Beiträge von AnjaNeleTeam

    Bei uns kann man die Ausschlussdiät wohl als gescheitert ansehen.
    Ich schaff es nicht ihm dauerhaft wirklich nur 2-3 Komponenten zu geben, irgendwann erwischt er immer was anderes. Jetzt mit Leo gehts sowieso nicht mehr richtig.

    Es ist auch so, dass er Pferd und Süßkartoffel gekocht verträgt, aber Pferdehaut z.B. nicht. Allein schon aufgrund der Konsistenz.
    Ich versuch jetzt halt soweit es geht die wahrscheinlichsten Allergieauslöser wegzulassen.
    Das wäre:
    Getreide
    Rind
    Geflügel

    Aber ich werde mich wohl damit abfinden müssen, dass der Hund ständig wegen irgendwas Durchfall hat oder zumindest weichen Kot mit breiigem Ende.

    Pankreatitis ist wenigstens am abheilen, zugenommen hat er und keine IBD.

    Anspringen macht Leo auch gern, aber nur wenn man ihn auffordert und bei halbwegs bekannten Menschen. Wenn er jemanden nicht kennt, setzt er sich erstmal vor denjenigen.
    Interessanterweise versucht er mit den Pfoten gleich zu den Schultern zu kommen. Er weiß schon, dass er groß wird :D


    Unsere Futtterlieferung ist nicht rechtzeitig gekommen, bzw. wurde nur ein Teil geliefert. Jetzt geht uns das Futtter aus und ich weiß noch nicht was ich ihm stattdessen gebe. Er verträgt Dofu nicht so gut.
    Würdet ihr trotzdem Dofu geben oder vielleicht ein anderes Trofu? Wolfs.blut und Plat.inum hätte ich hier....

    Ich war ja auch lange am überlegen, welche Rasse sich nun eignet und ob Welpe oder ausgewachsener Hund. Die Entscheidung fiel dann für einen Welpen, von einer Rasse, die mir auch selbst sehr gut gefällt.
    Ich glaube, dass man Welpen einfach besser an ihr zukünftiges Arbeitsfeld gewöhnen kann. Allerdings muss man sehr aufpassen, dass man ihn nicht versaut. Ganz schnell hat man eine schlechte Erfahrung, die dann ein Leben lang prägt. Ein erwachsener Hund ist da evtl. gefestigter und kann sowas ab. Das gilt aber nur für die wirklich gut sozialisierten.

    Wenn man also eine Rasse nimmt, die sich von der Beschreibung her eignen könnte und dann sehr auf Linie, Zucht und Aufwachsen/Sozialisation achtet und darauf, dass der Hund möglichst keine schlechte Erfahrung macht, dann ist man mit einem Welpen auf der sichereren Seite.
    Ein Tierschutzhund kann sich eignen, aber drauf zählen würde ich nicht unbedingt.

    Bolonkas haben doch keine Unterwolle, oder?


    Bei Janosch bin ich auch immer zwiespältig, ob das jetzt ok ist fürs Fell, oder ob ich es in Zukunft bereuen werde. Er hat ein Tibet Terrier Fell und da sind sich selbst die TT-Halter uneins ob das jetzt kurz soll oder nicht.
    Bei Nele habe ich es damals sehr bereut. Die hatte ein Border Collie Fell, also ähnlich wie es bei Chili sein wird. Erst ist es schön wieder nachgewachsen, aber schon nach dem zweiten Mal scheren nicht mehr so gut und beim vierten musste ich sie dann scheren lassen, weil ich mit dem Bürsten nicht nach kam. Danach ließ ich sie auskämmen, mei war das eine Tortur bei der durcheinander gebrachten Fellstruktur.
    Bis an ihr Lebensende hatten wir sehr mit dem Fell zu kämpfen. Auch bei der Hündin meiner Tante war das so (Golden Fell).
    Klar sind die Hunde oft fideler direkt nach dem Scheren, einfach weil es für sie sehr unangenehm ist. Auch die plötzliche Kühle sorgt dafür, dass sich der Hund mehr bewegt um warm zu bleiben. Aber das hält dann nur bis es wärmer ist oder das Fell nachgewachsen ist. Alles andere ist Einbildung seitens des Besitzers.

    Ich muss ehrlich zugeben, dass ich bei geschorenen Unterwoll-Hunden inzwischen echt die Krise bekomme. Die Hunde kamen bisher über Jahrhunderte gut klar im Sommer, auch mit Fell, warum ist das jetzt auf einmal so ne Belastung, das gehandelt werden muss? Ich mein auch mit geschorenem Hund kannst ja nicht mittags 2h joggen/radfahren usw.

    Als ich noch sehr städtisch wohnte, habe ich wenig eingegriffen. Kam mir ein angeleinter Hund entgegen, oder ein Hund bei dem ich wusste, das geht mit Janosch nicht gut, hab ich angeleint und bin einen Bogen gegangen. Meinte Janosch rumprollen zu müssen, habe ich ihn weg genommen, außer er wurde bedrängt und hat sich gewehrt. Wobei bei Janosch bedrängen schon mit intensivem Beschnüffeln gegeben ist.
    Manchmal haben Hunde gelauert oder sind auf uns zugeprescht, da bin ich meist zwischen Janosch und den anderen Hund gegangen, aber nicht bedrohlich, sondern einfach nur den Weg abgeschnitten, das er ausgebremst wurde. In solchen Fällen konnte ich mich immer auf Janosch verlassen, der super deeskaliert hat, so dass es da nie zu Raufereien oder Jagden kam. Vielleicht hätte ich da mehr tun können, aber Janosch konnte das in dem Fall so viel besser als ich und dadurch, dass ich ruhig geblieben bin, war er auch ruhiger.
    Jetzt wohnen wir in einer Kleinstadt, treffen kaum Hunde und wenn, dann sind die meist angeleint. Da leine ich natürlich auch an. Bei freilaufenden lasse ich meine kurz angeleint um mich mit dem Besitzer auszutauschen, oder gleich laufen, wenn ich seh das ist ne Hündin oder ein alter Hund.