Beiträge von AnjaNeleTeam

    Hat sich überschnitten.
    Danke für eure Antworten.
    Ich denke es wäre vielleicht ratsam erstmal die Strecke zu vermeiden um Ärger aus dem Weg zu gehen. Vielleicht beruhigen sich die Gemüter auch wieder.
    Dann werde ich mich erkundigen ob es nicht noch mehr Flächen der Stadt gibt.


    Von der Polizei hier hat der Jäger anscheinend Rückhalt. Wie er meinte wird er schon ausgelacht wenn er einen entlaufenen Hund da abgibt. Inwieweit das stimmt ist natürlich unklar.

    Ja das wäre ja vollkommen in Ordnung, aber ich befürchte die Lage schaukelt sich hier hoch und dann kann ich es mir schon vorstellen, dass man sich als Hundehalter besser verstecken sollte, sobald ein grüner Jeep am Feld oder im Wald sich nähert.

    Wir wechseln eigentlich immer unsere Gassistrecken. Aber da sind wir morgens und abends. Es ist vor allem Feld und Brachwiese und wenn man noch weiter geht kommt man zu einem Wald. Man trifft dort immer wieder Hundehalter die alle auf einer Parkbucht parken die, wie ich heute gelernt habe, Privatgrund ist.

    Es gibt in der Nähe eine städtische Wiese, die auch Storchenwiese genannt wird. Da befinden sich dann natürlich die Störche von Frühling bis Herbst. Die Wiese ist auch winzig und soll ja ab Mitte März auch nicht mehr betreten werden. Man kann dann also 400m vor und zurück gehen.

    Ja klar gibt es andere Gassistrecken, aber wenn dieses Gebiet verloren ginge, wäre es sehr schade. Dazu kommt, dass es das näheste an meiner Arbeit ist.
    Freilaufflächen gibt es hier nicht und hier ist jedes Gebiet Privatgrund. Trotzdem darf man diese Wege betreten und auch in Wälder gehen, die ja auch fast immer privat sind.
    Da gibts doch dieses Gesetz, dass Besitzer von Wald diesen nicht der Öffentlichkeit verwehren dürfen oder sowas. Anders als in Belgien zum Beispiel.

    Hallo Foris,

    ich hatte heute ein Gespräch mit einem Jäger. Das war seitens des Jägers erst sehr emotional aufgeladen. Er hörte nicht zu was ich sage, forderte nur, dass meine Hunde angeleint werden sollen und er jeden Hund erschießt der hinter einem Hasen o.Ä. hinterher rennt. Das wäre rechtlich abgesichert. Ich versuchte dann noch ein paar Fragen zu stellen (hier ist keine Leinenpflicht, Brut- und Setzzeit hat noch nicht begonnen), aber es kam immer nur er schießt jeden Hund ab den er wildern sieht. Dann fuhr er weg.
    Mir ließ das ganze keine Ruhe, also suchte ich nochmal das Gespräch mit ihm, das dann auch etwas sachlicher war. Heraus kam, dass er und seine Kollegen einen ziemlichen Hals auf die hiesigen Hundehalter haben. Es wurden im letzten halben Jahr 6 Rehe gerissen und es gab noch viele andere Vorfälle im Laufe der Zeit. Mich interessierte vor allem wo ich mal meine Hunde laufen lassen kann. Nur auf den Wegen müsste ja erlaubt sein, aber er vertrat die Meinung die Hunde gehören alle an die Leine und wenn man keinen Garten hat, braucht man keinen Hund.
    Joah.... Für mich natürlich sehr unbefriedigend, weil ich keinen Garten habe und trotzdem meine Hunde laufen lassen möchte.

    Jetzt hab ich die Möglichkeit das Gebiet zu vermeiden, was sehr schade wäre, weil es das für uns schönste ist. Sehr gut zu überblicken, schöne Wege, wenig andere Leute. Oder dort die Hunde immer an der Leine zu lassen, was ich aber nur bedingt einsehe, weil meine Hunde sehr gut hören und eben keine Leinenpflicht herrscht. Und was ist wenn in einem anderen Gebiet ein Jäger daher kommt und fordert die Hunde an der Leine zu halten?

    Frustriert bin ich jetzt, weil wir seit 1,5 Jahren hier wohnen und vorher in der Stadt gelebt haben. Da war die Hundehaltung schon immer etwas womit man angeeckt ist. Obs um Hundehaufen ging, Radfahrer oder die potentielle Vergiftungsgefahr mit der man leben musste. Nun wohn ich auf dem Land mit wunderschönen Gassistrecken und muss Angst haben, dass mein Hund erschossen wird. Schließlich sind Hunde keine Maschine. Auch wenn sie sehr gut hören, kann ich nicht garantieren, dass sie nicht einem neben uns aufspringendem Hasen hinter her gehen.

