Beiträge von AnjaNeleTeam

    Ob ein IW geeignet ist, kommt etwas darauf an was ihr euch so von eurem zukünftigen Zweithund erwartet.
    Ich kennen nicht viele IWs, aber die die ich kenne finde ich super. Vom Wesen her, der Ausstrahlung und allem drum und dran. Bedenken hätte ich nur wegen der geringen Lebenserwartung und der Gelenke.
    Ich war mal bei einer Züchterin die Welpen da hatte. Sie sagte, dass sie anfangs überhaupt keine Treppen steigen sollten (also mehr als 2-3 Stufen am Stück) und sie sollen sehr weich liegen. Statt einem Hundebett empfahl sie eine ausgemusterte Matratze für den Menschen. Also man sollte auch sehr viel Platz einplanen.

    Ach vielleicht kann dir @Siobhan weiterhelfen. Sie hat 2 Irische Wolfshunde.

    Wisst ihr was rein rechtlich passieren kann, wenn ein Hund unkontrolliert jagt?
    Also das der Jäger ihn abschießen könnte wenn er ihn auf frischer Tat ertappt ist klar.
    Aber wenn nicht, können da Auflagen erfolgen? Leinenpflicht o.Ä.? Oder Schadensersatz wenn Wild gerissen wurde?

    Mich interessiert das sehr, weil das wohl in der Gegend hier vor kam und die Polizei nun ermittelt und ich mich Frage was dann herauskommen soll.

    @AnjaNeleTeam: hast du grade mal eine Quelle mit der staatlichen Anerkennung der ESAAT?

    Anscheinend hatte ich das falsch im Kopf. Sie bemühen sich um eine Vereinheitlichung von tiergestützter Pädagogik und dafür, dass es ein geschütztes und anerkanntes Berufsbild geben wird.
    Die Esaat ist da am nähesten dran und hat am ehesten Aussicht auf Erfolg.
    Hier sind noch Links zu Ausbildungsorten: Fachausbildung/ Universitäre Ausbildung

    Bei meinem Rüden war es ähnlich. Die Kastration hat ihn nicht wirklich ruhiger werden lassen. Er war immer noch interessiert an den Mädels und hat markiert und geprollt. Durch die Kastration wurde er dann allerdings weniger ernst genommen von anderen Hunden, was ihn spürbar verunsicherte. Er entwickelte dann auch eine Schilddrüsenunterfunktion.

    Eine Kastration kann sinnvoll sein, allerdings bringt die meist bei einem 3jährigen Rüden auch keine großen Veränderungen mehr.
    Wie schon geschrieben wurde, kann das stressige Umfeld eine Ursache sein, warum er gar so aufgedreht ist.
    Helfen würde es ihn nicht in eine Stadtumfeld zu vermitteln. Die vielen Gerüche und immer eine läufige Hündin können dann sehr stressig sein.

    Ein Hormonchip wäre vielleicht eine Alternative um da etwas Klarheit zu bekommen.

    Ich hab mich gegen noch einen Terrier entschieden, weil ich es noch ein bisschen zu früh finde mir mein eigenes Grab zu schaufeln. :hust:

    Janosch hat einfach seine Macken und da brauchte ich einen möglichst gegensätzlichen Hund, damit man da gute Chancen hat von Anfang an gegen die gleichen unerwünschten Verhaltensweisen wie beim Ersthund gegen zu steuern.
    Klappt bisher auch sehr gut. Wo Janosch kläffend in der Leine hängt, weil er diesen furchtbar dreisten Feind aus seinem Revier vertreiben will, da steht der große Leo da und will einfach nur neue Freunde finden :D

    Klar ist es richtig was du schreibst, manchmal ist es schwierig die unterschiedlichen Bedürfnisse unter einen Hut zu bekommen. Auch ist das Spielen mit anderen Retrievern oder Terriern einfach ein ganz anderes. Trotzdem kommen sie sehr gut miteinander klar und profitieren voneinander. Leo profitiert davon, dass Janosch ihm schon sehr früh beigebracht hat, dass die retrievertypische "Macke" jeden mit seiner Liebe zu überschütten nicht immer angebracht ist und Janosch profitiert davon so einen gute Laune Bär an seiner Seite zu haben, der auch die manchmal nötige Sturheit und RUhe mitbringt.

