Beiträge von AnjaNeleTeam

    Ich führe meinen Jagdhund auch nicht jagdlich, aber er hat in mir das Interesse geweckt mal einen Jagdschein zu machen. Es ist einfach Wahnsinn zu sehen wie die Hunde etwas, fast ohne Training, machen "nur" weil sie genau dafür gezüchtet sind. Aber natürlich gehört da noch mehr dazu (zum Jagdschein), deshalb wird Leo ziemlich sicher nicht mehr in den Genuss kommen.

    Mit seinen 10 Monaten zeigt er noch keine großartigen jagdlichen Ambitionen. Von neben uns aufflatternden Fasanen ist er sehr schön abrufbar, beim auf den Storch anschleichen sitzt der Stopppfiff und von Spuren schnüffeln kann ich ihn auch abhalten.
    Bei der Dummyarbeit hat er seinen Spaß, ist aber nicht der triebigste, was ich gar nicht so schlimm finde.

    Fotos:

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    Im Wald ohne Leine bisher kein Problem

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    Leo fiepst schon seit ein paar Tagen Abends immer mal wieder. Ich hab keine Ahnung was das ist, aber irgendwas tut ihm weh. Beim TA war ich noch nicht, weil es morgens immer weg ist und er nicht tastempfindlich ist. Ich vermute er hat sich was gezerrt oder sich vertreten und wenn er länger drauf liegt, dann schmerzt es. Ich werds mal weiter beobachten...

    Danke dir :) Werde ich versuchen so zu machen, bzw. mache ich das eigentlich auch bisher so. Wir machen recht einfache Übungen, kurze Distanzen und auch etwas Quatsch, z.B. mit dem Felldummy zergeln :hust:
    Ich würde mit ihm zwar schon gern mal einen Workingtest starten, aber er soll seinen Spaß dran haben und behalten.

    Wiegesagt noch keine richtigen Blinds.
    Da wird z.B. nicht mit Marker Dummies gearbeitet. Und von den Entfernungen her und auch vom Schwierigkeitsgrad weiß ich einfach noch nicht so genau was ich Leo jetzt zumuten kann und was nicht. Da muss ich dem Trainer dann vertrauen.
    Mehr Spaß wär mir auch lieber, weil ich immer die Befürchtung habe, dass mir der Curly-Bub mal die Mittelkralle zeigt wenns ihm zu viel wird. Aber ich hab jetzt wirklich lang gebraucht eine Gruppe zu finden und eigentlich find ich die gut...

    Er hat da kaum eine Markierung direkt geholt, sondern immer erst später als noch was geworfen wurde oder ein anderer Hund gelaufen ist.
    Teilweise haben wir auch die Position geändert.
    Beim Markieren selber hat er immer aufgepasst. Voran wurde er dann geschickt, weil es ab Wurf etwas her war. Ein geübterer Hund würde hier zum Apport geschickt werden.
    Die Distanzen waren schon recht weit, allerdings kann ich dir keine Meter sagen, bin schlecht im schätzen. Vielleicht so 50m? Die dann teilweise verkürzt wurden.

    Voran habe ich bisher immer zuhause auf die Futterschüssel geübt und draußen eben auf sichtbare Dummies die teilweise schon etwas lagen.
    Ich hab auch schon komplette Blinds gelegt, da hat der Trainer dann gemeint, das ist noch viel zu früh.

    Wir hatten heute mal wieder Dummytraining und ich weiß nicht so recht was ich davon halten soll.

    Leo hat ein paar Sachen sehr schön gemacht (Steadyness, Sitz wenn ich stehen bleibe, Dummy in die Hand geben) aber bei den Markierungen brauchte er wahnsinnig viel Hilfe. Wenn man einen Hund vorgeschickt hat oder näher hin ist oder der Trainer nochmal ein Geräusch gemacht hat, dann gings meist, aber sonst wars schwierig.
    Vor allem "voran" will zurzeit nicht klappen. Der Trainer meint das liegt am Vertrauen. Er (Leo) vertraut mir noch nicht, dass da wirklich was liegt. Das kommt mit der Zeit.
    Wenn er mal "voran" geht, dann driftet er stark ab und schaut noch nicht so auf meine Hand.
    Kommpfiff ist auch nicht so der Burner... Wir haben also wirklich viel zu üben, aber trotzdem fand ich, dass er es nicht schlecht gemacht hat.
    Der Trainer meinte, dass seine Stärken in der Steadyness und in der Führigkeit liegen und eben nicht so in der Triebigkeit und Geschwindigkeit. Naja, ist halt ein Curly. Bin mal gespannt wo sich das noch hinentwickelt.
    Hab da natürlich gleich so nen Ehrgeiz entwickelt, aber will Leo auch nicht zu viel zumuten.

