Beiträge von AnjaNeleTeam

    Ich werd dann in einem Jugendzentrum arbeiten. Das heißt, gerade zur jetzigen Jahreszeit, eher drinnen. Da ist ein extra Büro in dem der Hund seine Ruhezeit bekommen kann und soll. Miteinbezogen soll er schon werden, aber je nachdem wie er es eben kann und anbietet.
    Mein Nelchen hätte auch nie jemand für geeignet gehalten auf der Jugendfarm mit zu laufen. Trotzdem hat sie es super gemacht. Sie war eher hibbelig, auch mal ängstlich und zurückhaltend bei Kindern, aber umso toller war es wenn sie dann doch Vertrauen zu einzelnen Personen gewonnen hat.
    Also wenn Janosch Pfoti gibt und sich zum Schmusen ranschmeißt ist das nix besonderes, hat das Nele gemacht, waren die Kinder total happy und stolz. Sie gab halt sofort Rückmeldung wenn ihr etwas zu viel oder zu laut wurde, das war unglaublich wertvoll.
    Was ich damit sagen will, ein Hund der mitarbeitet in so einem Bereich, muss nicht immer lieb und nett sein und sich alles gefallen lassen. Einen "normalen" Golden Retriever halte ich zum Beispiel für ungeeignet in der Arbeit mit Jugendlichen, weil er zu nett ist in der Regel.
    Ich würde mir vom zukünftigen Hund wünschen, dass er sich nicht zu arg stressen lässt von viel Trubel, angemessen zeigt wenn ihm was nicht passt (durch weggehen/abwenden, nicht durch schnappen), eher freundlich ist, aber sich nicht alles gefallen lässt.
    Janosch ist da klasse. Er lässt wahnsinnig viel mit sich machen (Zöpfe ins Haar, rumgetragen werden, Schubkarren fahren) aber wenn er keinen Bock hat, dann hat er keinen Bock und dann lässt er sich auch nicht überreden. Ich brauch mir bei ihm einfach keine Sorgen machen, dass er sich zu arg belastet, weil er möglichst brav sein möchte. Bei Nele war das eher ein Problem.
    Weiß nicht ob ihr nachvollziehen könnt, was ich meine, ich hoffe es zumindest :tropf:


    Der Lapinporokoira sieht mir sehr nach Arbeitshund aus, ähnlich wie der BC oder täuscht das?

    Ne nicht so wirklich :D

    Also lieber wärs mir schon wenn er möglichst viel frei laufen kann, aber wenn er jetzt im Wald nicht immer ableinbar ist, ist das auch ok.


    An Windhunde habe ich ehrlichgesagt noch gar nicht gedacht, eben wegen dem Jagdtrieb. Und sind die echt stressresistent? Die Afghanen mit weniger Fell gefallen mir ja schon, aber ist immer noch etwas grenzwertig.

    EDIT: Wie bekommt man die denn ausgelastet? Nur auf der Rennbahn?

    Dreamy
    Ich denke aber, dass er bei diesen Rassen leichter zu händeln ist, oder lieg ich da falsch? Die Islandhunde sind ja scheinbar dazu gezüchtet worden Vögel zu jagen. Zusätzlich zum hüten und treiben. Gefallen tun sie mir nach wie vor, aber ein bisschen eingrenzen muss ich ja und die sind einfach etwas zu klein. Der nächste soll wieder größer sein.

    Night
    Ja das ist echt schade, wäre eine schöne Gelegenheit gewesen. Aber da werden bestimmt noch welche kommen.
    Also Befehle soll der Hund auch nicht einfach so annehmen. Das wär viel zu stressig für ihn wenn er auf alle hören muss die ihm mal was sagen. Es sollte aber schon möglich sein, dass der Hund in meinem Beisein für Leckerli kleine Tricks macht.
    Mit dem Curly bin ich mir echt unsicher. Es gibt so wenige und irgendwie ist es so wenig durchschaubar wie die Rasse nun tatsächlich ist. Hat sie ein Gesundheitsproblem oder sind das nur Ausnahmen. Will er jetzt arbeiten oder kann er es gar nicht mehr. Also ich denke, dass ein Curly einzieht ist eher unwahrscheinlich. Ich möchte für einen Welpen nicht unbedingt ins Ausland fahren und ebenfalls nicht 3 Jahre bis zum nächsten Wurf in Deutschland warten.

