Beiträge von AnjaNeleTeam

    Also so wie ich das erlebe, sollte die Nutzung abgesprochen sein zwischen Bauer und Jäger.
    Als ich im Revier eines Jägers üben durfte, das eigentlich nur aus Feld bestand, wurde der Bauer auch gefragt obs ok ist, aber für mich hörte sich das eher nach einer Formsache an.

    Und für den Jäger wird es halt ziemlich doof sein, wenn immer wieder Hunde Wild verscheuchen, bzw. durch ihre Anwesenheit verhindern, dass sich da Wild niederlässt ausbreitet. Weiß aber leider nicht genau wer jetzt mehr zu sagen hat.

    Das stimmt allerdings!
    Das erleichtert so viel! Ich scheu mich da auch nicht mehr. Doofe Blicke sind mir egal. Wenn wir an Engstellen kommen und durch müssen, dann kommt Janosch hoch. Hab aber den Vorteil, dass er auf dem Arm ruhig ist.
    Natürlich kommen dann Kommentare wie: meiner tut ihrem nix, aber dann kommt halt die Antwort: um meinen hab ich keine Angst und dann ist man auch schon weg.

    Kennt ihr das nicht, dass es unangenehm sein kann, wenn jemand hinter einem her läuft? Man muss dann eigentlich schnell laufen, damit sich der Abstand vergrößert, aber über längere Zeit die Hunde hinterher schleifen die das sehr interessant finden was der Hund da hinten macht, kann echt nerven.

    Immer noch ein Problem für einen selber, aber wie bei der TS kochen vielleicht einfach die Gemüter hoch und man sagt was unangebrachtes.

    Übrigens habe ich sehr gute Erfahrung damit gemacht sehr freundlich und höflich zu bleiben und evtl. noch in normalem Tonfall eine Frage zu stellen.
    Reden hilft da meist, aber nur wenn man sachlich bleibt.

    Mir gefällt nur die Einstellung nicht, dass mein Hund sich von Allem und Jedem anpöbeln lassen muss, nur weil er bzw. sie grösser ist. Ohne da mal drauf reagieren zu dürfen. Angemessen reagieren natürlich. Meine Hündin kann das nicht, die ist Kategorie genannter JackRussel. Nicht immer, aber bei manchen Hunden.

    Würde sie einen gleichgrossen oder grösseren Hund so angehen, dann dürfte der sich nicht wehren?

    Und - lasst mich die Pauschalisierungsschublade öffnen - ich habe Terrier immer als sehr robuste, oftmals grössenwahnsinnige Hund erlebt. Ich glaub, die können eine Ansage von einem grösseren Hund ab.

    Der Teacupchihuahua sicher nicht, das will ich nicht abstreiten.

    Ein kleiner Hund muss sich doch genauso anpöbeln dürfen, was willst denn dagegen machen? Und klar darf ein Hund da auch mal drauf reagieren. Da sagt ja keiner was. Allerdings sollte der Hundehalter den Hund trotzdem noch im Griff haben, acuh wenn der mal reagiert.

    Und ein Terrier kann nicht nur die Ansage ab, es wird ihn nicht groß kümmern. Es würde mich wirklich sehr überraschen, wenn der Jack Russell kleinere Brötchen backen würde nach so einer Ansage. Wahrscheinlich eher das Gegenteil.
    Mein Terrier-Mix ist jedenfalls so. Wenn der von viel größeren angegangen und rumgedreht wurde, hielt ihn das nicht davon ab dem anderen Hund hinterher zu giften und beim nächsten Mal musste ich erst recht aufpassen.

    Wäre das alles Freilauf, würde keiner was sagen, aber das war es eben nicht und an der Leine hat niemand was auszumachen oder Ansagen zu verteilen.

    Und als Kleinhundehalter muss man nicht aufpassen?
    Das bringt doch jetzt nichts den Ring zum Großhundehalter gegen Kleinhundehalter Battle zu eröffnen. Rücksichtsloses Verhalten ist immer Scheiße, ob man jetzt einen Chihuahua an der Leine hat oder eine Dogge. Trotz allem muss man sehen, dass man selbst so rücksichtsvoll wie möglich ist.

