrer lieber oder der, der eine Vollbremsung hinlegt, Deinen Hund vielleicht trotzdem tödlich verletzt, aussteigt und traurig sagt: "Es tut mir leid, ich hab noch alles versucht, aber ich hab ihn dennoch mit dem Auto erwischt"


    Also mir wäre der zweite lieber, das erste ist: "Willkommen in der A****loch-Welt" - aber wenigstens Gesetzeskonform, gelle :hust: :mute:

    Zitat

    Nimm beide, dann hast du weniger Stress. Ansonsten kann ich nicht behaupten, das Katzen weniger anstrengend wären, für meine muss ich mir jedenfalls viel mehr nen Kopp machen als um den Wuff. Der macht das, worauf ich und er Lust haben. Die Katzen hingegen haben besondere Anspruche. Das kann bestimmtes Futter sein, bestimmte Katzenklos, bestimmte Standorte, bestimmte Streu etc. pp.

    OT: Erinnert mich gerade irgendwie an den Spruch: "Hunde haben Herrchen, Katzen haben Angestellte/Personal/Dosenöffner ;) ENDE OT

    Waldi: jetzt, wo Du wieder lachen kannst.... Du solltest Deinem Hund nicht erlauben mitzulesen, während Du hier im DF schreibst. Du eröffnest einen Thread mit dem Titel "Hallo Welt, hier bin ich" und dann wunderst Du Dich???? :lol:

    Braves Hundchen

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    Für mich ist ein Problemhund ein ganz normaler Hund, der durch einen Menschen verursachte Verhaltensweisen zeigt, die dieser, andere als Problem sehen.


    Ich mein, drehen wir mal die Uhr zurück zu den ersten "Hunden".....
    hatten die ein Problem mit Leinenaggro? Brauchten die ein Antijagdtraining? Diskutierte man über die Länge des Gassigehens? Musste man sich über Auslastung Gedanken machen? Brauchten die Hunde zu viel Platz im Bett oder lagen auf der Couch? Hatte man Angst, dass einer überfahren wird?

    Nö, hatte man nicht. Musste man auch nicht haben.

    99,9 % der Probleme, die ein Hund bzw. Halter hat, kommen einfach daher, dass wir erwarten, dass sich ein Tier komplett der Entwicklung der Menschheit und seinen Vorstellungen anpasst.
    Während die Wildtiere zum Teil genau aus diesem Grund aussterben, möchten wir unseren Hund dazu bringen "Umweltkompatibel" , sozusagen "Up-to-date" zu sein.
    Das versuchen wir über Erziehung und machen vieles auch noch falsch dabei. Dazu kommen noch die Hunde, auf die die "Abgründe der Menschheit" einwirken.

    Worauf ich hinauswill: das Wort "Problemhund" hat den Beigeschmack, dass dort ein "Täter" ist, der Probleme macht - ich seh die Hunde eher als Opfer.

    Leicht haben sie es mit uns Menschen und unserer Umwelt wirklich nicht.