Beiträge von lotuselise

    Wir haben auch ein Notfallmedikament - ob und gerade weil ich immer noch nicht weiß, was meine Maus wohin gestochen hatte. Nen Stachel haben wir nicht gefunden, also wars keine Biene. Aber ob Wespe oder Hornisse, keine Ahnung.

    Hier ist mein Thread: https://www.dogforum.de/allergischer-h…20hund#p9154388

    Klar gibt es auch Zäpfchen und Tabletten - aber ich brauchte was, das man unkompliziert bei jeder Witterung mitnehmen kann und dafür war es die Lösung.

    Echt krass. Du beschreibst Probleme mit Deinem Hund - und wenn Dir jemand das normalste von der Welt antwortet, nämlich dass Du einen Junghund ned über die Treppen in den vierten ?? Stock laufen lassen sollst und lieber tragen sollst, sind die gelöst???

    Du hast uns gelöchert nach einem Auslandshund und man hat Dir gerne geantwortet. Und jetzt löst die Überlegung, der Hund könnte noch nichts kennengelernt haben Deine Entwicklungsrückstandsproblematik auf.....

    Ich muss sagen, ich bin mehr als erstaunt :???: WOW!!!

    Na ja, den Freiheitsgedanken an sich fände ich auch nicht wirklich schlecht wenn sie sich wenigstens in einem begrenzten Radius bewegen würde.

    Meine Schwiema hat Igel, die wohnen bei ihr unter der Hütte. Alle sind kugelrund, werden regelmäßig entwurmt, gegen Zecken und Flöhe behandelt, sind weg von der Hauptstraße und "verirren" sich schonmal in die Küche.

    Aber Emma bleibt ja nirgendwo - und hat ein riesen Gebiet. Wenns denn so wäre, dass z.B. ein Bauer weiß: in meinem Schober pennt Emma im Heu, Meike wüßte: zum Fressen geht sie zu xy . Und man könnte z.B. den Förster für sich gewinnen. Dann würd ich auch eher dazu neigen zu sagen: Lasst sie halt.

    Aber so wie es ist, wenn man in 50 km Umkreis jedesmal Panik bekommt weil ein Hund angefahren worden ist, Giftködermeldungen eintrudeln und sie nirgends bleibt. Das ist einfach nur lebensgefährlich.

    Nun denn, willkommen im Club der, wie ich annehme "Auslandshundbesitzer"

    Nach Deinen anderen Beiträgen "wie groß wird er denn mal werden" geh ich mal davon aus, dass Du nun ein Ü-Ei hast.
    Genauso unbekannt wie die Rassen, die in Deinem Welpi drinstecken, dürfte auch seine Welpenzeit sein. Falls man Dir irgendne Story erzählt hat, vergiss es. Uns so wie die Youngster bei einem Züchter meist Familienanschluss haben, mal über die glatten Fliesen wackeln, vielleicht mal die zwei Stufen zur Haustüre hinter Mama herkraxeln, kannst Du davon ausgehen, dass Dein Welpi samt Geschwistern und Mama bestenfalls in nem Karton separiert wurden um Schutz zu haben.

    Erstaunlich wie ungeduldig Du schon nach vier Wochen bist - Du wolltest doch die Herausforderung. Jetzt hast Du sie. Viele von uns mit den Ausländern, insbesondere diejenigen mit den Angstnasen haben eines lernen müssen:

    Ihre Umwelt anders wahrzunehmen. Ein glatter Fliesenboden ist etwas besonderes, Geräusche im Hausflur klingen anders als in der Wohnung, auch draußen gibt es viele "Herausforderungen" für einen "ich hab von der Welt noch nichts gesehen". Es gibt Eindrücke, die sind für Dich Alltag - die nimmst Du gar nicht wahr. Welpi aber schon.

    Das ist das "Plus" beim Auslandshund. Die "Arbeit" des ersten Kennenlernens der Umwelt, die ein guter Züchter macht - ist jetzt Dein Job. Deshalb sagen wir oft, man fängt nicht bei Null an sondern bei minus zehn.

    Du kannst m.E. nur eins machen: lies Dich ein in die Angstphasen der Welpen / Junghunde. Lerne Deinen Hund extrem gut zu lesen. Finde raus, wann er aufnahmefähig und wann er überfordert ist. Und dann, mach ihm die Umwelt häppchenweise schmackhaft. Werde selbst sensibel für Geräusche, Eindrücke etc.

    Und dann mach. Das es "länger" dauert, haben wir Dir alle prophezeit. Meine hat fast ein halbes Jahr gebraucht bis sie das erste Mal so richtig unbefangen durch ne Wiese gehüpft ist, was sind vier Wochen???

    Meldet er denn wenn er raus muss, wird unruhig oder winselt? Oder hast Du die Welpenregeln einfach beibehalten?

    Und zur Tragegeschichte: Also sorry, da musste durch und dafür gibts kein Mitleid. Was wiegt er denn? Zwei Sixpacks mit je 1,5 Liter Getränk macht 18 kg - ein Witz, und ich bin kein Muskelpaket. Schlimmstenfalls kauf Dir ne Tasche und häng sie über die Schulter.......

