Beiträge von lotuselise

    Chris
    So ein Brainstorming hab ich mir auch gerade gegeben. http://www.dieterhassler.de/fileadmin/PDF/BRENNPKT.PDF Unter anderem findet man Babesiose, Borelliose etc. Eine Seite interessanter als die andere. Gruselig, wirklich. Trotzdem nach schnellem Überfliegen ein Fazit: ich glaube, dass Ausschlussverfahren mehr als schwierig sind, ich denke ohne ein Anlegen von Kulturen und einen Blick durchs Mikroskop kann man sich nicht wirklich sicher sein.

    Hat Dein TA Ahnung von Kräuterheilkunde?
    Ich denke z.B. an die Mariendistel / Leber
    oder antibiotisch wirkende Kräuter.

    Vielleicht kannst Du die Leber unterstützen bzw. ein AB ersetzen.

    Warum ich so an das Grünzeug glaube? Mein Sohn hatte damals Salmonellen und mit Erlaubnis der Klinik durfte er nebenher Koriandertee trinken - der Erfolg war super, sogar die Ärzte erstaunt. (Ich hatte einen Bericht aus einer Ärztezeitung vorgelegt).

    Eine Bekannte aus dem Park wäscht ihren Hund immer mit Perwoll - kein Witz. Weil Hundehaare ja sowas wie Wolle seien.
    Ich habs mal gegoogelt - und scheinbar stimmt das wirklich mit der Hundewaschtradition: http://www.dooyoo.de/haushaltswaren…feines/1408759/
    Trotzdem würd ich das nie machen.

    was bei meiner hilft, wenn sie wirklich stinkt, ab in die Baby- / Kinderabteilung. http://www.dooyoo.de/seife-shampoo/…er/1489032/#rev
    Lies mal die Rezension von der Oma ;)

    Das finde ich erstaunlich - Du hältst Leckerchen für gefährlich bei ängstlichen Hunden. Wo ist das Problem, außer beim Menschen, der genau seinen Hund lesen lernen muss, damit er nicht die Angst sondern die Entspannung bestärkt.

    Zurück zur Wissenschaft: es ist mir eigentlich relativ egal, ob es in einem Rudel Wölfe bestimmte Vorrangstellungen gibt. Aus zwei Gründen: mein Hund lebt nicht in einem Rudel und ich bin kein Wolf.
    Wird ja öfter mal gerne vorgeschoben um das Verhalten eines Hundes zu deuten, aber erklär mir mal wie der Kommunikationstrampel Mensch hier rein passt.

    Welche wissenschaftliche Erklärung bzw. Lerntheorie sagt eigentlich aus, dass man einen Hund, der Angst hat, erschrecken soll, damit er Vertrauen fasst?
    Ich werfe als Gegenargument ein und behaupte: der Hund war aufgrund von Stress und Reizüberflutung so erschöpft, dass er (sich) aufgegeben hat.
    Das muss nicht so sein, aber mich interessiert die Argumentation, warum das nicht sein kann.

    Wo liegt der Unterschied zwischen Meideverhalten und dem Ergebnis, das dieser Hund zeigt?

    Warum handelt Ihr beim Gassigehen völlig gegen die eigene Überzeugung? Zum Roundpen würde nämlich viel eher passen, den Hund an jedem Angstobjekt an kurzer Leine vorbeizuzerren, in der Hoffnung, er wendet sich dem Menschen dann zu. Denn das hier: "Bei jedem 'gefährlichen' Objekt ging Mensch vor, inspizierte es und zeigte ihm, dass es in Ordnung war." passt null zu dem, was im Roundpen vor sich ging.
    Für wen war dann der Roundpen eigentlich da? Für den Hund, der wäre auch an der kurzen Leine ausgeliefert gewesen?
    Nein, für Euch, weil ihr Angst hattet, dass er nach vorne gegen Euch gehen könnte, denn genau aus diesem Grund "respektiert" ihr seine Angst draußen.


    Die Steinchenwerferei empfinde ich, wie wenn ich nen Horrorfilm gucke und dauernd schreit einer "buh".

    Alles, was da vor sich geht, klingt nach massivem Stress für den Hund, der letztendlich resigniert und durch Glück den Weg gefunden hat, dass "es" aufhört. Das hat für mich mit "Vertrauen zu Menschen im Allgemeinen aufbauen" nichts zu tun.

    Auch den Kick gegen das Gitter, wieder scheppert es. Ob man so zeigen kann, dass es keinen Grund gibt vor etwas Angst zu haben wenn das auslösende Geräusch im gleichen Moment fehlt, wage ich zu bezweifeln. Mit einem Hund, der bei einer RTW-Sirene in Panik gerät, geht man sonst auch ganz normal spazieren.

    Was ich nicht verstehe: einerseits versucht der Hund zu flüchten, "bleibt so weit wie möglich entfernt stehen, läuft weg", hast Du geschrieben. Andererseits gibt es Beißvorfälle.