    Nur weil sich andere doof benehmen, sollte man es ihnen nicht gleich tun.

    Ja, ich kann wahrscheinlich wie jeder andere Halter auch einen großen Hund nicht halten der zähnefletschend angegriffen wird und sich verteidigen möchte.
    Und nun?

    Darf ich nun nicht mehr rumlaufen mit meinem Hund? Der mit seinen dreieinhalb Jahren noch niemals einen einzigen Hund gebissen oder angegriffen hat? Bis auf heute ... ich seh das im Nachhinein auch nur als Rüge für den unverschämten Kläffer, der vielleicht meinte, dass er dem Junghund noch in die Hinterläufe knappen könnte ... obwohl der ihm null komma null getan hat.

    Egal ... ich geh jetzt eine Runde mit meinen Hunden schlafen ... wir haben uns das verdient.

    Ähm ich würde mir große Gedanken machen, wenn ich meinen Hund im Ernstfall nicht halten könnte. Leo hat aktuell 37kg und 68cm Schulterhöhe.
    Wenn ich schon weiß, das geht nicht, dann überlege ich mir, wie ich ihn im Notfall händeln kann. Beispielsweise über ein Halti oder eine bestimmte Technik.

    Nur zur Klarstellung, ich finde dein Verhalten jetzt nicht sonderlich bedenklich in dieser Situation. Kann alles mal passieren. In der Aufregung spricht man auch mal was aus, was vielleicht nicht so hilfreich ist, die Gemüter kochen hoch. Alles nachvollziehbar und natürlich ärgert man sich.
    Aber einen Hund nicht halten zu können, finde ich tatsächlich weit ab von normal und ich kann dir wirklich nur empfehlen dir eine Lösung zu überlegen.

    Ich kenne einen Labrador, der als gefährlich eingestuft wurde, weil der jemanden angesprungen hat, der Mensch umgefallen ist und sich verletzt hat. Der Hund hat nie was gemacht, aber so kanns dann leider passieren und deswegen finde ich so was bei Großhunden einfach sehr viel bedenklicher als bei Kleinhunden.

    Entschuldige, hat er nicht. Les noch mal in meinem Eingangsbeitrag nach - der Jacky war bereits mit seinem Maul am Schwanz meines rechts gehenden Junghundes, der nicht mal in seine Nähe schaute, sondern zu mir ... und zwar zähnefletschend. Und ein Meter Leine geben, bei einem 1,5 Meter breiten Weg, während eine Halterin mit rechts und links eng angeleinten Hunden vorbei geht, ist für mich keine kontrollierte Situation, in der Hund "bei sich gehalten" wird.
    Manche brauchen mich hier nicht angreifen, wenn man meinen Text liest, weiß man, dass ich mich zukünftig zurückziehen werde, aber nur deshalb, weil der Jacky eben nicht unter Kontrolle ist - er wird nicht mal gestört, wenn er so grundlos loskeift und wirklich droht und nach vorne will.

    Ja grundlos, von uns hat dieser kleine Hund von Anfang an nichts negatives erfahren - aber heute, nach ca. 30 Begegnungen, hat Charly ihm gezeigt, dass er sich nicht alles gefallen lässt. Ich denke mal, er hat auch den Winston verteidigen wollen oder mich. Deshalb wird es keine Begegnung mehr geben dürfen. Da der andere nicht weichen will, muss ich das tun. Ob ich jetzt einen Chi an der Leine habe oder zwei große schwere Hunde ...

    Im übrigen habe ich keinen Hund, der "anderen mal eine drauf hauen" will ...


    Eine Frage: warum hast du nicht beide Hunde links genommen? Wenn der Weg so eng ist und man nicht sicher halten kann, ist doch links sicherer.

    Und einen Grund hat der Terrier sicher ;-) Der findet die bloße Anwesenheit von deinem Rüden in seinem Revier kacke.

