Hallo Foris,
ich hatte heute ein Gespräch mit einem Jäger. Das war seitens des Jägers erst sehr emotional aufgeladen. Er hörte nicht zu was ich sage, forderte nur, dass meine Hunde angeleint werden sollen und er jeden Hund erschießt der hinter einem Hasen o.Ä. hinterher rennt. Das wäre rechtlich abgesichert. Ich versuchte dann noch ein paar Fragen zu stellen (hier ist keine Leinenpflicht, Brut- und Setzzeit hat noch nicht begonnen), aber es kam immer nur er schießt jeden Hund ab den er wildern sieht. Dann fuhr er weg.
Mir ließ das ganze keine Ruhe, also suchte ich nochmal das Gespräch mit ihm, das dann auch etwas sachlicher war. Heraus kam, dass er und seine Kollegen einen ziemlichen Hals auf die hiesigen Hundehalter haben. Es wurden im letzten halben Jahr 6 Rehe gerissen und es gab noch viele andere Vorfälle im Laufe der Zeit. Mich interessierte vor allem wo ich mal meine Hunde laufen lassen kann. Nur auf den Wegen müsste ja erlaubt sein, aber er vertrat die Meinung die Hunde gehören alle an die Leine und wenn man keinen Garten hat, braucht man keinen Hund.
Joah.... Für mich natürlich sehr unbefriedigend, weil ich keinen Garten habe und trotzdem meine Hunde laufen lassen möchte.
Jetzt hab ich die Möglichkeit das Gebiet zu vermeiden, was sehr schade wäre, weil es das für uns schönste ist. Sehr gut zu überblicken, schöne Wege, wenig andere Leute. Oder dort die Hunde immer an der Leine zu lassen, was ich aber nur bedingt einsehe, weil meine Hunde sehr gut hören und eben keine Leinenpflicht herrscht. Und was ist wenn in einem anderen Gebiet ein Jäger daher kommt und fordert die Hunde an der Leine zu halten?
Frustriert bin ich jetzt, weil wir seit 1,5 Jahren hier wohnen und vorher in der Stadt gelebt haben. Da war die Hundehaltung schon immer etwas womit man angeeckt ist. Obs um Hundehaufen ging, Radfahrer oder die potentielle Vergiftungsgefahr mit der man leben musste. Nun wohn ich auf dem Land mit wunderschönen Gassistrecken und muss Angst haben, dass mein Hund erschossen wird. Schließlich sind Hunde keine Maschine. Auch wenn sie sehr gut hören, kann ich nicht garantieren, dass sie nicht einem neben uns aufspringendem Hasen hinter her gehen.
Wie ist da eure Lösung?
Habt ihr Tipps zu meiner Situation?
Zum Jäger möchte ich noch sagen, dass er bisher noch keinen Hund erschossen hat. Er hat selber einen Hund und mag auch Hunde. Aber ihm "stehts bis hier" mit was sie sich als Jagdpächter rumschlagen müssen.
Er hat dann auch ein Foto von meinem Auto gemacht, als ich mit den Hunden unterwegs war, aber will mich nicht anzeigen (weil ich auf Privatgrund stand mit meinem Auto).