    Die Frage meine ich echt Ernst.

    Wir reden hier oft über Auslastung, Beschäftigung etc. Aber ich weiß nicht, ob ein Hund wirklich glücklich ist, nur weil er alles mitmacht.

    Hunde sind ja auch enorm anpassungsfähig, leidensfähig und viele würden alles tun, um ihrem Herrchen zu gefallen.

    Ich könnte jetzt nicht so genau sagen, ob mein Hund glücklich ist oder nicht. Es gibt Tage, da muss sie zurückstecken und es gibt Tage, da merke ich, dass es ihr voll taugt.

    Wenn ich alles zusammenzähle, würde ich fast behaupten, dass sie ein glückliches Hundeleben hat. Aber weiß ich das wirklich so genau?????

    Sie liebt es den Überblick von oben zu haben, es kann gar nicht hoch genug sein:

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    So sieht sie aus, wenn es ihr wirklich "taugt":

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    Zufrieden, satt und müde:

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    Was ist "glücklich" und "zufrieden" genau beim Hund? Eine Sammlung von für den Hund positiven Momentaufnahmen abzüglich der negativen Momente?

    Wisst Ihr das alle wirklich so genau und falls ja, warum und woher???

    @kram Siehste, so gehen die Meinungen auseinander, wobei ich nicht sagen will wer hier Recht hat oder nicht.

    Ich weiß z.B. warum ich einen Mischling habe. Gut, Du würdest vielleicht sagen, ist nix halbes und nix ganzes, nicht Fisch, nicht Fleisch. Klar, Recht haste.

    Wieder landen wir bei der Halterfrage. Meine Einstellung ist eher die: in jedem Hund steckt ein wenig Spezialist.
    Ähnlich wie bei den Kids: Kindergarten = Welpenspielgruppe, Grundschule = Hundeschule.
    Und dann sehen wir mal weiter.....

    Reichts fürs Gymi, für Leistungskurse? Werden wir Hobbysportler oder Leistungsportler? Welche Sparte liegt uns, wo haben wir Spaß?

    Vielleicht spielen die Kinder da doch mehr ins Unterbewusstsein rein als mir vorher bewusst war, keine Ahnung.
    Ich kann mit den Eltern, die schon im Kindergarten beschließen, dass ihr Kind mal studieren wird, nix anfangen.Genauso find ich die "mein Kind wird n Sportler wie Özil oder Boris Becker" zum K****.

    Gut, man kann mir vorwerfen ich sei nicht ehrgeizig. Bin ich auch nicht wirklich. Es gibt Leute, die sind das und das sind auch keine Verkehrten.

    Aber ich habs eben live mitbekommen: das Vollstopfen der Kids mit Aktivitäten und aufs Gymi um jeden Preis mit Nachhilfe vom ersten Tag an: einige habens gepackt, viele sind gescheitert. Manche in der Pubertät total ausgestiegen.

    Deshalb fahr ich die "bequeme" Schiene: ein Minimum und dann sehen wir wie weit es reicht. Und wir sind gut damit gefahren bis jetzt. Ich glaube einfach: die Dinge, die man erlebt, prägen einen.

    Hier gibt es Leistungssportler - ist nicht meine Welt. Ich könnt mir deshalb einfach nicht vorstellen mir einen Hund, der rassetechnisch für mich in die Profiliga fällt, zu haben.
    Wäre doch auch Mist für diesen Hund - wenns letztendlich bei mir ned langt für seine Ansprüche.

    Es gab mal ne Zeit, da musste jeder, der Tennisspielen ging, das volle Lacoste-Outfit haben, sonst wurde man echt schief angeschaut. Hey, aber ich guck lieber einem im KIK-Outfit zu beim Spielen und lasse mich beeindrucken, als wenn ich den Lacoster auf dem Platz "Federball" spielen seh. Das ist das Problem, genauso wie bei der Hundehaltung. Und ganz klar gibt es auch die Könner mit der Profiausrüstung.

    So ist das eben, aber ich finde einfach niemand muss dem anderen sein Ding madig machen.

    Bei allem Schmerz und der Trauer, die Du wegen Pepps aushalten musstest.
    Salopp gesagt: "jeder Scheiß, den man irgendwann mal mitmachen muss ist letztendlich für irgendwas gut"

    Bis jetzt hat sich das in meinem Leben immer bewahrheitet. Das Schwierigste daran ist die Geduld. Weil die Zeit, in der man es einfach nicht versteht warum und wozu, verdammt lang sein kann. Ein Jahrzehnt ist da gar nichts.

    Aber irgendwann, dann stehst Du da und weißt es auf einmal. Aha, für das war das also gut. Okay.
    Es verändert Dich - macht Dich zufriedener auf eine Weise, die positive Einstellung festigt sich. Was nicht heißt, dass man nicht auch mal verzweifelt oder überfordert ist.

    Ich weiß, dass Dich jetzt nichts und niemand trösten kann, schon gar nicht meine Worte. Aber bleib einfach neugierig auf die Antwort - sie wird kommen. Vielleicht denkst Du irgenwann an diese Zeilen. Mit einem Lächeln und schönen Gedanken an die Zeit mit Pepps.