    @Helfstyna
    Kennst du zufällig einen Züchter der da passen könnte? In meinem Heimatort ist eine Langstockhaar-Züchterin, aber ihre Hunde gefallen mir optisch nicht. Die haben alle diesen abfallenden Rücken. Das ist für mich eben genauso ein Ausschlusskriterium wie die kurze Schnauze beim Boxer.
    Und wie wahrscheinlich ist es einen passenden Züchter zu finden, der wesensfeste Hunde hat, die arbeiten können, aber das nicht immer brauchen? Mit nicht zu niedriger Reizschwelle und geradem Rücken aus Hochzucht und möglichst gesundem Stammbaum?

    dragonwog
    Die hab ich ja eher ausgeschlossen, weil zu wenig "kernig" und weil sie wohl zum hibbeln neigen können. Hast du da andere Infos?

    Das Fell ist ein Ausschlusskriterium beim Pudel.

    Dieses überall gleich lange Fell nervt mich ungemein bei Janosch. Alles bleibt hängen sobald es etwas länger ist. Man muss ständig am Hund rumschnibbeln. Dafür bin ich echt nicht der Typ. Ich möchte einen Hund der an den richtigen Stellen kurzes Fell hat. Wie beim "normalen" Langhaar-Hund. Die haben an den Beinen, bis auf die Fahnen, kurzes Fell, am Kopf und am After.
    Wie oft ich beim Janosch schon Schei*e rauswaschen und schneiden musste :dead2: Ne, solange mir da nicht der perfekte Hund entgegen springt oder ich nach langer Suche erfolglos war, vermeide ich das lieber.


    Danke Nikolaushund. Ich denke auch, dass Kromis eher nicht passen.


    Da fällt mir aber der Wäller ein. Carlson von der Userin hier im DF gefällt mir zum Beispiel richtig gut. Vom Wesen her könnte es auch passen, oder? Was meint ihr?

    Ich denk dann schließ ich den Golden eher aus. Ich mags schon eher gern wenn man etwas Reibungsfläche hat, aber halt nicht unbedingt so viel wie bei nem Terrier ;)

    In meiner neuen Arbeit ist es so, dass da vor allem ältere Kinder sind. Deswegen sollten auch etwas speziellere Hunde nicht so das Problem sein. Der Hund muss es aber abkönnen, dass ich ihm nicht immer Anweisungen geben kann die er im Moment befolgen soll. Er sollte also in einem gewissen Rahmen selbst entscheiden was gerade gut ist. Natürlich alles nicht sofort.
    Er muss auch nicht alle lieb haben. Im Gegenteil, ich finds schon gut, wenn die Kinder/Jugendlichen sich etwas die Zuneigung verdienen müssen. Aber unnahbar wär dann doch doof.
    Stressresistent muss er einerseits wegen der Lautstärke und dem Gewusel sein. Hektische Bewegungen sollten auch nicht sofort Panikattacken oder Aggressionen auslösen.
    Vieles ist sicher Gewöhnung, aber ich schätze, dass ein Schäfer weniger gut mit sowas klar kommt, als bspw. ein Retriever oder Terrier.
    Was genau auf den Hund zukommt, wird sich aber erst klären wenn ich da mal etwas arbeite.

    Neben der Arbeit kann ich aber einiges an Zeit investieren und das möchte ich eben auch. Quasi als Arbeitsausgleich.


    EDIT: Spaniels gefallen mir optisch nicht wirklich.

