Beiträge von AnjaNeleTeam

    darum gings mir im Endeffekt.
    Ich wollte einen Ball ins hohe Gras schmeisen und sie dann mit Kommandos hinschicken. Sie saust ja erst mal los und wenn sie ihn nicht findet wollte ich sie stoppen um sie in andere Richtungen zu schicken. Wie gesagt leider bei dem Stop Kommando kommt sie mir immer ein paar Schritte entgegengelatscht .

    Ich finde das so genial wenn die Hunde in die Richtung laufen in die man will.

    Ich bin noch ganz am Anfang und wollte eben erst mal das stoppen üben

    Das ist dem Einweisen im Dummytraining ja schon recht ähnlich was du da machen möchtest. Vielleicht lohnt es sich sich mal in die Richtung zu belesen. Eine empfehlenswerte DVD, bei der auch der Stopppfiffaufbau gezeigt wird, ist von Imke Niewöhner "Dummytraining".

    Als erstes solltest du Voran und Stopppfiff üben, später dann links, rechts und back.

    Anja: Ah, dann hatte ich das falsch verstanden. So macht das schon Sinn, ja :-) Ich dachte, Du willst damit bewirken, daß er net zu Dir kommt, sondern an Ort und Stelle stehenbleibt, und bestätigst ihn daher von Dir weg.

    :???: Irgendwie reden wir aneinander vorbei?
    Er soll beim Stopppfiff natürlich nicht zu mir kommen, deswegen belohne ich tendenziell eher von mir weg, als zu mir hin. Allerdings nicht ewig weit, sondern halt 1-2 Meter hinter den Hund.

    Das kann aber auch in die Hose gehen.... Wenn ich den Hund zB später am Wild oder an gefährlichen Straßen stoppen möchte, sollte ich bestimmt alles tun, aber net von mir weg = in Laufrichtung bestätigen! Wenn schon, dann wrüde ich ausschließlich den Hund im Stop bleiben lassen und hingehen zum Bestätigen.
    Ansonsten muß man sich halt bewußt sein, daß man in gefährlichen Situationen nicht mit dem STOP arbeiten darf, wenn man das mit Bestätigung von sich weg aufbaut.


    Hatte ich so noch nie das Problem, da ja vor der Belohnung erst die Orientierung zu mir kommt und das Umdrehen vom Reiz weg in meine Richtung.
    Heute erst hatten wir eine schöne Situation. Vor uns auf dem Weg ein Hase, Leo schaut hin, ich hab gsd rechtzeitig meine Pfeife parat und geb den Stopppfiff, er dreht sich zu mir und setzt sich. Ich rufe ihn ab und er bekommt die Belohnung bei mir.
    Das kann man ja auch variieren. Ich wollte damit nur deutlich machen, dass man den Hund an Ort und Stelle belohnen sollte und nicht erst zu mir holen, wenn ich das Signal aufbaue.

    Ja, Stopp wird natürlich erstmal ohne Dummy aufgebaut.


    Wir haben Stopp folgendermaßen aufgebaut:
    - der Hund geht Fuß, ich pfeife, ich bleibe stehen oder drehe mich zum Hund hin ein, gebe Handzeichen und sage Sitz. Wichtig ist die Reihenfolge einzuhalten
    - zusätzlich: der Hund läuft vorneweg. Ich pfeife, der Hund guckt zu mir, ich sage sitz und hebe den Arm. Setzt er sich, gibts sofort einen Ball, der möglichst über ihn drüber/ hinter ihn geworfen wird. Also die Belohnung weg von mir, damit er gar nicht erst zu mir kommt.

    Eine Möglichkeit ist auch so ähnlich wie Rafile es geschrieben hat:
    - man ruft den Hund her, so dass er in meine Richtung kommt. Kurz bevor er da ist, pfeift man und wirft mit der rechten Hand einen größeren Futterbrocken über/hinter den Hund. So dass er mit der Armaufwärtsbewegung und dem Futterreiz in der Bewegung gestoppt wird. Das funktioniert dann später auch gleich bei Pfiff und Arm hoch.


    Einmal Leo

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    Fotos von der Clubschau :)

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    Ich stell ihn normalerweise frei, aber da wollte er nicht ruhig halten. Auf mich wirkt es dadurch gleich nicht ganz so schön.

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    An die Frei-Steller, wie übt ihr das zuverlässige stehen auch unter Ablenkung? Zuhause und auch draußen, auch im aufgeregten Zustand, steht Leo wirklich bombenfest. Da kann ich jede Pfote so stellen wie ich möchte und er steht an Ort und Stelle bis ich auflöse. Aber im Ring sieht das dann etwas anders aus. Da hampelt er noch viel mehr rum. Einfach weiter üben oder gibts noch andere Tricks?

