Beiträge von AnjaNeleTeam

    Also ich denk, dass es den meisten Richtern da nicht auf das Kostümchen ankommt.
    Profihandler können einen Hund einfach ideal präsentieren. Vorzüge deutlich machen und Nachteile etwas verstecken. Zum Beispiel durch die richtige Geschwindigkeit beim Laufen, das richtige Stellen. Die Hunde sind bei ihnen meist lockerer, weil die Handler eben selbst sehr locker und souverän sind.

    Ich merks bei Leo und mir. Ich bin mir noch nicht sicher wie schnell ich laufen sollte mit ihm und wie weit ich die Füße hinten raus stellen sollte.

    Hier ein Beispiel vom letzten Stellen

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    Er steht hinten schon fast etwas zu weit draußen und vorne nicht ganz senkrecht. Mir gefällts trotzdem, aber ich denke einem Handler und einem Richter fällt sowas rechtzeitig auf und der Handler korrigiert das eben. Und wenn da einige ähnlich gute Hunde sind, dann nimmt der Richter eben den ideal vorgestellten.

    So erklär ich mir das zumindest.

    Kann halt auch damit zusammen hängen. Wenn er eh so aufgeregt ist und ihr ihn dann auch noch verlasst, dass er sich dann noch mehr stresst und das Klingeln negativ verknüpft.
    Ist halt die Frage was da genau die Ursache ist. Unsicherheit gegenüber Menschen, Verlassensängst/Angst um die Familienmitglieder, Kontrollverlust oder Wachtrieb. Könnte ich mir alles vorstellen.
    Ein Trainer vor Ort wäre da sicher was. Der kann sich anschauen wo die Ursachen liegen und entsprechend Tipps geben.

    Hört sich echt nach sehr viel Stress an.

    Als erstes würde ich ihn nicht mehr begrüßen, "hallo" sagen lassen. Er hat ja da anscheinend auch schon sehr viel Stress und nähert sich nicht freundlich, ruhig an. Dann lieber auf dem Platz liegen lassen und den Besuch davon abhalten ihn zu beachten. Wenn er sehr ruhig und entspannt ist, würde ich ihn dazu holen wenn er will, aber nicht schicken und auch da nicht beachten. In der Anfangsübungszeit würde ich das aber ganz weglassen.

    Wo steht sein Körbchen? Ich würde ihm einen Rückzugsort, evtl. eine Box schmackhaft machen. Ein anderer Raum hilft vielleicht, z.B. eine Box im Schlafzimmer wenn Besuch kommt. Wenn er nicht mehr bellt was zum Knabbern bringen, damit er Stress abbauen kann.

    Ans Klingeln gewöhnen würde ich nochmal versuchen. Aber dann keinen Kong vor die Füße werfen, sondern einfach nicht drauf reagieren. Oder höchstens ein "alles ok" und ruhig streicheln oder neben ihn setzen.
    Ich würde auch nur einmal klingeln lassen und nicht oft hintereinander.
    Für richtige "Klingelfälle" evtl. Handynr. ans Klingelschild hängen oder irgendwas, damit nicht geklingelt wird, wenn ihr nicht trainiert.
    Damit könnt ihr evtl. die Erwartungshaltung von ihm verändern und ihm zeigen, dass da einfach gar nichts passiert.

    Hab noch eine :D

    Helfer: nein
    Niveau: A-F
    Gelände: Wiese
    Schwerpunkt: Einweisen
    Voraussetzung: Richtungsannahme beim Voran, Stopppfiff, rechts/links/back
    Dummy: 6+ Standard-Dummies
    Ziel: Einweisen festigen, genaues Arbeiten

    Anmerkungen:
    Je nach Können des Hundes niedrigen Bewuchs auswählen, damit die Dummies noch gesehen werden können
    Sichtig auslegen oder Blinds möglich
    Hier sind Fahnen o.Ä. bei den Dummies für die eigene Orientierung sinnvoll. Auch die Stopppunkte sollte man sich gut einprägen.

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    Es gibt bei dieser Übung zwei mögliche Abstopppunkte. Man kann die vorderen Dummies auch weglassen, so dass es nur einen gibt.
    Ich schicke zuerst meist einmal voran durch, beim zweiten Mal stoppe ich ab. Beim dritten Voran (auf ein seitliches Dummy) schaue ich, dass ich mit meinem Körper den näheren Dummy etwas abschirme. Also ich würde eher nicht zum hinteren Dummy links schicken, weil dann die Gefahr zu groß ist, dass er den vorderen linken Dummy holt. Zwischendrin ohne Stopp ins Voran schicken, damit der Hund nicht zögerlich rausgeht, auch evtl. nochmal zum Abschluss ganz durch schicken.
    Wenn man viele Dummies hat, kann man auch mehr als einen Dummy seitlich legen.
    Die Reihenfolge und auch die Abstände können natürlich variiert werden. Auch den Ausgangspunkt kann man verändern und sich bspw. zwischen die vorderen beiden Dummies stellen und dann jeweils zum Dummy drehen.


