Beiträge von AnjaNeleTeam

    Ich hoffe ich kanns halbwegs richtig wieder geben.

    Also der von Chris genannte Experte malt in diesem Interview ein sehr schwarzes Bild zum Thema Wolf. Er sagt zum Beispiel, dass der jetzige Wolf ein Monster ist, geschaffen durch unsere Zivilisation. Wie eine Maus im Labyrinth, die zu einem Stück Käse will, hat der Wolf gelernt immer schwierigere Hürden zu überwinden. Die Vorstellung von einem Wolf, der sich vor allem von Wildtieren ernährt ist wohl nicht realistisch.
    Er sieht als einzige Lösung den Abschuss des Wolfes, da sonst die Weidetierhaltung keine Zukunft mehr hat. Nicht die Ausrottung des Wolfs, sondern die Angst die beim Wolf durch die massive Vertreibung und den Schusswaffengebrauch entsteht soll das Ziel sein und dass sich der Wolf dann wieder vom Menschen fern hält.
    Er kritisiert außerdem die Wiederansiedelung von Wölfen und allgemein wie das derzeit (in Frankreich) gehandhabt wird.
    Länder wie Portugal machen das schon länger so (Wölfe zum Abschuss freigeben) und haben dadurch keine Probleme. Italien nicht, aber da "kümmern" sich wohl Wilderer um das Problem, so dass der Wolf dort keine Sorgen macht. Er fordert das auch für die Länder, die den Vertrag zum Schutz des Wolfes unterschrieben haben, bevor sie überhaupt die Gefahr durch denselben einschätzen konnten.

    Leo (knapp 2 Jahre) findet erstmal alle anderen Hunde toll. Bedrängt (am Hinter kleben, aufreiten tut er nicht) werden aber nur unkastrierte Hündinnen die in der Läufigkeit sind, oder kurz davor/danach. Bei kastrierten Rüden ist er ähnlich interessiert, aber merkt dann doch schnell, dass da was anders ist.
    Er hat ja täglichen Kontakt mit einem kastrierten Rüden, vielleicht hilft das auch etwas. Leo fand Janosch zeitweise auch sehr interessant. Ist in hormonellen Hochphasen quietschend um ihn rum gelaufen und sowas.

    Das hört sich nach dem berühmten Welpenblues an, von dem oft geredet wird.
    Ich hatte den nie und kann das auch nicht so recht nachvollziehen. Aber anscheinend tritt das besonders häufig bei Leuten auf die Ersthundehalter sind, alles perfekt machen wollen und sich auch viel vorbereitet haben.

    Dass ein Hund einschränkt, allein durch die Verpflichtung die nächsten evtl. 15 Jahre, wirst du ja vorher gewusst haben. Aber nur zuhause "rumgammeln" musst du doch wegen einem Welpen nicht. Nimm ihn einfach mit, dann lernt er gleich verschiedenes kennen. Es ist zwar richtig, dass er auch genug Schlaf bekommen sollte, aber der wird sich im Café oder sonstwo einfach hinschmeißen und pennen als so kleiner Knirps.

    Ansonsten kannst du ihm alleine bleiben beibringen, Kontakte mit anderen Hundehaltern knüpfen, Kommandos beibringen, zur Welpenschule gehen usw. Und wenn er schläft, machst du deine üblichen Sachen.

    Wenn du allerdings wirklich den Kauf bereust, dann bin ich eher dafür den Welpen so schnell wie möglich zum Züchter zurück zu geben, damit er noch als kleiner süßer Knirps ein neues Zuhause finden kann.

    Ach ich hab das falsch gelesen. Dachte die Wohnung ist in der 2. Etage und nicht über 2 Etagen.

    Ja ok, dann ist die Größe nicht so das Problem.
    Sehr kuschelig und unkompliziert sind auch noch Berner Sennen.

    Landseer kenne ich leider keine. Leonberger wäre mir noch eingefallen. Ich kenne ein paar, die super freundlich zu ihrer Familie sind, auch zu Besuch, allerdings wachen die schon ordentlich und sind bei "Eindringlingen" sehr eindrucksvoll.
    Von Bernhardiner würde ich eher abraten. Außer man findet einen super Züchter. Leider werden die immer schwerer gezüchtet und haben keine lange Lebenserwartung. Charakterlich etwas "schärfer" als Berner und Leonberger.

