Ich hoffe ich kanns halbwegs richtig wieder geben.
Also der von Chris genannte Experte malt in diesem Interview ein sehr schwarzes Bild zum Thema Wolf. Er sagt zum Beispiel, dass der jetzige Wolf ein Monster ist, geschaffen durch unsere Zivilisation. Wie eine Maus im Labyrinth, die zu einem Stück Käse will, hat der Wolf gelernt immer schwierigere Hürden zu überwinden. Die Vorstellung von einem Wolf, der sich vor allem von Wildtieren ernährt ist wohl nicht realistisch.
Er sieht als einzige Lösung den Abschuss des Wolfes, da sonst die Weidetierhaltung keine Zukunft mehr hat. Nicht die Ausrottung des Wolfs, sondern die Angst die beim Wolf durch die massive Vertreibung und den Schusswaffengebrauch entsteht soll das Ziel sein und dass sich der Wolf dann wieder vom Menschen fern hält.
Er kritisiert außerdem die Wiederansiedelung von Wölfen und allgemein wie das derzeit (in Frankreich) gehandhabt wird.
Länder wie Portugal machen das schon länger so (Wölfe zum Abschuss freigeben) und haben dadurch keine Probleme. Italien nicht, aber da "kümmern" sich wohl Wilderer um das Problem, so dass der Wolf dort keine Sorgen macht. Er fordert das auch für die Länder, die den Vertrag zum Schutz des Wolfes unterschrieben haben, bevor sie überhaupt die Gefahr durch denselben einschätzen konnten.