Beiträge von AnjaNeleTeam

    Das Fell muss auch nicht immer hart sein.
    Janosch hat sehr weiches Fell mit Unterwolle und gehört trotzdem getrimmt. Allerdings hatte er bisher auch nicht wirklich Probleme damit nicht getrimmt zu werden oder geschoren zu werden.

    Ich glaube Hütehundrassen gibt es da nicht, aber bei Mischlingen kommt das schon mal vor. Bei Labradoodlen zum Beispiel.

    Dankeschön!
    Jetzt kann Herrenberg kommen :D

    Mal sehen ob wir dann ganz mutig werden und versuchen den DRC und VDH Jugendchampion zu bekommen und noch auf die Clubschau gehen oder es lieber ruhiger angehen lassen :)


    Sagt mal geht ihr immer in den Jugendehrenring oder in den Ehrenring wenn ihr das BOB gemacht habt?
    Ich bin am Samstag in den Jungendehrenring gegangen, aber da hatten wir nicht wirklich eine Chance. War auch dann sehr viel für Leo. Deshalb haben wir uns den anderen Ehrenring geschenkt.
    Wie macht ihr das so?

    Unsere Bilanz von der CACIB Nürnberg (unsere erste richtige Ausstellung):

    Ein V1, damit automatisch bester Junghund und Alpen-Jugendsieger und mit einer Hündin aus der Zwischenklasse als Konkurrenz das BOB noch mitgenommen :hurra:

    Ich hab mich sehr gefreut und war wahnsinnig stolz auf Leo, der das Ganze einfach toll gemeistert hat!

    Und unser Richterbericht:
    "12 Monate, harmonisch aufgebauter typischer Kopf, dunkle Augen (das hat mich überrascht), korrekt angesetzte Behänge, Hals von passender Länge, gerader fester Rücken, etwas eng geführte Hinterhand, gute Brustkorbwölbung- und tiefe, gerade Vorhand, gute Konchensubstanz, freundliches und sicheres Verhalten im Ring"

    Ja hol dir mal einen zweiten und am besten gleich einen dritten Dummy :)

    Mit Auslegen meine ich, dass man den Hund absitzen lässt, von ihm weg geht, den Dummy auf den Boden fallen lässt, wieder zu ihm hin und dann schicken.
    Wenn der Dummy nicht geworfen wird, ist er vielleicht auch nicht ganz so aufgeregt.

    Übrigens viele Erst-AL-Labbi-Besitzer fanden die erste Zeit ziemlich anstrengend mit ihrem Hund. Die neigen dazu sehr schnell hochzufahren und aktiv zu sein bis sie umfallen. Viel Ruhe und Bestimmtheit ist da gefragt, sonst ist man mit so einem kleinen Wirbelwind schnell überfordert.

    Um mal auf mein eigentliches Thema zurück zu kommen:
    Kennt einer diese Züchterin? WKVAYA Kennel
    Ich bin über den DRC auf sie gestoßen und habe mal Kontakt aufgenommen und werde da vermutlich die Tage mal anrufen.

    Würde ideal sein, da der Züchter in der Nähe ist (zumindest jetzt noch) und der Wurf zu dem Zeitpunkt geplant ist, wo ich mir einen Welpen holen wollte

    Die Zucht sieht gut aus :)
    Mit einem Arbeitslinien-labbi holst du dir aber auch wirklich Arbeit ins Haus. Da kommst du dann fast nicht drum herum professionelles Dummytraining zu machen. Andere Sportarten werden sicherlich auch gehen, aber meiner Meinung nach sollte man so einen Hund möglichst nah an rassegerechter Auslastung arbeiten.
    Sprich mal mit der Züchterin, die wird dir dazu sicher auch was sagen und informier dich frühzeitig über Dummy Trainer und Gruppen. Vielleicht bietet die Züchterin sogar selber sowas an. WEnn sie in deiner Nähe ist, würde sich das ja anbieten.

    Also für mich steht fest. Man kann vieles selbst aufbauen, aber man wird es allein kaum zur Prüfungsreife schaffen. Erst recht nicht, wenns der erste Hund ist mit dem man Dummytraining macht.

    Und jemanden finden der drauf schaut oder einen Trainer ist nicht so leicht, aber möglich sobald man etwas drin ist in der Retrieverszene. Und dann kommt ja das nächste Problem: taugt mir die Vorgehensweise? Wenn man mit Hundeschulen vergleicht, kann man einfach wechseln. Bei der Trainingsgruppe steht man dann schnell wieder alleine da.