    Habt ihr einen Aufzug?

    Einen so großen Hund müsste ihr recht lang gelenkschonend behandeln. Das heißt die Treppen tragen, falls ihr keinen Aufzug habt. Das kann ziemlich anstrengend werden bei so einer großen Rasse.

    Zur Beschreibung würde auch ein Golden Retriever passen. Der ist zwar auch nicht ganz leicht, aber doch nicht so schwer wie ein Landseer.

    Also hier findet eher kein Kontaktliegen statt. Sie liegen relativ häufig nah beieinander, aber so richtig kuscheln ist nicht. Janosch lässt trotzdem Rücken an Rücken o.Ä. zu. Leo würde sicher gern noch mehr kuscheln :D

    Lustig war letztens anzusehen wo die Prioritäten gesetzt werden beim Begrüßen. Leo und Janosch hatten sich eine Woche nicht gesehen. Leo war in Fremdbetreuung und ich mit Janosch unterwegs. Hab mich schon auf eine mal wieder schmerzhafte Begrüßung von Leo eingestellt (der hat sich da null im Griff), aber nix war :D Der war nur mit Janosch beschäftigt und Janosch mit ihm. Haben sich ganz intensiv begrüßt und beschnüffelt, dann hat Leo kurz mal zu mir geschaut und dann war wieder Janosch dran :D

    Das ist auch so wenn ich mal allein mit Leo unterwegs bin. Wenn ich wieder komme, begrüßt Janosch erstmal Leo.

    Wie ist das bei euch?

    Welche Art von Therapie würde mich auch interessieren.
    Die Retriever (Labrador und Golden) sind gute Begleithunde, die auch bei entsprechender Sozialisation mit Zugfahren o.Ä. kein Problem haben. Mehr Platz brauchen sie natürlich, aber das ist zumindest in den Öffentlichen Verkehrsmitteln kein unüberwindbares Problem und ansonsten passen sie ja von deiner Beschreibung her sehr gut.
    Weil du eingangs schreibst es könnte auch ein erwachsener Hund sein. Wenn du ihn wirklich aktiv als therapeutischen Begleithund einsetzen willst, halte ich einen Welpen von einem guten Züchter für unumgänglich.

    Pudel könnte ich mir auch vorstellen. Am ehesten wahrscheinlich den Kleinpudel. Da müsste man nach Züchtern schauen, die ruhige und ausgeglichene Hunde züchten. Großer Vorteil beim Pudel ist, dass sie nicht haaren und so fürs Büro sehr geeignet sind und eben allergikerfreundlich.

    Ich fand früher Border Collies toll, wollte immer einen haben, das ist nun nicht mehr so. Ich finde sie zwar auch nicht schlecht, aber sie passen eher nicht zu mir.
    Dann warens die Schäferhunde, vor allem die Belgischen, aber auch davon komm ich immer mehr weg. Hütehunde allgemein fand ich ganz interessant, aber inzwischen nicht mehr so.

    Die Retriever habe ich dafür schätzen gelernt. Früher fand ich sie optisch nicht sonderlich ansprechend und charakterlich zu langweilig. Heute kenne ich so viele verschiedene Retriever und eben auch welche aus guter Zucht, nicht die üblichen Hundewiesen-Vertreter. Ich habe großen Respekt vor der Leistung der Arbeitslinien, aber mir gefallen auch immer öfter Labbis und Golden aus Standardzucht, solange nicht übertypisiert. Charakterlich einfach tolle Begleithunde!

    Joah und auch die Terrier werden mir immer lieber. Was ich früher anstrengend fand, mag ich inzwischen echt gern. Mit dem Kopf durch die Wand, bloß nicht nachgeben! Selbstbewusste Clowns die wissen was sie wollen.

    Und die Jagdhunde werden immer interessanter. Obwohl ich kurzhaarig und schlappohrig nach wie vor nicht so mag. Aber so ein Deutsch-Drahthaar´... :D


    Ansonsten hat sich nicht viel geändert, vor allem was die Hunderassen angeht die aufgrund ihres verzüchteten Körperbaus gesundheitliche Probleme haben.