@naijra
Danke für die Videos! Die hätten wir mal vor ein paar Monaten gebraucht 
Also ich hab hier nicht rückwärts aufgebaut. Es wurde so beigebracht, dass jemand den Dummy wirft, Hund rennt hin, nimmt ihn aber nicht auf, ich ermuntere ihn dazu und laufe dann mit dem Hund zum Ausgangspunkt zurück. Abgabe ich dabei total egal. Irgendwann dann ohne mitlaufen und viel Lob. Abgabe immer noch egal.
Durchs trainieren mit dem Dummy wurde der Dummy für Leo immer hochwertiger, er wollte ihn auch mal behalten. Das führte dazu, dass er auf dem Rückweg langsam wurde, weil ich zu viel Wert drauf legte, dass er in die Hand abgibt. Also die super kurze Abgabe eingeführt und dem Hund das Dummy wieder gegeben.
Halten haben wir dann extra aufgebaut. Clickern brachte nicht den gewünschten Erfolg, also befolgte ich den Tipp vor Leo rumzuspringen, ihn etwas zu "knuffen" mit den Händen, bis er quasi mit Dummy in mich reinspringt. Immer eher rückwärts als zum Hund hin. Dann konnte ich irgendwann sitz sagen und er hat es immer noch gehalten und ich bin weitergesprungen
Schwierig zu erklären.
Inzwischen kann ich ihm dadurch einfach sitz sagen, Dummy geben, wieder abnehmen usw. Und mit der Grundstellung, die wir auch viel zu spät geübt haben, aber die jetzt gefestigter ist, klappt das nun auch.
Das einzige was noch nicht so ideal ist, ist das er die Dummies meist nicht mittig trägt und sie ihm dadurch eher mal aus dem Maul fallen. Das hätte man vielleicht über den sauberen rückwärts-Aufbau besser hinbekommen?
Aber auch beim Wildapport, bzw. gerade beim Wildapport haben wir mit dem Tragen keine Probleme. Das erste Mal noch an der Blume, beim zweiten und die folgenden Male gleich richtig und bei der Ente sowieso kein Problem.
Also ich denke das macht schon viel die Veranlagung. Allerdings hat es so auch mit Janosch geklappt, der mal so gar keine Apportierveranlagung hat. Mit dem habe ich aber nie halten geübt, weil er so nen festen Griff hat, dass ihm das gar nicht passieren könnte, das der Dummy einfach aus dem Maul fällt.