    Ich versteh nicht so recht, wieso ein Hund bei so nem verbalen Angriff wie vom Jacky nicht auch mal sagen darf, er solle endlich mal die Schnauze halten? Das schien sich ja auf einige Minuten zu belaufen, die sie da standen.. Wir lassen uns doch auch nicht minutenlang grundlos anschnauzen? Charly hat doch gar nichts gemacht außer dem Jacky mal kurz in die Schranken zu weisen, oder hab ich die ernsthafte Beschädigungsabsicht überlesen?

    Also erstens: was soll denn das bringen, dass ihrer jetzt "auch mal sagen darf, er solle endlich mal die Schnauze halten?" Dadurch wird der andere Hund nicht "die Schnauze halten", die Situation wird eher noch verfahrener und Charly ist bei den nächsten Malen dann vielleicht nicht mehr so ruhig, sondern macht da weiter wo er aufgehört hat. Dann hat man zwei keifende Hunde, nicht viel besser.
    Ich bin mir auch relativ sicher, dass der Jack Russell bei einer Freilauf-Rauferei nicht in seine Schranken gewiesen werden könnte.
    Zweitens: wenn der eigene Hund es schafft einen körperlich sehr aus dem Gleichgewicht zu bringen und dadurch evtl. einen anderen Hund zu gefährden oder sogar den Menschen (Stichwort Brombeerhecke - nein ich nehme das nicht als ernst, hätte aber ernst werden können), dann sollte man sich schon überlegen wie man sowas verhindert und nicht sagen - ja aber der andere ist doch genauso schlimm.

    Aber das Verhindern macht die TS ja.

    Ich persönlich würde weiter ausweichen, aber nicht umdrehen (außer es geht echt gar nicht anders) und meine Hunde sehr viel loben und mir nicht die Laune vermiesen lassen durch den Kläffer.
    Was mega gut hilft ist Leckerli um die Hunde streuen und suchen lassen (wenn man Abstand hat) und dabei loben, loben, loben. Beruhigt einen selber auch und macht gute Laune :D

    Ich muss sagen, ich find das Verhalten von dem anderen HH bis zum gegenseitigen Anschnauzen nicht verkehrt :???:
    Wenn ich einen unverträglichen Terrier habe (hab ich tasächlich xD ) dann lasse ich den doch nicht laufen, nur weil wer sagt "lass ihn laufen, meiner ist brav". Vor allem hätte ich ihn nicht laufen lassen, wenn ich wüsste, da handelt es sich um einen unkastrierten Labbi.
    Und pöbeln ist leider nicht so leicht wegzubekommen. Was weißt du denn, was der schon versucht hat. Vielleicht fährt er mit einfach weiter schleifen am besten und vielleicht ist er einfach ratlos.
    Was das Ausweichen angeht: das ist längst nicht bei allen Hundehaltern angekommen, dass das helfen könnte. Mir begegnete letztens eine Frau mit 3 franz. Bulldoggen, die schon von weiter ferne kläfften. Ja da bin ich ins Feld gestapft. Der guten Frau ist das nicht eingefallen. Von anderen erwarten kann man das mMn nicht, bzw. ist es unrealistisch.

    Und seinen Hund hinters Fahrrad zu klemmen an so einer Engstelle (also absteigen, Hund möglichst abschirmen) ist doch ziemlich gut reagiert von dem Mann. Hinterher sollte der Hund dann zwar nicht kommen, aber vielleicht ist ihm die Leine aus der Hand gerutscht o.Ä.

    Was @Dreamy sagt sehe ich auch so.

    Egal wie blöd das Verhalten des Terriers ist, du musst deine Hunde im Griff haben und wenn du beide Hunde nicht im Griff hast, dann musst du getrennt raus gehen. Alles andere ist fahrlässig.

    Charly hat dich in der Situation wohl nicht fähig gesehen euren anderen Hund zu schützen. Da würde ich frühzeitig drauf achten und erzieherisch gegensteuern. Könnte sonst zum Problem werden, wenn man die Hunde eh nicht gut halten kann.