Beiträge von AnjaNeleTeam

    Danke für die Tipps. Ja vielleicht bring ich Janosch wieder mehr ins Spiel. Da wartet er aber in der Regel recht gut.

    Ich find ihn soweit auch gut steady, aber wenn geschossen wird und die ganze Situation aufregender ist (WT, arbeiten in fremder Gruppe) wirds schwierig.
    Ich würd auch gern öfter in die Dummygruppe, aber da sind mir die Aufgaben einfach zu schwierig. Ich möchte, dass es für meinen Hund zu bewältigen ist und nicht ständig Frustsituationen haben.

    Ich denk Steadiness ist nicht unbedingt ein typisches Curly-Problem. Ich bin mir auch recht sicher, dass das bei Leo kein dauerhaftes Thema ist. Dem fehlts noch an Erfahrung und er hat einfach wahnsinnig viel Energie so als pubertärer Junghund.

    Bei ihm wars ja auch anfangs so, dass man ihm nicht unbedingt die Freude am Dummy angesehen hat. Da musste man schon etwas Aufwand betreiben um es ihm schmackhaft zu machen. Jetzt findet er es toll und man muss aufpassen, dass es nicht ins andere Extrem kippt.

    Ich werd mal versuchen die Ablenkung zu steigern. Das bringt sicher auch was. Muss nur noch kreativ werden wie :D

    Es kommt halt auf die Situation drauf an. Find ich schwierig so pauschal zu beantworten.

    Was ich meinte, war wenn man zum Beispiel in der Line läuft, Schuss, Dummy fliegt, Leo springt ein -> darf nicht holen, sondern ein anderer Hund. Schuss, Dummy fliegt, Leo bleibt ruhig -> er darf holen.

    Ansonsten machen wir natürlich auch so Übungen, wo er nicht sofort nach dem Schuss zu dem Dummy darf, sondern man noch ein Stück Fuß geht oder sich abwendet zu einem anderen Dummy. Aber das können wir eben nicht sonderlich oft üben.

    Natürlich darf er auch nicht jedes Dummy arbeiten wenn er ruhig ist. Manchmal sind andere Hunde dran oder die Aufgabenstellung anders.

    Achja was mir einfällt. Wenn er brav einen anderen Hund arbeiten lässt, bekommt er immer bei mir Leckerli. Vor allem wenn er bleibt wenn der andere Hund rausgeht und kurz vorm reinkommen ist. Das ist gar kein Problem.

    Ich finde Cattlefans Einwand berechtigt.

    Davon abgesehen fiel mir als erstes ein, ein anderes Bein des Hundes hoch zu bringen. Auf 2 Beinen laufen geht schließlich schlecht. Evtl. hilft ein Pfotenschuh an ein HInterbein. Viele Hunde wollen die Pfote dann wegen dem ungewohnten Gefühl nicht nutzen.

    Ansonsten vielleicht eine Fährte legen die der Hund ganz langsam mit Nase runter arbeiten muss. Ich denke dann würde das Bein auch runter gehen.

    Wenn er das dann so mehr und mehr benutzt, macht er es dann vielleicht auch ohne diese Tricks.

    EDIT: Stimmt, Physiotherapie mit Wasserlaufband oder so wäre sicher auch gut.

    Hm ist schwierig so für öfter.
    Evtl. haben wir nochmal die Möglichkeit mit unserer privaten Trainingsgruppe mit Schuss zu üben.

    Generell hat er nicht so Probleme mit Reizen. Er begleitet mich ja mit ins Jugendzentrum, aber während dem Betrieb haben wir noch nie ernsthaftes Dummytraining gemacht xD

    Ich habe heut mal wieder etwas mit Leo trainiert. Schwerpunkt auf Steadiness. Im August steht ja wieder ein WT an und da möchte ich gern frühzeitig mit ihm Üben nicht einzuspringen.
    Wenn der Außenreiz sehr hoch ist hat er damit Probleme und wenn er nicht einspringt fiepst er vor Aufregung, wenn ich von ihm dann ein Fuß fordere.