    Auf der Jugendfarm werde ich seit gestern nicht mehr arbeiten, dafür in einem Jugendzentrum ;) Boxer ist aber wirklich ausgeschlossen. Eine Kurznase wird bei mir nicht einziehen, außer als absoluter Notfall wenn ich das passende Umfeld hab. Janosch würde mich glaub ich auch hassen ;)

    Also ich versuch jetzt mal einzugrenzen. Es gibt einfach zu viele tolle Rassen...

    In der engeren Auswahl sind:

    + Hollandse Herder (Langhaar)
    + Groenendael
    + Airdale (danke für deine Beschreibung Morrigan! Ich werd mal versuchen auf der nächsten Messe o.Ä. welche kennen zu lernen)
    + Am. Collie
    + Curly o. Chessie
    + Hovawart (hätte ich ja nicht gedacht, aber es stimmt schon, die könnten passen)
    + Golden aus Leistungslinie (bin mir nicht sicher ob das wirklich was wär)


    Eher nicht:

    - Islandhund (optisch echt schön, aber dann doch etwas zu klein. Der Jagdtrieb hört sich nicht so einfach zu händeln an)
    - WSS (zu weiß ;) )
    - (Alt)deutscher Schäferhund (etwas zu schwer/kräftig gebaut, Gesundheitlicher Aspekt)
    - Altdeutsche Hütehunde (zu speziell, keine Hüteauslastung möglich, nicht sehr menschenfreundlich?)
    - Flat (gefällt optisch nicht, die die ich kenne sind zu arge Hibbel)
    - Picard (zu selten)
    - Mudi (zu speziell, kein Arbeitstier benötigt)
    - Eurasier (Optik und Sturschädel)
    - Münsterländer (Optik)
    - Setter (weiß nicht ob Jagdhunde so meins sind und ob ich es hin bekomme sie richtig zu erziehen was den Jagdtrieb angeht)
    - Schnauzer (Riesenschnauzer zu ernst, zu groß, Mittelschnauzer zu klein)
    - Aussie (irgendwie werd ich mit ihnen nicht warm)
    - Lagotto (zu klein, Fell wächst überall lang)
    - Boxer


    Tierschutzhund ist nicht ausgeschlossen, genauso wie ein Mischling der genannten Rassen (+ und -). Falls ihr noch mehr Infos habt zu den in Frage kommenden Rassen, dann immer her damit. Oder wenn ihr anderer Meinung seid bei den ausgeschlossenen Rassen. Würde aber lieber mehr eingrenzen als mehr dazu zu nehmen ;)


    Bei Herder und Gröni bin ich mir nicht sicher, ob die nicht doch zu viel Will-to-please haben. Etwas Bedenken habe ich auch wegen der Reizschwelle. Die sollen mit Stress klar kommen und einigermaßen ruhig bleiben. Da muss ich wohl richtig Glück mit dem Welpen haben. Erwachsen findet man die ja kaum, ohne Vorbelastung, zu vermitteln.

    Beim Collie hab ich ähnliche Bedenken, allerdings wärs hier wohl etwas leichter einen ausgewachsenen Hund zu finden, bzw. einen Mix.

    Der Curly ist in Deutschland sehr selten vertreten, das könnte ein Problem werden. Außerdem blicke ich nicht ganz durch wie akut dieses Fell-Verlust-Problem bei den Hunden ist.
    Beim Chessie ist es etwas die Optik, ansonsten gefällt mir gut, was ich so von ihm höre.
    Golden Retriever ist mir vielleicht wirklich etwas zu wenig kernig...

    Ja, der Hovawart hört sich eigentlich super an für meine Ansprüche, ich werd mich mal näher mit der Rasse beschäftigen. Die hatte ich bisher so gar nicht auf dem Schirm.

    Und der Airdale hört sich echt superspitze an :D Etwas robuster vom Wesen her als Collie, Herder und Gröni, arbeitet trotzdem gern und kann auch mal Ruhe halten.
    (Morrigan wie siehts mit der Stressresistenz aus bzw. der Reizschwelle?)
    Nur optisch gefällt er mir weniger gut als die 3 vorher genannten.