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So un dwas mach ich dann jetzt in meinem Fall??
Ich bekomme nächste Woche einen 8 Wochen alten Junghund. aber was mach ich wenn ich unterwegs im Feld etc bin? Da kann ich ihn nicht losmachen, ohne das Risiko das er auf und davon geht, weil ihn was erschreckt oder die wegfliegende Wachtel doch soooo viel interessanter ist...
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Entweder HuHa sind total verantwortungslos und lassen ihren Hund frei auf alles zulaufen mit dem Satz "der will doch nur spielen" oder sie lassen ihn an der Leine und das arme Tier darf keinen Fuß in das Feld setzen...
Man kann die Fellnasen doch mal kurz an der Leine aneinander schnuppern lassen, wenns passt, kann die Toberei losgehen, wenn nicht, dann kann man weitergehen
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Nur hab ich schon zu viele HuHa gesehen, die ihren Hund nicht einschätzen konnten. nicht nur die eine. Und das geht mir gegen den Strich.
Wenn eure Hunde wirklich dermaßen gut erzogen sind, das sie sofort zu euch kommen wenn ihr ruft und neben euch sitzen bleiben ´bis euer Gegenüber weg ist, ist ja auch nichts gegen einzuwenden.
Wenn ich mir dann nicht schnell BEIDE Hunde geschnappt hätte und in die andere richtung gelaufen wäre und mein kumpel in der zwischenzeit den goldie eingefangen hätte, wär das mehr wie übel ausgegangen.
Versteht ihr, um solche leute geht es mir.
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Auch wenn ihr mich jetzt köpfen werdet. Ich bin durchaus FÜR eine Leinenpflicht. Zumindest überall in den Städten, Dörfern und Ansiedlungen. Und ich bin auch dafür, das Verstöße bestraft werden.
Sondern weil dieser teil vielleicht 15 % aller HuHa ausmacht. Der Rest lässt ihre Hunde laufen, egal ob sie hören, agressiv sind oder Jagdtrieb haben.
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Nur ich bin eben so nett und nehme ihn an die Leine, wenn ich jemandem begegne. Und für mich gehören Hunde in einer Stadt oder Dorf oder an einer Straße an die Leine. Fertig.
Das war schon VOR Muffins Unfall so und wird auch immer so bleiben.
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Was hätte ich anders machen können? Ich habe weit und breit keinen Hund gesehen. Muffin hatte keine Chance.
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Ich kenne mich mit Hunden und deren Sprache genausogut aus wie jeder andere von euch.
Mir geht es doch einfach nur um die, die ihren Hund eben NICHT einschätzen können...
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Das kann keiner entscheiden. DESWEGEN muss ja eine allgemeine Leinenpflicht herrschen... so leid es mir ja auch tut...
Bluemelein, das sind alles Beiträge von Dir. Du bist 21, soweit ich gelesen hab.
Ich glaube Dir nicht, dass Du alles über Hunde, Ausdrucksverhalten etc. weißt. Weiß ich auch nicht, wann immer ich ne Frage hab, les ich hier im Forum nach - hier gibts Menschen, die weitaus mehr Ahnung haben wie ich, mich locker in die Tasche stecken. Aber das finde ich nicht schlimm, es gibt mir die Möglichkeit zu lernen und ja, lernen will ich.
Und ich unterstelle Dir, dass Du so denkst, ganz besonders nach dem Unfall. Für mich ist das eher normal als wenn nicht. Wenn man sich ohnmächtig sieht, ausgeliefert - seinen Hund verliert, wütend, enttäuscht und traurig ist. Das wäre wohl jeder von uns hier - und Du hättest sicher eine Menge Zuspruch gefunden.
Es ist ein harter Brocken zu schlucken, dass einem Unrecht widerfährt - und ja, es war Unrecht. Auch hier wirst Du diesbezüglich keinen Widerspruch oder Gegenwind finden. Opfer zu sein - das will keiner. - frag doch einfach mal die Hundeprofis hier wie man am schnellsten und effektiven einen Hund von seinem "runterpflückt" oder im Vorfeld blockt. Du wirst ne Menge guter Tips erhalten.
Schau, es gibt so viele, die in einen Selbstverteidigungskurs gehen - dafür gibt es auch eine Menge Gründe.
Sie tun das, obwohl es eigentlich nicht sein dürfte, Gesetze gibt.
Du musst akzeptieren lernen, dass nur Du selbst etwas ändern kannst, Deine Umwelt kannst Du nicht ändern.
Du gehst mit gutem Beispiel voran - aber erwarte nicht, dass es die anderen sehen und Dir folgen. Sie tun es nicht. Ob es jetzt ein Kind ist, dass beim Überqueren einer grünen Fußgängerampel überfahren wird, oder über rot läuft, oder sich zwei Hunde an der Leine verbeißen oder offline, und es endet für einen tödlich - vielleicht ist es rechtlich ein Unterschied, finanziell - aber ein geliebtes Wesen bringt es Dir nicht zurück.
Ich glaube, dass Deine Gedanken ganz einfach und nachvollziehbar sind:
Wie hätte das Ganze vermieden werden können? Du konntest das Geschehen nicht aufhalten und Dich beschäftigt die Frage "aber wie dann". Auch das find ich völlig normal und auch hier muss man die Antwort "gar nicht" erstmal verdauen.
Momentan fängst du aber an wild um Dich zu schlagen - triffst teilweise die Falschen. Obendrein die, die Dir wahrscheinlich wirklich die guten Tips geben könnten, und das finde ich nicht gut.
Versuche mal einen Anfang, in dem Du genau hinschaust was Deine in den Raum gestellten 15% betrifft. Wetten, dass es viel mehr sind?? Ich kann mich dran erinnern, als mein Jüngster noch im KiGa war. Ich holte ihn ab - und alles war Mist, gestritten mit seinem besten Freund. Auf meine Nachfrage bei der Erzieherin kam dabei raus: sie haben den ganzen Vormittag wirklich nett zusammen gespielt und es gab einen kleinen Streit kurz vor Mittag.
So ist der Mensch, die negativen Erlebnisse merkt man sich viel eher.
Mach Dir die Mühe, die positiven Begegnungen intensiver wahrzunehmen.
Du wirst sehen, in spätestens einem Jahr saust Dein kleiner Mozart so gut wie ohne Leine. Du wirst diesen Thread lesen und schmunzeln.... Aber geh den Weg, und bleib nicht verbittert auf Deinem Standpunkt - entwickel Dich weiter..... Du kommst wahrscheinlich schneller bei der vermeintlichen "Gegenpartei" an, als Du es je für möglich gehalten hättest...