Beiträge von AnjaNeleTeam

    In meinem Kopf haftet irgendwie der Gedankengang, dass erste Verknüpfungen an ein Kommando besonders gut sitzen. Und eine weggeflogene Beute ist für die meisten Hunde doch ein sehr starker Reiz, der sich gut verankert ...

    Also, meiner Logik nach ist es irgendwie nachvollziehbar, dass er die Hand schlecht annimmt, wenn es um echte Blinds geht.

    Ist doch gut, wenn es klappt. Aber mein Knoten im Kopf sagt irgendwie, dass man dem Hund da was Falsches beibringt. :ka:

    Also ich kenne es halt so, dass man den Schwierigkeitsgrad langsam steigert und nicht gleich auf Blinds schickt.
    Sondern zum Beispiel so: erst auf sichtig ausliegende Dummies, dann auf Memories usw.


    Zwei Fragen dazu1. wenn du Blinds üben willst, warum dann eine Markierung? Das ist nichts anderes als nen Memorymark und du trainierst alleine die Markierfähigkeit.
    2. Warum noch die Verleitung?

    Du willst zu viel, zu schnell - gehe wieder zurück zu den Basics, d.h. schicke kurze Entfernungen, nehme dir Geländekanten etc. zur Hilfe, lege Blind aus oder lege am Anfang deiner Übung ein Dummy aus, dann arbeite z.B. andere Dinge, gehe deine Runde etc. und auf dem Rückweg arbeitest du das Dummy. Und wenn das klappt, immer nur an einer Komponente was ändern, also entweder am Gelände oder Entfernung oder an der "Standzeit". Und lass den Quatsch mit der Verleitung - das einzige was du damit riskierst, ist nen fragender Hund oder einer, der Stress bekommt beim raus gehen, weil es einfach zu viel fürs Hundehirn war. Dein Hund ist noch jung, mache Basics, Basics, Basics - keine Aufgaben.

    Just my 2 Cents ...

    Also ich will ja nicht wirklich Blinds üben, sondern das er meine Hand als Richtungsweiser annimmt. Deswegen die Verleitung, sonst könnte man das ja gar nicht sehen. Aber du hast recht, ein länger liegender Dummy ist wahrscheinlich sinnvoller.

    Und Basics übe ich noch und nöcher. Problem ist, dass auch die beim Richtungsweisen nicht immer klappen und ich weiß einfach nicht woran das liegt.
    So ähnlich war übrigens eine Aufgabe beim Dummytraining am Sonntag, eigentlich schwieriger, weil mehrere Memories.

    Aber ich glaub bald häng ichs an den Nagel :lol: Irgendwie schaff ichs nicht die richtigen Übungen zu machen.



    Zu dem Video von Anja: man sieht halt leider nicht so viel. Beim laufen hättest du zb. versuchen können die Fußarbeit zu filmen :) und beim schicken die Kamere auf deinen Hund runter halten, das man sieht was er macht. Man sieht halt leider mehr Landschaft als alles andere.
    ABER was mir gefällt, er war recht zielstrebig auf dem Weg zum Dummy, das sieht besser aus als bei den letzten malen. Und gleich schön gepickt, aber dann ist halt leider das Video auch wieder zuende xD
    Ich würde aber auch noch nicht so gemein die Verleitung da rein werden, Verleitungen früh dazu nehmen finde ich eine gute Sache, aber zu nahe Verleitungen können einen Hund aus Unsicherheit ausbremsen oder zu großen Bögen (meideverhalten) bewegen.
    Daher würde ich auch bei Leo wo du noch im Aufbau bist, weil es oft nicht so klappt wie gewünscht, die Verleitung weniger nah werfen und auch nicht zu oft mit Verleitung üben.


    Danke für deine Einschätzung und den Tipp, werde ich machen :)

    Ja filmen und Dummy schmeißen ist nicht so ne einfache Sache. Wenn ich mich zu viel aufs Filmen konzentriere, klappt das andere wieder nicht.

    Ja klar ist das eigentlich eine Markierung, aber wir machen noch kein Voran auf Blinds.
    Deswegen als leichtes Memory (Standortveränderung).
    Wenn wir wieder auf unsere Wiese können, dann bleibt ein Dummy auch mal länger wo liegen.

