Ich werd dann in einem Jugendzentrum arbeiten. Das heißt, gerade zur jetzigen Jahreszeit, eher drinnen. Da ist ein extra Büro in dem der Hund seine Ruhezeit bekommen kann und soll. Miteinbezogen soll er schon werden, aber je nachdem wie er es eben kann und anbietet.
Mein Nelchen hätte auch nie jemand für geeignet gehalten auf der Jugendfarm mit zu laufen. Trotzdem hat sie es super gemacht. Sie war eher hibbelig, auch mal ängstlich und zurückhaltend bei Kindern, aber umso toller war es wenn sie dann doch Vertrauen zu einzelnen Personen gewonnen hat.
Also wenn Janosch Pfoti gibt und sich zum Schmusen ranschmeißt ist das nix besonderes, hat das Nele gemacht, waren die Kinder total happy und stolz. Sie gab halt sofort Rückmeldung wenn ihr etwas zu viel oder zu laut wurde, das war unglaublich wertvoll.
Was ich damit sagen will, ein Hund der mitarbeitet in so einem Bereich, muss nicht immer lieb und nett sein und sich alles gefallen lassen. Einen "normalen" Golden Retriever halte ich zum Beispiel für ungeeignet in der Arbeit mit Jugendlichen, weil er zu nett ist in der Regel.
Ich würde mir vom zukünftigen Hund wünschen, dass er sich nicht zu arg stressen lässt von viel Trubel, angemessen zeigt wenn ihm was nicht passt (durch weggehen/abwenden, nicht durch schnappen), eher freundlich ist, aber sich nicht alles gefallen lässt.
Janosch ist da klasse. Er lässt wahnsinnig viel mit sich machen (Zöpfe ins Haar, rumgetragen werden, Schubkarren fahren) aber wenn er keinen Bock hat, dann hat er keinen Bock und dann lässt er sich auch nicht überreden. Ich brauch mir bei ihm einfach keine Sorgen machen, dass er sich zu arg belastet, weil er möglichst brav sein möchte. Bei Nele war das eher ein Problem.
Weiß nicht ob ihr nachvollziehen könnt, was ich meine, ich hoffe es zumindest ![]()
Der Lapinporokoira sieht mir sehr nach Arbeitshund aus, ähnlich wie der BC oder täuscht das?