Ich glaub das Problem ist, dass du nach dem Beißvorfall kein Vertrauen mehr in deinen Hund hast bei Hundebegegnungen. Nicht nur dein Hund ist unsicher, du sicher auch. Das ist recht schwierig da wieder Vertrauen zu bekommen, ich red da aus Erfahrung 
Bei der Begegnung mit dem Riesenterrier, was meinst du was wär passiert wenn du ihn an langer Schlepp gelassen hättest?
Auch wenn keine Spannung auf der Leine war, merkt der Hund zumindest deine Anspannung und natürlich weiß er, dass er angleint ist. Allein das kann schon fürs rumpöbeln ausschlaggebend sein.
Uns hat es total geholfen, dass ich irgendwann den Druck rausgenommen habe (Hund muss nicht hören wie ne 1) und seine Pöbeleien nicht mehr als Problem sondern als Teil des Hundes gesehen habe. Dadurch war ich viel ruhiger und sicherer.
Außerdem hab ich gelernt die Fremdhunde auf Feindpotenzial abzuschätzen. Meiner hat vor allem ein Problem mit unkastrierten Rüden, da kam er dann einfach an die Leine und wir gingen kommentarlos einen Bogen.
Meine Tipps an dich wären folgende (dann hat sich auch evtl. das schlechte Gewissen wegen der fehlenden Bewegung):
- versuchen dem Hund wieder zu vertrauen und was zuzutrauen
- bei Hunden mit denen es klappen könnte, Schlepp lang lassen, einen Bogen gehen und weitergehen
- möglichst nicht durch stehen bleiben den Hund bestärken in der Situation zu bleiben
- Befehl "weiter" üben (wenn sich dein Hund vom anderen schon lösen will, kannst du ihm so den nötigen Schubs geben)
- Elmo vorschicken und schon mal abchecken lassen, derweil mit Diego das ganze beobachten. Ist Elmo fertig und Diego ruhig, mit ihm hin und auch abchecken lassen, aber wieder eher weitergehen.
Das mit der Dogge finde ich gut. Wenn die zwei sich nach dem kennen lernen nicht groß beachten, versuch doch da schon mal ihm nach und nach mehr Leine zu geben, so dass er sich vorsichtig annähern kann.