    @Vinny87
    So richtig Probleme mit Steadiness hatte ich bei Leo noch nie. Was vielleicht hilft bei deinem ist ein Kurzführer für den Übergang. Den kannst du sehr locker halten, hast deinen Hund aber trotzdem noch falls er einspringt.
    Wichtig ist, dass er nicht zum Erfolg kommt wenn er einspringt.
    Eine schöne Übung dafür ist auch: einen Dummy werfen, dich mit ihm abwenden und ein paar Schritte gehen und dann noch einen werfen. Dann kannst du ihn zum einen oder anderen schicken und er lernt, dass nach dem ersten geworfenen Dummy vielleicht noch einer kommt und es sich lohnt bei Frauchen zu bleiben.
    Sitz und bleib solltest du noch festigen und statt werfen einfach mal auslegen.

    Das erst am Dummy riechen lassen ist sowas, womit du Probleme bei einer Prüfung kriegen könntest. Erstens kannst du das so nicht machen, zweitens sucht er vielleicht nach deinem Dummy, statt den ersten aufzunehmen den er findet. Aber wenns dir nur um just4fun geht ist das ja nicht so wichtig.

    Was man vermeiden sollte ist ein schlampiger Aufbau und zu viel zu schnell machen ;-)
    Ich spreche da aus Erfahrung. Zumindest bekam ich noch rechtzeitig nen Dämpfer von kompetenteren Leuten.


    Also ich antworte mal selbst auf meine Fragen:
    Ich hab mir anfangs schwer getan einfach mal so zu machen, weil man erstens nicht weiß wo anfangen und vor allem auch welches Ziel soll ich mir stecken? Zweitens hatte ich viel Angst was falsch zu machen.
    Bis Leo 8 Monate alt war haben wir noch nicht wirklich was gemacht, außer den Kommpfiff. Dann nahmen wir am Dummytraining beim Curlytreff teil und konnten da ein paar Grundlagen lernen. Wie baue ich den Sitzpfiff auf, wie die kleine Suche, wie bringe ich den Junghund dazu mir den Dummy auch zu bringen.
    Darauf konnte ich aufbauen, aber bald kamen die nächsten Fragen, z.B. wie bringe ich meinem Hund das Halten bei, wenn alle Tipps aus Büchern und DVDs fehl schlugen? Da war dann echt der Punkt, dass wir Hilfe brauchten.
    Problem war dann, dass die Dummytrainingsgruppen (2 habe ich bisher ausprobiert) zum Überfordern neigen und Sachen trainiert werden, die für einen unerfahrenen jungen Hund eigentlich ungeeignet sind. Die Grundlagen wurden auch da zu wenig gefestigt. Mir kam es so vor, als würde das vorausgesetzt werden.

    Jetzt bin ich in einer privaten Trainingsgruppe in der wir den Schwerpunkt auf Grundlagen legen, das hilft wirklich.
    Training allein hat auch das Problem, dass man nicht so viele Möglichkeiten hat.
    Beispiel Markierung:
    - wirft man den Dummy neben dem Hund stehend, ist die Flugbahn nicht gut zu sehen, sowie die Fallstelle
    - es kommt so später nicht in Prüfungen vor
    - entfernt man sich vom Hund, wirft und geht wieder zum Hund, fehlen dem Hund Hilfestellungen wie der Helfer an dem sich der Hund orientieren kann
    - wie ich festgestellt habe, ist der Hund dann auch versucht den Weg des Hundeführers zu laufen, statt direkt zum Dummy, was sehr kontraproduktiv ist, der Hund soll ja direkt zum Dummy und keinen Umweg machen

    Was man gut alleine aufbauen kann oder auch sollte sind mMn:
    - Kommpfiff
    - Sitzpfiff
    - Suchenpfiff
    - Fußarbeit
    - Dummy halten (wenn die normalen Tipps funktionieren)
    - kleine Suche
    - Voran
    - Dummies freudig bringen

    bestimmt noch was vergessen.
    Allerdings finde ich da auch, dass Tipps viel bringen. Ich hab zum Beispiel anfangs den Fehler gemacht, dass ich zu viel Wert auf die Abgabe gelegt habe und dann zu früh den Dummy abgenommen habe. Daraufhin wollte Leo mir den nicht mehr so gern bringen, weil ich nehm ihn ja eh nur weg. Das sind so typische Fehler, die durch eine gute Anleitung nicht passieren.