Beiträge von AnjaNeleTeam

    Das ist ziemlich normal, dass erwachsene Hunde Welpen erstmal unnötig und nervig finden. Die Menschen kümmern sich viel mehr um das kleine Tier und dann belästigt das einen noch die ganze Zeit. Mal übertrieben ausgedrückt.

    Ich würde an eurer Stelle sowas wie in deinem Beispiel dankend annehmen. Jetzt den Althund nicht loben oder das Verhalten sonstwie bestärken, aber ganz und gar nicht dafür schimpfen.

    Euer älterer Hund macht jetzt erstmal Grenzen klar, sein Bett, sein Futter, sein Spielzeug. Solange er das adäquat macht und nicht übertrieben würde ich ihn lassen.
    Fies und abbrechenswert wirds wenn der Ältere den Welpen vom Platz des Welpen vertreiben will, oder wenn er den Welpen von euch fernhalten möchte, wenn er die Wasserschüssel verteidigt, wenn er den Welpen sehr offensiv angeht.

    Im März habe ich meinem älteren Hund einen Welpen vor die Nase gesetzt und der war auch erstmal not amused. Hat aber prinzipiell Welpen nie gemocht, weshalb ich schon aufgepasst hab. Er durfte sagen, wann es ihm zu viel wird und er seine Ruhe möchte und ich habe geschaut, dass Welpi ihn nicht nervt. Sehr übertriebenes Angehen habe ich abgebrochen, Knurren oder mal ein Beller waren aber absolut in Ordnung.
    Inzwischen liegen sie zusammen im Körbchen und spielen miteinander. "Kümmern" sich um den anderen. Gib ihnen Zeit, dann wird das auch bei euch.

    Ich reih mich hier mal ein, auch wenn ich mich nicht als typischer Wattebauschler sehe. Ich interessiere mich aber sehr für vernünftig aufgebaute positive Verhaltenstrainings.

    Gerade wollte ich schreiben wie ich das mache mit gruseligen Dingen, aber das käme wohl doch zu abgedreht rüber :D
    Kann das nicht so gut beschreiben :D

    Dir das zu zeigen wäre Sache eines kompetenten Trainers.
    Es gibt verschiedenste Möglichkeiten die ich aber nicht aus der Ferne empfehlen möchte.

    Nicht begrüßen, wenn du das vorher immer gemacht hast, kann einen Hund schon sehr verwirren. Solltest du ihn nicht komplett ignorieren?

    Was ich dir guten Gewissens empfehlen kann: konditioniere ihn auf einen Clicker, das kann dir später viel erleichtern.

    Ich persönlich wäre ja schon froh, wenn ich Labradoodles überhaupt erkennen würde. :ka:

    Letztens in der HuSchu war ich mir sicher das der Hund in meiner Gruppe ein Curly Coated Retriever sei und ich sprach die Frau drauf an. Sie meinte dann, dass es sich um einen Labradoodle handelt. :fear:

    Die schauen doch gaaaaanz anders aus.
    Meiner wird dafür immer für einen Labradoodle gehalten, das nervt schon etwas.

    Wenn dein Hund gewisse Attribute haben muss, dann würde ich von einem Hund der direkt aus dem Ausland kommt abraten.
    Die Tierschützer sind leider oft nicht verlässlich in ihren Aussagen. Da wird gerne beschönt was man vielleicht gar nicht weiß oder nicht sagen kann, weil eben viele Faktoren dran hängen.
    Bei denen ist der Hund vielleicht in einem großen Freilaufgehege und freut sich wenn wer kommt, aber er entscheiden kann, wann es genug ist. In einer Wohnung mit Kleinkind ist das einfach nochmal ganz anders.
    Wenn man einen Hund aus dem Ausland holt, würde ich empfehlen sich auf alles gefasst zu machen. Nicht menschenfreundlich, nicht hundeverträglich, Umweltangst/aggression, schwieriges Fressverhalten, jagend usw. Wenn man dann sagt, das packe ich egal wie es kommt, dann soll man sich den Hund holen. Und wenn der Hund dann der liebste Engel auf Erden ist, dann umso besser :)