    Wie es in Zukunft laufen wird weiß ich nicht. Ich werde wohl eher immer eine Mischung aus verschiedenen Hundetypen bei mir haben, da ich mich für die Terrier, wie für die Retriever, wie für die Schäfis und Hütis begeistern kann.

    Also ich weiß jetzt nicht ob ich den Begriff richtig verstehe.
    Hätte folgendes konkretes Beispiel von uns.

    Janosch kam mit auf die Arbeit, die man sich wie einen Bauernhof vorstellen kann. Auf dem Hof durfte er sich frei bewegen. Anleinen, Einsperren usw. war aus verschiedenen Gründen nicht möglich. Irgendwann fand er es lustig die Gänse zu scheuchen, was für die natürlich Stress bedeutete.
    Ich brauchte eine schnelle Lösung, also habe ich ihm meinen Schlüssel (der ist immer dabei) vor die Pfoten geworfen wenn er losstarten wollte oder losgestartet ist. Das hat ihn natürlich erschrocken und er hat daraufhin die Gänse gemieden. Ab und zu bedurfte es noch ein Schlüsselklimpern als Erinnerung.

    Wir arbeiten da schon länger nicht mehr, aber es ist auch in anderen Situationen wirksam. Letztens hat er einen Fasan hochgescheucht und dann auf Schlüsselklappern sofort abgebrochen.

    Heute würde ich das nicht mehr mit einem Schlüssel "beibringen", weil das ein zu alltägliches Geräusch ist.

    Beim DRC braucht der Labrador Arbeitsprüfungen. Beim LCD nicht.


    Zum Thema:
    Wenn mit dem Züchter vereinbart ist, dass man röntgen lässt, dann sollte man das auch tun. Wie jetzt schon viele gesagt haben ist das sehr wichtig für die Zucht.
    Ich finde es auch für einen selber wichtig, weil man dann guten Gewissens sportlichen Aktivitäten mit seinem Hund nachgehen kann.

    Ich habe über die "Trainieren statt dominieren" Website gesucht. Da findet man Trainer die wirklich gut mit positiven Trainingsansätzen arbeiten können. Meistens jedenfalls. Vielleicht gibt es auch gute Trainer direkt in Mönchengladbach, aber das weiß ich nicht. Die Homepage ist da meist ganz verlässlich.
    Und in deinem Fall würde ich definitiv zu so jemanden raten, statt zum Trainer mit vielleicht veralteten Ansichten (man muss nur mal durchgreifen oder wir arbeiten nur positiv ohne Strafe, aber in schlimmen Fällen kommt die Wasserspritze zum Einsatz).

    Zur Box:
    deswegen baut man eine Box positiv auf und lässt den Hund anfangs nicht zu lange darin.
    Füttern in der Box, Kausachen in der Box geben, einen Befehl aufbauen "geh in die Box" und belohnen. Für kurze Zeit kann man dann die Box schließen und beobachten wie sich der Hund benimmt.
    Es soll ein sicherer Rückzugsort für sie sein. Bequem und ruhig, kein Gefängnis.
    Du nimmst ihr so die Möglichtkeit in ihrer Wacherei aufzugehen und sich das anzugewöhnen und kannst stattdessen selbst zeigen, dass du das übernimmst.

    Mit den Gebrauchshundeklassen usw. blicke ich noch gar nicht durch, da muss ich mich noch mehr informieren :tropf:
    6 Anwartschaften aus Österreich wären schon etwas viel...

    Hilfe! Bei uns steht die Nachzuchtkontrolle an und wir werden uns komplett blamieren :pfeif:
    Habt ihr irgendwelche Tipps und wisst ihr ob Kette und Lederleine reichen? Sowas wie eine Ausstellungsleine besitzen wir nicht :tropf:

    Wenn noch etwas Zeit ist, dann würde ich eine Ausstellungsleine kaufen. DIe kosten nicht die Welt und dann kann man mit der diesen speziellen Ablauf etwas üben. Bei Leo klappt das sehr gut, dass er das unterscheidet.