    Ich kann mir gut vorstellen, dass da ein Züchter vielleicht schlechte Erfahrungen gemacht hat und deshalb nun auf dieses Modell umsteigt.

    Meins wärs aber nicht.
    Mir ist es schon wichtig, dass man mit dem Züchter auch mal in Ruhe sprechen kann und sich nicht mit 10 anderen darum streiten muss.

    Aber wenn ansonsten alles passt ist es vielleicht einen Besuch wert. Von vornherein als unseriös würde ich den Züchter deshalb nicht abstempeln

    Also mich nervts auch, wenn Leo mal wieder für einen Labradoodle gehalten wird. Das kommt einfach soo oft vor.
    Aber deswegen ungehalten werden würde ich sicher nicht. Man kann nicht erwarten, dass der Ottonormal-Hundehalter den Curly Coated Retriever kennt. Da ist der Doodle einfach geläufiger.
    Manchmal reagiere ich gespielt empört, dass das kein Mischling sei, löse dann aber natürlich schnell auf. Was bringt es jemanden bloß zu stellen, weil er nicht alles weiß? Ich kläre da gern freundlich auf, das bringt sicherlich mehr.


    Ansonsten wollte ich noch was loswerden zum Thema: heutzutage braucht es keine Rassen mehr die für irgendeinen ursprünglichen Zweck gezüchtet werden oder eben nur ganz selten.
    Was dabei nicht bedacht wird, ist, dass ein Hütehund z.B. nicht nur auf das Schafe hüten selektiert wurde, sondern auch wie gut er mit Herrchen zusammen arbeitet, wie wesensfest er ist usw. Beim Retriever wurde darauf geachtet, dass er eine Steadyness mitbringt, also (extreme) Spannung ohne Fiepsen aushalten kann, dass er gern zuträgt und mit seinem Besitzer eng zusammen arbeitet.
    Selbst wenn der Hund nun nicht mehr seiner Aufgabe nachgeht, bringt er doch diese ganzen Wesensmerkmale mit auf die hin er selektiert wurde.
    Man kann sich also relativ sicher sein wie der Hund so ist.

    Und wir alle haben doch bestimmte Vorstellungen wenn wir uns einen Welpen gezielt kaufen, oder? Wir wollen evtl. einen Hund der gerne mit mir zusammen arbeitet oder gut Stress aushält oder oder oder.
    Bei einer Mischlingszucht kann man da einfach nicht mehr sicher sein. Deswegen finde ich das im Gegensatz zur Rassehundezucht sehr schwierig. Es gibt natürlich auch beim gut gezüchteten Hund immer Ausnahmen (obwohl ich da jetzt ehrlichgesagt wenige kenne. die meisten sind dann aus Verpaarungen außerhalb seriöser Verbände), aber in der Regel kann man sich so ungefähr auf bestimmte Wesensmerkmale einstellen.

    Leo zumindest hat seine Rassebeschreibung sehr genau gelesen und das ist einfach schön zu wissen was auf einen zu kommt und natürlich auch sehr wichtig, weil man vielleicht Probleme bekäme, wenn der Hund sich nun ganz anders entwickeln würde.


    @Golfer
    Mich würde der Züchter sehr interessieren. Würdest du mir einen Link per PN schicken?

    Ich finde eine Homepage heutzutage grundsätzlich schon wichtig.
    Sehen möchte ich da aktuelle Infos, also ist ein Wurf geplant oder nicht. Was sind so die Aktivitäten mit den Hunden.
    Dann interessieren mich natürlich die Zuchthunde. Da fände ich genauere Infos auch schön, also welche Gesundheits- oder Arbeitsprüfungen gibt es und wie sind die ausgefallen.

    Und was es leider viel zu wenig gibt: Fotos von den erwachsengewordenen Welpen. Mich interessiert ja vor allem wie die aussehen. Dazu noch Röntgenergebnisse und Arbeitsprüfungen, dann wäre das ganze perfekt.

    Auf was ich zuerst schaue ist in welchem Verband gezüchtet wird. Dadurch möchte ich die Möglichkeit haben mit zu informieren, was die Zuchtzulassungsvoraussetzungen sind.

    Aber Homepage ist auch nicht alles. Meine Züchterin hat zum Beispiel nicht so eine tolle, aber das Telefonat war sehr informativ und nett und das zählt dann am Ende. Weitere Infos zu den Welpen und Fotos gabs dann per Mail.