    So einen Außenreiz kann ich ihm aber nur sehr selten bieten. Heute kams annähernd an einen entsprechend hohen Reiz, als ein Hund an der Wiese vorbei lief, Janosch im Auto bellte und Leo trotzdem in die richtige Fußposition sollte.

    Habt ihr noch Ideen wie ich das mit ihm Üben könnte?

    So ohne Ablenkung klappt Fuß inzwischen sehr schön. Er geht auch ohne extra Kommando nicht einfach fliegenden Dummies oder Bällen hinterher. Abwenden vom Dummy oder Dummy liegen lassen ist alles kein Problem.

    In 1,5 Wochen ist auch die JP/R, da wäre es natürlich auch schön wenn er nicht einspringt.

    Ansonsten macht er sich zurzeit megatoll! Macht riesig Spaß mit ihm :)

    Es ist nicht nur Erziehungssache. Etwas wird es sicherlich besser, aber auch durch eine Kastration sind die Rüden keine neutralen Wesen.
    Prüfen solltest du, ob er evtl. an Hypersexualität leidet, da ist eine Kastra tatsächlich sinnvoll.
    Aber sie bringt eben auch einige Nachteile mit sich, deswegen würde ich das nicht vorschnell entscheiden.
    Oft ist es gesteigerte Unsicherheit/Ängstlichkeit, Schilddrüsenunterfunktion, schlechteres Fell, Schwierigkeiten mit anderen Rüden (nehmen ihn nicht für voll oder bedrängen ihn).

    Ich hab hier einen 1,5 Jahre alten unkastrierten Rüden und es ist tatsächlich sehr anstrengend, aber durch Erziehung im Griff zu halten. Wenn ihr auf dem Platz seid und er dreht hohl, dann geh mit ihm an den Rand, mach nix und lass ihn in aller Ruhe zusehen. Beim Hundekontakt mit Mädels wäre ich auch sehr strikt. Bedrängen wird sofort unterbunden und Leine ist angesagt. Das gleiche mit eurem anderen Hund. Sofort unterbinden, auf den Platz schicken und dafür sorgen, dass er ihn nicht bedrängt.
    Da musst du einfach den längeren Atem haben.
    Sollte sich das ganze trotzdem nicht bessern, kannst du auch mit einem Chip austesten wie er sich dann verhält. Allerdings halte ich persönlich nicht viel davon da lang rumzutesten. Es ist ein Eingriff in den Hormonhaushalt des Hundes der da einiges durcheinander bringt. Gerade die Umstellungszeiten können nochmal extra anstrengend sein.

    Wir hätten heute fast einen Dummy verloren. Hab 4 zur Freiverlorensuche versteckt und mir ungefähr gemerkt wo (in einem Rübenacker :D ), aber den vierten konnten wir einfach nicht finden. Bis mir dann aufgefallen ist, dass ich bei der falschen Traktorspur gesucht habe :headbash:

    Ansonsten schmeiße ich beim Wasserapport selten mitten ins Wasser, deswegen schwimmt da auch nix so einfach weg.

    Das ging hier relativ gut. Anfangs wars etwas doof, weil erst nach hinten, damit der Hund überhaupt direkt zu einem kommt und nicht woanders aussteigt. Und dann gleich wieder hin, während er noch aussteigt und Dummy abnehmen.

    Lässt er den Dummy fallen, gibts ne verbale Ermahnung und eine erneute Aufforderung zum Apport. Aber das sollte natürlich durch den Trainingsaufbau vorab vermieden werden.

    Ich hab gerade ein älteres Video angeschaut, von den allerersten Malen überhaupt am Wasser. Da hab ich ihn auch mit einem Ball beim Rausgehen beschleunigt, so dass er das Schütteln quasi vergessen hat.