    Jetzt seid ihr dran :D

    Helfer: nein
    Niveau: Schnupperer
    Gelände: hoher abgegrenzter Bewuchs
    Schwerpunkt: Suchenpfiff/Einweisen
    Voraussetzung: der Suchenpfiff sollte schon etwas aufgebaut sein
    Dummy: ca. 4 Pocket-Dummies oder grüne Dummies die gut versteckt werden, nicht sichtig
    Ziel: Suchenpfiff üben, überprüfen ob der Hund den Suchenpfiff schon richtig verknüpft hat (macht er beim Pfiff die Nase runter?)

    - Hund vor Suchengelände (etwas höheres Altgras o.Ä.) absitzen lassen
    - ca. 4 oder mehr Dummies in einem Areal von ca. 3x3 bis 5x5 Metern ablegen, lieber kleiner, anstatt zu groß zu werden
    - Mit Hund im Fuß in das Areal gehen, absitzen lassen in Richtung Ausgangspunkt
    - Ohne Hund aus dem Areal gehen und Suchenpfiff geben mit Handzeichen
    - Während der Suche immer wieder Suchenpfiff geben
    - Verlässt der Hund das Areal, zurückrufen und wieder ins Suchengebiet schicken
    - Hat der Hund einen Dummy gefunden, Superlob fürs Herbringen
    - danach wieder im Gebiet absitzen lassen und Suchenpfiff geben

    Was tun wenns nicht klappt?
    Reagiert er nicht auf den Suchenpfiff, dann kann man noch näher hingehen und ihn motivieren.
    Kommt er her, wieder zurück bringen und nochmal ggf. selber "vorsuchen".
    Überprüfen ob die Motivation einen Dummy zu finden hoch genug ist. Evtl. mit Leckerli statt Dummies versuchen.

    Sinn des Threads soll eine Sammlung von möglichst genauen und anschaulich beschriebenen Übungen zum Dummytraining sein.
    Man hat ja häufig ein Problem und weiß nicht so recht was man anders machen soll oder es fehlt einfach Input um das Training abwechslungsreich zu gestalten.

    Es sollten ein paar Eckpunkte genannt werden, wenn man eine Übung beschreibt:

    Helfer: ja/nein
    Niveau: Schnupperer/Anfänger/Fortgeschrittener/Offen
    Gelände: Wiese/hoher Bewuchs/Wald/Geländeübergänge usw.
    Schwerpunkt: Einweisen/Markierung/Freiverlorensuche
    Voraussetzung: was muss der Hund dafür können? Sitzpfiff, Suchenpfiff, out, back usw.
    Dummy: wie viele, evtl. auch welche Dummies sind notwendig
    Ziel: was genau möchte man mit der Übung erreichen? Z.B. Festigung des Stopppfiffs, Aufbau des Back-Signals, usw.

    Zusätzlich kann man dann eine ausführlichere Beschreibung posten, evtl. mit einem Bild.

    Es darf gerne über die Übung und mögliche Variationen diskutiert werden. Klar sein sollte, dass das alles nur Vorschläge sind und man selber abschätzen muss was für den eigenen Hund zurzeit geeignet ist.
    Gerade das Niveau ist wahrscheinlich auch schwierig für jede Übung fest zu legen. Man könnte da evtl. die PO für die Dummyprüfungen hernehmen, oder wir versuchen es erstmal so.

    Sortieren nach Schwierigkeitsgrad oder Themengebiet wird wahrscheinlich nicht gehen, aber vielleicht kann man nachträglich den Eingangspost entsprechend editieren.

    Ja irgendwann gehts nicht mehr ohne Trainingspartner oder Trainingsgruppen. Allein auch zu lernen, dass auch andere Hunde arbeiten usw.


    Ich hab mal überlegt hier einen Thread aufzumachen mit nur Übungsanleitungen. Also welche Übung kann man bspw. machen um den Sitzpfiff zu festigen oder was eignet sich gut für Voran. Mit genauer Beschreibung und evtl. Skizze. So für neuen Trainingsinput. Könnte man natürlich auch einfach hier reinschreiben, aber da wärs gesammelt.
    Was haltet ihr davon?