Beiträge von AnjaNeleTeam

    Danke für deine Antwort!

    Mit Auto könnte tatsächlich schwierig werden, aber das schau ich mal. Werde bald das Revier besuchen in dem wir üben dürfen.
    Vielleicht ist ja Fahrrad auch schon was. Einfach ein bisschen anders.

    Ist eine Kastration denn Pflicht für ein erfolgreiches Absolvieren dieser Ausbildung?
    Wenn nein, dann würde ich mich da gar nicht auf eine größere Diskussion einlassen.

    Gründe wären für mich, dass kastrierte Hunde teilweise zu Unsicherheiten neigen, was ja gerade bei Schulhunden sehr ungut wäre.

    Ich könnte mir auch vorstellen, dass es in manchen Fällen sehr schwierig sein könnte mit unkastriertem Hund. Z.B. wenn man öfter Spaziergänge mit den Kindern macht und die den Hund auch mal halten sollen. Aber du wirst ihn ja die meiste Zeit im Schulhaus einsetzen, oder? Da ist die Gefahr meist sehr gering, dass eine läufige Hündin vorbei kommt.
    So könnte man auch argumentieren, also den individuellen Einsatzort miteinbeziehen.

    Wenn sich euer Hund von euch heben lässt, würde ich ihm 1-2 Chancen geben. Hopp sagen, oder ein anderes Kommando, springt er rein gibts Riesenlob, springt er nicht rein, dann wird er eben reingehoben.

    Wenn ihr lockt, dann wirklich so, dass er nichts bekommen kann, solange er nur halb drin ist. Außer ihr bringt es ihm wirklich Stück für Stück bei. Auch da ist aber zu schaun, dass man Fortschritte belohnt. Also kann der Hund relativ gut mit den Vorderbeinen rein, dann gibts dafür einmal eine Belohnung, dann muss es schon etwas mehr sein.

    Ein ganz anderer Ansatz wäre eine Rampe zu benutzen oder eine Kiste, damit er nicht springen muss, sondern anders rein kommt.

    Wir hatten heute eine schöne kleine Trainingseinheit.

    Zuerst unsere Pflichtaufgabe Fußgrundposition mit Voran-Übung (4 Dummies in 3m Abstand in 1/3 Kreis ausgelegt).
    Die Fußposition ist zwar noch nicht einwandfrei weil er noch viel rumprobieren muss, aber dafür klappte das Voran heute perfekt. Er ist immer genau zu dem Dummy, zu dem ich ihn geschickt habe. Das war vorher schwierig. Nur einmal ist er eingesprungen, aber das ist ok.
    Eine Halteübung hat er auch toll gemacht.
    Einmal Einweisen ging prima.
    Dann noch zwei Markierungen, eine mit Geländeübergang. Das hat er sogar richtig toll gemacht, weil er meine Lauflinie ignoriert hat.

    Und zum Schluss noch eine Felldummy-Schleppe. Die erste selbstgelegte. Für ihn natürlich nicht sichtbar, aber er hat es trotzdem wie ein Profi gemeistert.

    Kennt sich hier wer aus mit Schleppen? Wie vermeide ich es, dass er nicht meiner Spur folgt? Ich würde eine Fehlverknüpfung gern vermeiden.

    @Dackelbenny
    Ja und genau während diesem "Ausrennen" passieren doch die meisten Dinge. Da ist der Hund noch ganz wuschig und will rennen und Energie los werden und genau dann springt ein Hase hoch und der Hund ist weg. Und weil er eh grad im Rausch ist (rennen) und die Erregung hoch, klappt auch der Rückruf nicht mehr so einwandfrei. (=> fiktives Beispiel)
    Darf der Hund längere Zeit freilaufen, dann ist er ruhiger, aufnahmefähiger, weniger "durch".
    Deswegen bin ich sehr pro Freilauf und für uns wärs wirklich ein riesen Qualitätsverlust wenn wir das jetzt so nicht mehr könnten.

    Ich löse das für mich so, dass ich eher darauf achte, kleine Wege zu gehen, wo kein Auto fahren kann. Nachdem keiner der machtgeilen Herrn Jäger freiwillig einen Meter zu Fuß gehen würde, ist man da sehr sicher unterwegs. ;)

    Solche Wege gibts hier gar nicht. Entweder es sind "offizielle" Wege oder führen zu Jägerhochständen oder Futterstellen oder sowas.

    Da müsste doch die Donau irgendwo in der Nähe sein. Da kann man nicht laufen?

    Ich war einmal hier in der Nähe an der Donau. Da gibts auch einen schönen Damm auf dem man laufen kann. Muss man halt immer hin und her (ich geh lieber Runden). Während dem Spaziergang habe ich ungelogen über 20 Rehe gesehen. In den kleinen Waldstücken, über dem Damm gelaufen oder einfach auf der Wiese rumgestanden. Da wurde sogar mein Janosch wuschig, der eigentlich nicht zum Jagen neigt.


    @Lunalabbi
    Wiegesagt dem Jäger gings nicht nur um den Wald, sondern auch um die Wiesen und Felder.

    @Czarek
    Von der Drohung des Jägers bin ich auch nicht begeistert, aber kann es schon ein stückweit verstehen.
    Ihm ging es auch nicht vorrangig um Rehe, sondern um Hasen die schon jetzt ihre Jungen haben und ja mitten auf Wiesen in Kuhlen nisten (wie sagt man denn da?).
    Ich möchte mir hier auch ungern Feinde schaffen. Erstens überlege ich auch selbst mal einen Jagdschein zu machen und da wärs ungünstig es sich mit der Jägerschaft hier zu versauen. Zweitens ist es hier sehr ländlich. Da wird rumgetratscht usw. und ich bin bei der Stadt angestellt. Wäre also eventuell auch ungünstig.
    Ich weiß es nicht, ob er tatsächlich einen Hund erschießen würde, aber wenn, dann ist mir Beweispflicht und Presse usw. egal, weil dann mein Hund tot ist.

    @Kamille
    Der Jäger hat mir bestätigt, dass es offiziell keine Leinenpflicht hier gibt.
    Schleppleine könnte ich mir ehrlichgesagt nicht vorstellen wenn mein Hund hört. Dann kann ich sie auch gleich an die Flexi hängen.
    Es ist halt auch so, dass immer was passieren kann, ob angeleint oder nicht. Der Hund meiner Mutter hat ein Rehkitz aus dem Graben geholt. An der Leine und nur ein paar hundert Meter vom Ort weg.


    Ich merk schon, das führt nicht recht viel weiter. Wenn ich für meine Hunde keinen dauerhaften Leinenknast möchte, dann sollte ich den Ort meiden und schauen, dass sie keine Wege mehr verlassen.