Beiträge von AnjaNeleTeam

    Mich hats nicht gestört, als der kleine süße Leo gestreichelt wurde. Die wenigsten (erwachsenen) Menschen haben wirklich gefragt. Allerdings ist auch keiner hingestürmt und hat sich den Hund gepackt. Das fände ich auch nicht in Ordnung. Wenn Leo sich ängstlich gezeigt hat (Kinder fand er anfangs gruselig), dann hab ich das gesagt und ihn "beschützt" in dem ich ihm Freiheit gelassen habe und mich dazwischen gestellt habe.

    Inzwischen ist er ein Jahr alt und rennt keineswegs auf jeden zu, freut sich aber natürlich wenn er angsprochen wird. Ist aber dann nicht unkontrollierbar.

    Das ist die Idealvorstellung, die Realität sieht aber anders aus außer du meinst mit "nach vorne gehen" noch mehr als abschnappen und ggf. Auch mal nen anderen Rüden verhauen. Das können aber alle Rassen sehr gut.


    Ich meinte jetzt eher gegenüber Menschen.
    Sie sind zwar eher Artgenossenverträglich, aber Zickereien oder Raufereien gehören natürlich trotzdem dazu.

    Den Kommentar über den Curly überlese ich jetzt einfach mal |)

    @Laurentide hat einen Toller und kann dir bestimmt weiterhelfen.

    Zum Thema Dummytraining ohne Verein:
    Ich bin zum Curly gekommen ohne viel Ahnung über richtiges Dummytraining. Als er dann da war habe ich mich nach Trainingsgruppen umgesehen und festgestellt, dass es davon nicht sehr viele gibt in meiner Nähe. Dann kommt noch dazu, dass die Gruppen einem vielleicht nicht zu 100% liegen.
    Dummytraining in der Hundeschule kann man meist vergessen. Ich hab mir schwer getan alles selbst beizubringen. Dummytraining ist sehr komplex und wenn man mit gewissen Sachen Probleme bekommt, dann hilft auch kein Buch mehr weiter. Ganz ohne Hilfe gehts dann kaum.
    Einige sagen ihnen reichen Seminare und sie schaffens ihrem Hund alles selbst beizubringen, ich komm da schon mal an meine Grenzen, wenn der Hund zum Beispiel den Dummy einfach nicht halten will und alle Tipps nichts gebracht haben.
    Also das musst du einfach selber wissen.

    Ich glaube eine Toller käme auch ohne richtiges Dummytraining aus, allerdings käme ein Verzicht darauf für mich nicht in Frage wenn ich mir so einen Hund holen würde. Ich finde es einfach sehr faszinierend und schön, zuzusehen wie der Hund das macht (oder zumindest annähernd das) wofür er gezüchtet wurde.

    Ein paar Toller konnte ich in der Dummygruppe kennen lernen. Eine wahnsinnig tolle Hündin, die im Sport sehr erfolgreich läuft. Konzentriert, ruhig und ein bisschen ignorant. Eine Junghündin die sehr hibbelig und arbeitseifrig war, aber ruhig. Eine Hündin die sehr sensibel war und nicht so wesensfest wirkte, auch die Erzählungen bestätigten das. Insgesamt gelten sie als sehr arbeitseifrig, wollen immer alles richtig machen, können auch mal hektisch werden, freundlich zu Menschen, gut mit anderen Hunden.

    Mir wären sie von den Retrievern her, zusammen mit den Flats zu hibbelig, sensibel und teilweise überdreht.
    Würde eher wieder zum Curly oder zum Golden aus AL kommen.

    Falls dich der Chessie noch interessiert, kann ich dir hier auch wen aus dem Forum nennen.


    EDIT: Die Hibbeligkeit ist in den Griff zu bekommen, wenn man selber mit sowas klar kommt und weiß wie man drauf reagieren sollte.

    @Micha_Rgbg
    Zu deinem eventuellen Rassewunsch Retriever möchte ich dir was mit auf den Weg geben.
    Der von dir verlinkte Züchter wäre nicht mein Ansprechpartner wenn ich einen gesunden, wesensfesten Labrador suche. Er ist in einem Rassezuchtverein der gerade mal ne handvoll Züchter hat. Die Zuchtzulassungen sind sehr lasch (ED, HD, PRA) und die Hündinnen dürfen so oft werfen "wie ihre Konstitution das zulässt". Da kann reichlich Unfug getrieben werden.
    Wenn du einen typischen und möglichst gesunden Labrador suchst, dann wende dich an den DRC. Da gibt es auch schon ältere Hunde.