    Darf ich mal fragen wieso so viele Videos einfach so früh abgebrochen werden? Ist nicht böse gemeint, aber die Videos sind dann auch einfach nichts sagend. Die Arbeit ist ja nicht vorbei, wenn der Hund das Dummy hat. Der Rückweg ist genau so wichtig oder wenn schon auftrainiert, auch die Abgabe.
    Aber irgendwie wird das immer ausgeklammert.

    In dem Fall wars so, dass er wegen dem Sand rumgekaspert hat und 100x den Dummy verloren hat und dann von mir einen kleinen Anranzer bekam, den wollte ich aber nicht auf Video haben ;-)
    Schade, mich hätte auch interessiert, was du zum Video zu sagen hast.

    @Jojo81
    Ich kenne deinen Bericht ja schon, fand ich spannend zu lesen!

    @wildsurf
    Schaut gut aus! Gerade bei so flachem Wasser machen sie ja gern mal Quatsch.


    Von heute hab ich ein Video

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    Richtungsannahme beim Voran. Im Video finde ich, macht ers super, aber so oft funktioniert es leider nicht wie hier, auch wenn die Übung einfacher aufgebaut ist. Auch bei unserer "Pflichtübung" (3 Dummies im Viertel-Kreis auslegen und zum jeweiligen Dummy schicken) macht er mal einwandfrei, mal braucht er 3 Anläufe für einen Dummy. Ich hab das Gefühl irgendwas hat er noch nicht richtig kapiert, er schaut auch zu wenig nach meiner Hand, aber dann klappt es wieder super. Ich weiß auch nicht, vielleicht wirds ja mit der Zeit.

    Achja, das Feld wird nicht abgeerntet und der Jäger hat nix dagegen.


    Ich verstehe halt den Aufschrei immer nicht. Dem Hund wird nicht weh getan und die "Nebenwirkungen" sind in der Regel für den Menschen schlimmer als für den Hund.
    Ich kenne mittlerweile viele Hunde die geschoren wurden persönlich. Nicht durchs Internet, sondern so richtig mit Anfassen und so. Ja, bei manchen ist das Fell tatsächlich verändert, seltsamerweise sind alle diese Hunde kastriert. Aber die "ach so schlimmen Nebenwirkungen" wie Sonnenbrand oder absolutes Kälteempfinden durch nasse Unterwolle ist bis jetzt bei noch keinem aufgetreten.

    Hingegen plappern die meisten "Gegner" fröhlich irgendwas nach, was irgendwo mal aufgeschnappt wurde, ohne mal genauer über die Argumente nachgedacht zu haben oder selbst in der Situation zu sein.

    Natürlich gibt es Hunde, auch langhaarige, die sehr gut ohne Schur durch den Sommer kommen, wie z.B meine Hündin. Jedoch finde ich, dass es akzeptiert werden sollte, wenn es eben Hunde gibt, die damit nicht gut klar kommen und denen durch eine Schur geholfen ist. Sollte es nicht helfen, war es zumindest einen Versuch wert!


    Nicht weh tun ist Ansichtssache. Gerade für ältere Hunde kann so eine Prozedur schon sehr anstrengend werden. Auskämmen kann man theoretisch auch über einen längeren Zeitraum immer mal ein bisschen.
    Wenn du den Link von dem "schönen Beispiel" ein paar Beiträge vorher mal anklickst, dann liest du da von einem Hund, der Teilweise mit dem Bein niedergedrückt werden musste um das über sich ergehen zu lassen und zusätzlich noch einen Maulkorb aufhat.
    Nur weil der Mensch denkt das muss jetzt sein.

    Ich habe wiegesagt bei meinen beiden Hunden eine Verschlechterung der Fellqualität bemerkt und das nicht nach der ersten Schur, sondern nach mehreren Malen, deswegen finde ich auch so Aussagen von @Jumim wenig wert. Sie hat ihre Hündin letztes Jahr das erste Mal scheren lassen wenn ich mich nicht irre.
    Und das war eben nicht nur ein optischer Makel, sondern ein funktioneller. Bei beiden Hunden ist die Unterwolle an manchen Stellen richtig undurchdringlich geworden. Die Haut kann nicht mehr gut atmen, sie schuppt, dem Hund ist wärmer als vorher, es filzt schneller, der Hund bleibt länger nass, Gefahr von Hautreizungen oder Hotspots steigt. Und dann den Hund nur noch scheren, auch im Winter und dafür Mäntel anziehen?? Ne, das fände ich absurd.

