Ich denk es liegt viel am Hund, aber natürlich auch am Training.
Leo wurde mit ein paar Wochen schon auf die Pfeife konditioniert. Wenn das gemacht wird und dann im Training mit viel Belohnung und noch nicht zu hohen reizen weiter geführt wird, hat man schon wirklich eine sehr gute Basis.
Dazu noch einen Hund der eh eher mit dem Mensch zusammen arbeitet und man kommt schon nah an die 100% würde ich meinen.
Janosch dagegen kannte gar keinen Abruf bis er 2 Jahre alt war und hat noch einen Terrier Dickkopf. Wenn der wo hinterher will und schon rennt, kann ichs vergessen, außer evtl. noch mit massivem Abbruch (ähnlich Wurfkette), aber da muss er noch halbwegs nah dran sein.
Trotz allem konnte ich ihm mit Anzeigeverhalten beibringen nicht jedem Reiz hinterher zu gehen und mit Lob und Konsequenz an ein ganz gutes LEvel zu bringen. In Prozentzahlen kann ich das allerdings nicht ausdrücken.
Leo kommt jetzt in eine Phase in der er viel testet und die Ohren auch mal auf Durchzug stellt.
Letztens ist dann ein Hase vor uns übers Feld gerannt und Leo hinterher. Ich hab dann den Stopppfiff gepfiffen (der funktioniert bei Leo besser als der Hierpfiff - umdrehen ist denk ich schwerer als zu bremsen) und als er nicht sofort reagierte hab ich einen Brüller los gelassen. Kombiniert funktionierte das dann und Leo saß und kam dann nach dem Pfiff zu mir.
Also Verstärkung ist im Aufbau immens wichtig, allerdings braucht es später mMn auch mal einen Anranzer oder einfach eine klare Rückmeldung, dass ein nicht befolgen nicht akzeptiert wird.