    Jetzt üben wir Fuß mit Beinkontakt, den Kommpfiff und weiter Voran auf die Futterschüssel.

    Schön, dass es deinem Senior schmeckt!
    Allerdings würde ich keinen älteren Hund so fleischlastig ernähren und ohne bzw. mit sehr wenigen Kohlehydraten. Wird sehr belastend für die Organe aus dem Fleisch die Energie zu holen. Wenn du dabei bleibst wirst du außerdem bald Probleme damit haben, dass er sein Gewicht hält.

    Ich habe meine Hündin mit 11 Jahren auch umstellen wollen. Abgenommen hat sie, das war aber gar nicht so schlecht, allerdings hat sie dann bald nicht-angebratenes Futter verweigert. Da man es irgendwann beim besten Willen nicht mehr ausgewogen bezeichnen konnte, hab ich sie umgestellt auf ein hochwertiges Dosenfutter. Später, als ihre Magen- und Darm Geschichten schlimmer wurden habe ich mir bei futtermedicus.de einen Futterplan erstellen lassen für Gekochtes. Das war sehr gut, aber sie hat die Mengen nicht gegessen und irgendwann war ich froh, wenn sie überhaupt gefressen hat. Da war sie dann 15 Jahre.

    Das ist ziemlich normal, dass erwachsene Hunde Welpen erstmal unnötig und nervig finden. Die Menschen kümmern sich viel mehr um das kleine Tier und dann belästigt das einen noch die ganze Zeit. Mal übertrieben ausgedrückt.

    Ich würde an eurer Stelle sowas wie in deinem Beispiel dankend annehmen. Jetzt den Althund nicht loben oder das Verhalten sonstwie bestärken, aber ganz und gar nicht dafür schimpfen.

    Euer älterer Hund macht jetzt erstmal Grenzen klar, sein Bett, sein Futter, sein Spielzeug. Solange er das adäquat macht und nicht übertrieben würde ich ihn lassen.
    Fies und abbrechenswert wirds wenn der Ältere den Welpen vom Platz des Welpen vertreiben will, oder wenn er den Welpen von euch fernhalten möchte, wenn er die Wasserschüssel verteidigt, wenn er den Welpen sehr offensiv angeht.

    Im März habe ich meinem älteren Hund einen Welpen vor die Nase gesetzt und der war auch erstmal not amused. Hat aber prinzipiell Welpen nie gemocht, weshalb ich schon aufgepasst hab. Er durfte sagen, wann es ihm zu viel wird und er seine Ruhe möchte und ich habe geschaut, dass Welpi ihn nicht nervt. Sehr übertriebenes Angehen habe ich abgebrochen, Knurren oder mal ein Beller waren aber absolut in Ordnung.
    Inzwischen liegen sie zusammen im Körbchen und spielen miteinander. "Kümmern" sich um den anderen. Gib ihnen Zeit, dann wird das auch bei euch.

    Ich reih mich hier mal ein, auch wenn ich mich nicht als typischer Wattebauschler sehe. Ich interessiere mich aber sehr für vernünftig aufgebaute positive Verhaltenstrainings.

    Gerade wollte ich schreiben wie ich das mache mit gruseligen Dingen, aber das käme wohl doch zu abgedreht rüber :D
    Kann das nicht so gut beschreiben :D

    Dir das zu zeigen wäre Sache eines kompetenten Trainers.
    Es gibt verschiedenste Möglichkeiten die ich aber nicht aus der Ferne empfehlen möchte.

    Nicht begrüßen, wenn du das vorher immer gemacht hast, kann einen Hund schon sehr verwirren. Solltest du ihn nicht komplett ignorieren?

    Was ich dir guten Gewissens empfehlen kann: konditioniere ihn auf einen Clicker, das kann dir später viel erleichtern.