Beiträge von AnjaNeleTeam

    Bei meinem Rüden war es ähnlich. Die Kastration hat ihn nicht wirklich ruhiger werden lassen. Er war immer noch interessiert an den Mädels und hat markiert und geprollt. Durch die Kastration wurde er dann allerdings weniger ernst genommen von anderen Hunden, was ihn spürbar verunsicherte. Er entwickelte dann auch eine Schilddrüsenunterfunktion.

    Eine Kastration kann sinnvoll sein, allerdings bringt die meist bei einem 3jährigen Rüden auch keine großen Veränderungen mehr.
    Wie schon geschrieben wurde, kann das stressige Umfeld eine Ursache sein, warum er gar so aufgedreht ist.
    Helfen würde es ihn nicht in eine Stadtumfeld zu vermitteln. Die vielen Gerüche und immer eine läufige Hündin können dann sehr stressig sein.

    Ein Hormonchip wäre vielleicht eine Alternative um da etwas Klarheit zu bekommen.

    Ich hab mich gegen noch einen Terrier entschieden, weil ich es noch ein bisschen zu früh finde mir mein eigenes Grab zu schaufeln. :hust:

    Janosch hat einfach seine Macken und da brauchte ich einen möglichst gegensätzlichen Hund, damit man da gute Chancen hat von Anfang an gegen die gleichen unerwünschten Verhaltensweisen wie beim Ersthund gegen zu steuern.
    Klappt bisher auch sehr gut. Wo Janosch kläffend in der Leine hängt, weil er diesen furchtbar dreisten Feind aus seinem Revier vertreiben will, da steht der große Leo da und will einfach nur neue Freunde finden :D

    Klar ist es richtig was du schreibst, manchmal ist es schwierig die unterschiedlichen Bedürfnisse unter einen Hut zu bekommen. Auch ist das Spielen mit anderen Retrievern oder Terriern einfach ein ganz anderes. Trotzdem kommen sie sehr gut miteinander klar und profitieren voneinander. Leo profitiert davon, dass Janosch ihm schon sehr früh beigebracht hat, dass die retrievertypische "Macke" jeden mit seiner Liebe zu überschütten nicht immer angebracht ist und Janosch profitiert davon so einen gute Laune Bär an seiner Seite zu haben, der auch die manchmal nötige Sturheit und RUhe mitbringt.

    Wie es in Zukunft laufen wird weiß ich nicht. Ich werde wohl eher immer eine Mischung aus verschiedenen Hundetypen bei mir haben, da ich mich für die Terrier, wie für die Retriever, wie für die Schäfis und Hütis begeistern kann.

    Also ich weiß jetzt nicht ob ich den Begriff richtig verstehe.
    Hätte folgendes konkretes Beispiel von uns.

    Janosch kam mit auf die Arbeit, die man sich wie einen Bauernhof vorstellen kann. Auf dem Hof durfte er sich frei bewegen. Anleinen, Einsperren usw. war aus verschiedenen Gründen nicht möglich. Irgendwann fand er es lustig die Gänse zu scheuchen, was für die natürlich Stress bedeutete.
    Ich brauchte eine schnelle Lösung, also habe ich ihm meinen Schlüssel (der ist immer dabei) vor die Pfoten geworfen wenn er losstarten wollte oder losgestartet ist. Das hat ihn natürlich erschrocken und er hat daraufhin die Gänse gemieden. Ab und zu bedurfte es noch ein Schlüsselklimpern als Erinnerung.

    Wir arbeiten da schon länger nicht mehr, aber es ist auch in anderen Situationen wirksam. Letztens hat er einen Fasan hochgescheucht und dann auf Schlüsselklappern sofort abgebrochen.

    Heute würde ich das nicht mehr mit einem Schlüssel "beibringen", weil das ein zu alltägliches Geräusch ist.

    Beim DRC braucht der Labrador Arbeitsprüfungen. Beim LCD nicht.


    Zum Thema:
    Wenn mit dem Züchter vereinbart ist, dass man röntgen lässt, dann sollte man das auch tun. Wie jetzt schon viele gesagt haben ist das sehr wichtig für die Zucht.
    Ich finde es auch für einen selber wichtig, weil man dann guten Gewissens sportlichen Aktivitäten mit seinem Hund nachgehen kann.

    Ich habe über die "Trainieren statt dominieren" Website gesucht. Da findet man Trainer die wirklich gut mit positiven Trainingsansätzen arbeiten können. Meistens jedenfalls. Vielleicht gibt es auch gute Trainer direkt in Mönchengladbach, aber das weiß ich nicht. Die Homepage ist da meist ganz verlässlich.
    Und in deinem Fall würde ich definitiv zu so jemanden raten, statt zum Trainer mit vielleicht veralteten Ansichten (man muss nur mal durchgreifen oder wir arbeiten nur positiv ohne Strafe, aber in schlimmen Fällen kommt die Wasserspritze zum Einsatz).