    Wie ist da eure Lösung?
    Habt ihr Tipps zu meiner Situation?

    Zum Jäger möchte ich noch sagen, dass er bisher noch keinen Hund erschossen hat. Er hat selber einen Hund und mag auch Hunde. Aber ihm "stehts bis hier" mit was sie sich als Jagdpächter rumschlagen müssen.
    Er hat dann auch ein Foto von meinem Auto gemacht, als ich mit den Hunden unterwegs war, aber will mich nicht anzeigen (weil ich auf Privatgrund stand mit meinem Auto).

    Ich hätte zu viel Angst das nicht richtig zu machen und den Hund dann mehr zu quälen als eh schon.
    Außerdem kann ich vielleicht die Verletzungen nicht richtig abschätzen und der Hund ist noch zu retten.

    Ich kanns ein stückweit nachvollziehen, aber auch wieder nicht so richtig verstehen warum die Frau nicht das Angebot der Autofahrerin angenommen hat und den Hund zum Tierarzt gebracht hat.

    Ich dachte ihr wollt einen Hund von einem guten Züchter?
    Wenn dann würde ich euch von irgendwelchen Designermixen abraten. Chis sind auch durch diverse Krankheiten belastet, da sollte man nach vernünftigen Züchtern suchen, die mit den Elterntieren entsprechende Untersuchungen gemacht haben und deren Eltern auch untersucht wurden usw. Ich kenn mich bei den Chis nicht so aus, aber dem VDH sollte der Verein in dem gezüchtet wurde, angehören.

    Eine ernsthaft gemeinte Frage: Warum hast du dir einen Dobermann geholt, wenn du ihn immer und überall mitnehmen möchtest?

    Das was du beschreibst, deine Problematiken, würde ich mal als nicht unüblich für einen Dobermann beschreiben. Reagiert schnell und oft mit nach vorne gehen auf Reize. Vor allem auf solche die sich schnell nähern oder die für ihn bedrohlich erscheinen.

    Du solltest dich etwas besser zum Thema Rudel einlesen.
    Der Gedanke kommt ja von Wolfsbeobachtungen, allerdings wurden vor allem Gehegewölfe in unnatürlicher Zusammensetzung beobachtet. Als man später immer mehr wildlebende Wölfe beobachtet hat, stellte man fest, dass die in Familienverbänden leben. Solche Geschichten wie "der Alpha geht immer vor, frisst zuerst, vertreibt den Omega von einem guten Schlafplatz" sind totaler Quatsch. In diesen Familienverbänden nimmt Papa-Wolf niemandem Futter weg oder Ähnliches. Im Gegenteil lässt er sich manchmal sogar was wegnehmen.
    Deswegen mein Tipp an dich: Sieh deinen Hund weniger als Feind/Konkurrent oder was auch immer. Sieh ihn als Familienmitglied, als pubertierenden Teenie am ehesten, der testet welche Regeln wirklich gelten und welche vielleicht noch auszudehnen sind. Schikanier ihn nicht, dann wird er auch keine Spannung dir gegenüber haben.
    Führ klare Regeln ein, setze die auch durch, aber schmeiß den Gedanken weg, dass dein Hund euer Rudel anführen möchte oder ähnlichen Käse.

    Aus dem Alter für einen Schnauzgriff ist dein Hund schon lang raus, halte ich auch für wenig hilfreich. Und wie man auf die Idee kommen kann seinem Hund die Augen zuzuhalten, weil er einen anstarrt... Wenn du das kennst von problematischen Tierheimhunden, dann versteh ich nicht wie du vor deinem Hund noch auf die Knie gehen kannst. Tür der Box zu und gut. Darüber ob du nun verloren hast würde ich mir keine Gedanken machen, das Zusammenleben mit dem Hund sollte kein Wettstreit sein.

    Um solchen situationen in Zukunft vorzubeugen solltest du herausfinden, warum dein Hund gebellt hat. Frust? Langeweile? Und je nachdem kann man dann überlegen wie man vorgeht.
    Schlecht ist es auf unerwünschtes Verhalten zu reagieren. Schau vorher, dass du es dazu erst gar nicht kommen lässt.

    Ich würde euch den Bolonka empfehlen. Das sind lustige Hunde, recht unkompliziert, aber doch für so ziemlich alles zu haben. Außerdem nicht ganz so klein wie Chihuahuas, da hätte ich persönlich immer Bedenken.
    Der deutsche Pinscher käme vielleicht auch noch in Frage, ist allerdings nicht langhaarig.
    Kleinpudel sind auch sehr gute Begleiter.

    Terrier wäre vielleicht möglich, allerdings sind sie für Anfänger teils eine zu große Herausforderung. Da muss man schon der Typ dafür sein. Auch könnte ich mir vorstellen, dass denen wechselnde "Betreuer" nicht so gut tun würden.