    Allerdings würde ich dir von einem Arbeitslinien Labrador abraten. Als Ersthund ist das schon ne Nummer für sich. Die haben Power ohne Ende und sind einem BC da nicht viel hinterher. Gerade als Junghund teilweise sehr anstrengend.

    Den Labrador selber finde ich auch als Hundetrainer Hund nicht besonders geeignet, aber das ist meine persönliche Meinung. Sie sind leider manchmal einfach "Doofköppe" die schwierige Hunde mit denen du vor allem zu tun haben wirst, eher mehr aufregen als ihnen souverän zu begegnen. Kommt halt drauf an wie du den Hund später einsetzen möchtest.
    Ohne Kontakt zum anderen Hund könnte ich es mir vorstellen, mit Kontakt, eher nicht.

    Falls du doch zu einem AL Labrador tendierst, kann ich dir eine Züchterin in Ingolstadt zur Kontaktaufnahme empfehlen.


    Warum soll es eigentlich ein eher junger Hund sein?
    Ein Zweijähriger sollte doch auch gehen, oder? Könnte dir helfen was die Alleinbleib-Thematik angeht. Bindung zu dir baut er trotzdem und genauso auf. Lernen kann er ebenfalls noch genauso gut und ein 6-Monate alter Hund kann auch schon genauso "versaut" sein.
    Ich würde dir raten dich noch weiter in den Tierheimen umzusehen (Landshut, Erding, Nürnberg, München sollte von der Reichweite her möglich sein) und zu warten bis ein Hund dich wirklich anspricht und du dir vorstellen kannst ihm ein zuhause zu geben.
    Allerdings würde ich nicht erwarten gleich verliebt zu sein, das kommt erst später ;-)

    Ich würde nicht einfach laufen lassen. Du hast da einen unsicheren Hund, einen blinden und einen zickigen, wahrscheinlich ein volles Haus und Weihnachts"stress". Das kann nur schief gehen. Deinen Plan finde ich da ganz gut. Würde aber versuchen deinen Bruder ins Boot zu holen.

    Sehr gute Erfahrungen habe ich bisher damit gemacht, dass wirklich für alle Hunde strikte Regeln gelten. Sie sollen ja nicht für immer miteinander klar kommen, sondern nur diese absehbare Zeit.
    Wir haben alle Hunde auf ihren Platz oder in einen Bereich geschickt und dort mussten sie bleiben. Das war in unserem Fall ein angrenzendes Zimmer. Da durfte nicht aufgesprungen werden wenn was zu Essen runter fällt oder wenn wer neues zur Tür rein kommt.
    Wildes Verhalten wurde sowieso unterbunden.
    Ich würde also für alle drei Hunde ruhige Plätze einrichten. Gern in Sichtweite, auf denen sie dann liegen bleiben müssen. Engstellen würde ich immer begleiten und keine Leckerlis zwischen allen Hunden verteilen. Eine feste Reihenfolge hilft auch.

    Bei meinem kleinen Rüden und dem Rüden meiner Mutter hat das sehr geholfen, dass sie quasi gar nichts allein regeln durften. Jegliches Bedrängen (auch schon mehr als zwei Sekunden abschnüffeln) wurde von uns unterbunden, genauso wie feststarren, drohen usw.
    Inzwischen können sie nebeneinander sitzen, an Engstellen aneinander vorbei laufen usw. Das hat aber gedauert und ging nur weil meine Mutter und ich uns da sehr einig waren.
    Die richtig fiesen Raufereien sind schon lang nicht mehr vorgekommen.

    Leo wird heute 1 Jahr alt :D

    Ein bisschen gewachsen ist er :D

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    Und soooooooooooooooo süß!

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    Beklagen kann ich mich über ihn nicht.
    Wenn er mal etwas liebeskrank ist (kam bisher nur selten vor), dann braucht er kurz Zeit und dann gehts wieder. Abrufbar ist er super, er geht nicht jagen (ich pass auch auf ;-) ) und macht sich in der Arbeit toll.
    Etwas impulsiv und rüpelig ist er manchmal, aber so solls meiner Meinung nach auch sein :D Alles im Rahmen. Macht Spaß mit mit dem Großen!

    Süßes Bild und deine Ziele hören sich gut an :gut:


    Kann von euch wer Dummy-Aufbauseminare empfehlen? Wo kann ich da mal schaun? Wäre natürlich super, wenn ich nicht ewig weit fahren müsste.