    Meine alte Hündin kam dann mit ihren 16 Jahren auch mit längerem Fell so gut klar wie mit geschorenem. Ich würde es nicht mehr machen.

    Also mir ist/war die Sympathie zum Züchter schon ziemlich wichtig. Lag aber auch daran, dass ich noch nicht so firm war mit der Rasse und mit Linien noch nichts anfangen konnte. D.h. ich musste mich darauf verlassen was der Züchter sagt und mir war es auch wichtig, dass ich später den Züchter noch mit Fragen löchern konnte.

    Sehr gut fand ich auch die Einschätzung welcher Welpe zu mir und meinen Lebensumständen passen würde. Da wurde mir einfach ehrlich gesagt, dass nicht der Hund der Beste wäre, in den ich mit von Anfang an verguckt hatte, sondern der andere, der einfach unerschrockener war. Das hätte ich in der Besuchszeit nicht so bemerken können.

    Insgesamt finde ich eine gewisse Objektivität und Ehrlichkeit die Rasse betreffend wichtig. Wenn mir nur positives und gar nichts negatives erzählt wird, werd ich schon mal stutzig.

    Bei der Züchterin von Leo fand ichs ziemlich toll, dass sie sehr offen über ihren Rüden aus dem A-Wurf gesprochen hat und ihn uns auch gezeigt hat. Damit die Rüdenkäufer ein Bild davon haben, wie ihr Kleiner in ein paar Monaten aussehen wird und wie er sich verhalten kann.

    So eine übertriebene Zucht wie @Buddy-Joy es beschreibt ist mir gsd noch nicht untergekommen, fände ich aber auch nicht gut. Die ganz normalen Alltagsdinge sollte Welpi kennen lernen, aber für alles weitere ist der Käufer ja auch noch da.

    Na aber sicher doch! Der Hund wird älter, die Haut trockener, das Fell stumpfer! Das passiert aber auch ohne Scheren.Und natürlich "normalisiert" sich das Verhalten, der Hund gewöhnt sich dran. Aber auch das Fell wächst wieder nach und es wird wieder warm unter der Wolle -> Aktivität fährt runter...

    Ich meine das nicht vorrangig beim alten Hund.
    Wenn man ältere Hunde schert, weil die Fellpflege schwer zu verkraften ist und sie auch die Hitze nicht mehr packen, finde ich das noch ok.
    Aber beim jungen Hund siehts anders aus und führt evtl. dazu , dass sich das Fell vor dem Alter unnötig verschlechtert.

    Warum sollte ein älterer Hund automatisch eine Filzschicht auf der Haut haben?

    Dieses Rumhüpfen und Spielen hab ich tatsächlich nur bei meiner ersten Hündin und da nur die erste Woche nach dem Scheren bemerkt. Dann hat sich alles normalisiert.

    Und ja erst wächst es schön nach, aber mit der Zeit wird es sich verändern und insgesamt pflegeintensiver werden.

    Ich zwei meiner Hunde scheren lassen und bei keinem ist das Fell wieder einwandfrei nachgewachsen. Beim ersten Mal schon, aber beim häufigeren Scheren nicht mehr. Man kann das Fell schon noch händeln mit regelmäßigen Auskämmen, aber vorher wars einfach besser.

    Ich würde jetzt nur noch zum Hundefrisör um das Fell ordentlich auskämmen zu lassen und dann vielleicht über ne Kühldecke nachdenken.

    Ich finde diesen Trend alle Hunde zu scheren furchtbar. Als ob sie bisher nur gerade so den Sommer überstanden hätten.

    Wenn man nur nach dem geht wie der Hund sich fühlt, dann wirds erst so aussehen als würde er sich großartig fühlen, weil die meisten Hunde nach dem Scheren rumspringen wie junge Hunde. Aber mMn passiert das vor allem wegen dem veränderten Körpergefühl. Danach normalisiert sich das ganze. Nachteil ist dann nur, dass sie nicht mehr lange der Sonne ausgesetzt sein sollten, was man ja auch mit dem ungeschorenen Hund vermieden hätte.

    Ich seh da keinen Vorteil drin, vor allem nicht bei einem stockhaarigen Hund.