    Klingt nach einem ängstlichen Hund, der erst wenn ein ausweichen nicht mehr möglich ist, nach vorne geht. Vielleicht schreibst Du noch genaueres.

    Damit wäre mein Ansatz allerdings ein völlig anderer. Bei meiner Hündin konnte ich feststellen, dass am Anfang Menschen, die mit etwas anderem beschäftigt waren, weitaus erträglicher für sie waren.

    Lange Zeit hatte sie ein Problem mit Menschen, die sie direkt ansehen oder ansprechen. Das haben wir wegbekommen, indem ich sie in dem Moment, wo ihr sichtbar "mulmig" wurde, aus der Situation genommen habe: hinter mich oder Abstand vergrößern.

    Was sie bis heute nicht mag, sind Fremde, die sich über sie beugen. Ganz langsam lässt sie sich auch von Fremden anfassen, bestimmt aber selbst durch zurückweichen oder bleiben, wer das darf oder nicht. Ihre Entscheidung wird akzeptiert.

    Trotzdem ist sie immer noch mißtrauisch, mal mehr, mal weniger.

    Der Zeitraum, von dem wir hier sprechen, sind fast drei Jahre, in denen wir es mittlerweile geschafft haben uns so ziemlich angstfrei durch die Umwelt bewegen zu können.

    Noch etwas zur "Schepperei" im Allgemeinen: nachdem in der Fußgängerzone ein Schild scheppernd umgefallen war, wollte sie ein paar Tage nicht mehr durchgehen und als es passierte nur noch auf und davon.

    Sollte dieser Hund nicht direkt Menschen angehen, wäre mein Weg diesen Hund viel "dabei" sein zu lassen wenn ich eigentlich etwas anderes zu tun habe, wo Platz ist und er ausweichen kann. Also eher Langeweile, Zeit in Ruhe zu beobachten und neugierig zu sein. Sobald er Ruhe findet, wird belohnt und gelobt. Man kann ihm "schau" beibringen und zeigen, wo man das Leckerlie hinlegt.

    Schnauzgriff etc. finde ich viel zu viel verlangt - dort lassen sich viele Hunde nicht einmal gerne anfassen.

    Das meinte ich mit "ihr wollt zu schnell zu viel". Lasst ihn doch erstmal in Ruhe lernen, dass Hände und bestimmte Dinge nicht mehr zum Schlagen da sind. Und das die Anwesenheit von Menschen nichts Schlimmes ist.

    Zitat

    Ist sein "schhhh" eigentlich konditioniert? Also ein Befehl wie z.b ein "nein"? Er nimmt es ja dauernd her... Hatte mal den Gedanken das es Ansich ja klug ist einfach einen Befehl zu haben der für alles unerwünschte gilt, das der Hund eben grad sein lassen soll... Natürlich sollte dieser gut aufgebaut sein und nicht durch Angst etc. Also wie "schhhht" er da eigentlich in der Gegend rum? Und wie lernen de besis es zu benutzen? Konnte das noch in keiner folge sehen...
    Oder macht er einfach immer "schtt" wenn er an der "Leine" rumreist? Dann verbindet der Hund das auf jeden fall schnell :hust:

    Das "kscht" hab ich von ihm übernommen.

    Ich habs einfach ausprobiert (wobei das so ziemlich das Einzige sein dürfte, was man so mal eben ausprobieren könnte/sollte). Und "kscht" funktioniert glatt besser als "schau", warum auch immer. Anschließend kommt z.B. der Finger auf den Mund, Zeichen für "ruhig und leise". Sie kennt es, wenn sie einen Hund sieht, vor dem sie Angst hat und zögert, der uns aber noch nicht wahrgenommen hat: wir "schleichen" quasi vorbei...

    oh je - ich mach was wie C.M |)

    Zitat

    Anscheinend leider immer noch nicht.

    Ich finds nach wie vor interessant. Keine Ahnung, ob es anderen genauso geht.
    Ich guck so ein Video an sich eigentlich relativ emotionslos. Ist es zu Ende, dann bleibt ein Nachgeschmack.
    Hab noch nie in den Spiegel geschaut, aber bei M.R. z.B. hab ich eher ein Lächeln im Gesicht.
    Bei C.M. bleibt mir eher der Mund offen stehen und kein gutes Gefühl.

    Also muss es doch irgenwie so sein, dass ich die Dinge, die ich sehe, bereits während dem Schauen in irgendeiner Weise werte, ohne nach dem Film genau sagen zu können, was eigentlich der Auslöser war.
    Das liegt wohl an der Wahrnehmung, teils selektiv.
    Alleine schon deshalb muss ich mir so ein Video mindestens zweimal geben....

    Und so finde ich die Wahrnehmung anderer schon interessant....