    Zur Box:
    deswegen baut man eine Box positiv auf und lässt den Hund anfangs nicht zu lange darin.
    Füttern in der Box, Kausachen in der Box geben, einen Befehl aufbauen "geh in die Box" und belohnen. Für kurze Zeit kann man dann die Box schließen und beobachten wie sich der Hund benimmt.
    Es soll ein sicherer Rückzugsort für sie sein. Bequem und ruhig, kein Gefängnis.
    Du nimmst ihr so die Möglichtkeit in ihrer Wacherei aufzugehen und sich das anzugewöhnen und kannst stattdessen selbst zeigen, dass du das übernimmst.

    Mit den Gebrauchshundeklassen usw. blicke ich noch gar nicht durch, da muss ich mich noch mehr informieren :tropf:
    6 Anwartschaften aus Österreich wären schon etwas viel...

    Hilfe! Bei uns steht die Nachzuchtkontrolle an und wir werden uns komplett blamieren :pfeif:
    Habt ihr irgendwelche Tipps und wisst ihr ob Kette und Lederleine reichen? Sowas wie eine Ausstellungsleine besitzen wir nicht :tropf:

    Wenn noch etwas Zeit ist, dann würde ich eine Ausstellungsleine kaufen. DIe kosten nicht die Welt und dann kann man mit der diesen speziellen Ablauf etwas üben. Bei Leo klappt das sehr gut, dass er das unterscheidet.

    Die Box hast du doch aus einer Pappschachtel gebaut, oder? Die hält sie ja nicht wirklich auf und drin. Bei einer großen geschlossenen Box hast du die Sicherheit, dass sie erst raus kommt wenn du ihr auf machst.

    Wegen Trainer hab ich dir mal drei rausgesucht:

    Die näheste, aber die Homepage ist zurzeit down

    Carmen Trautmann
    Straße: Barbarastraße 53
    Postleitzahl: 41844
    Stadt: Wegberg
    Telefon: 02434 / 4517
    E-Mail: [email='carmen@hunterbunt.de'][/email]

    Etwas weiter weg
    Brüggen, Schwalmtal, Elmpt, Hundetraining - Hundeschule Niederkrüchten / Viersen

    Noch weiter weg
    Hundeschule - tierisch menschlich! - Ulrike Lahme

    Ganz wichtig: Ruhe bewahren :)

    Auch wenn du sie zum 100sten Mal auf ihren Platz schickst, bleib dabei ruhig.
    Was bei manchen Hunden hilft, ist selbst an die Tür gehen, horchen oder sie öffnen und dann wieder zurück zu gehen. So zeigst du, dass du dich kümmerst. Selbst loben kannst du in so einer Situation, obwohl ich da keine Leckerli nehmen würde.
    Hat sie denn freien Zugang zur Wohnungstür?
    Eine feste Box könnte helfen, damit sie lernt Ruhe zu halten. Die solltest du dann positiv aufbauen, damit sie auch gern angenommen wird.

    Für das Draußen-Problem gibt es ein paar Möglichkeiten, aber vielleicht wäre es sinnvoll die sich von einem Trainer erklären zu lassen. Wenn du sagst wo du ungefähr wohnst, kann man dir welche empfehlen.
    Wichtig finde ich in so einem Fall, dass du nicht an einen Trainer gerätst, der mit Strafe arbeitet, sondern die Ursachen heraus findet und dann mit dir einen belohnungsbasierten Trainingsweg ausarbeitet.

    Prinzipiell kann man sagen, dass es hilfreich sein wird Abstand zum Reiz zu schaffen, also Bögen gehen, Straßenseite wechseln, evtl. sogar umdrehen um eine Engstelle zu vermeiden.
    Zeigen und Benennen ist in Kombination ein schöner Weg um langfristig die Haltung deines Hundes zu ändern. Hier ist eine Anleitung dazu: Zeigen und BenennenMarkertraining

    Ich hab ein Desinfektionsspray immer da für kleinere Wunden.
    Ebenso Verbandszeug - finde ich extrem wichtig.

    Einige Globuli (Durchfall, Insektenstiche, Wunden/Schmerzen), Sauerkraut, Karottenbabygläschen (bei Durchfall).
    Mehr gibts hier eigentlich nicht.

    Es gibt Erste-Hilfe-Pakete für den Hund zu kaufen, da ist alles wichtige drin. Abgesehen von Salben usw. Hab ich immer bei größeren Touren dabei.