Hab mir auch alle Mühe gegeben, dass es erkennbar wird und dann bin ich darin aufgegangen. Wollte sogar noch die Bändel der Dummys dran malen, ich hab mich dann gezügelt
Welches Programm hast du denn da? Ich kritzel das mit Paint, hab das aber auch schon wesentlich besser gesehen.
Ich merke gerade wie mir das hilft die Übungen nochmal genau durchzugehen. Dauert zwar, aber man macht sich nochmal bewusst, was da überhaupt passiert ist, wo die Schwierigkeit war und worauf es ankommt :)
Ich habe ihn lange Zeit nicht dran gehindert groß zu werden. Er ist ja sowieso eher selbstständiger. Führt aber inzwischen dazu, wenn es noch mehrere Stationen gibt, dass er evtl. mal sein Glück woanders versucht, wo er meint leichter/schneller fündig zu werden. Jetzt muss er lernen, dass er wenn ein Suchenpfiff kommt, eben nicht 10m weiter soll, sondern im Suchengebiet bleiben soll. Das Prinzip hat er verstanden. Das hat unser Trainer so empfohlen, deswegen werden wir es jetzt so versuchen.
In den Anfängen kann es aber sicher sinnvoll sein dem Hund zu zeigen, dass er außerhalb des Gebiets nicht zum Erfolg kommt und ihn eben nicht zurück pfeifen.
Hab noch eine Übung die wir letztens gemacht haben:
Suchenpfiff + Einweisen mit Hindernis
Helfer: ja (ohne auch möglich) Niveau: keine Ahnung, wahrscheinlich schon F? Gelände: Wald/Geländeübergänge auch möglich auf der Wiese Schwerpunkt: Einweisen, Suchenpfiff Voraussetzung: rechts/links/voran, Stopppfiff + Suchenpfiff Dummy: 8 Dummies + Pocket-Dummies Ziel: Stopppfiff + Suchenpfiff festigen, einweisen, Geländehindernisse annehmen, Verleitung
Ich hoffe die Skizze ist nicht zu unübersichtlich. Das ist eine Aufgabe die wir im Wald durchgeführt haben mit einem umgefallenen Baumstamm als Geländehindernis. Einfacher ist sie sicherlich auf einer Wiese mit guten Fixpunkten und ohne Geländehindernis. Die Suche kann man auch weglassen.
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Die drei "M" sind die Memorypunkte Der braune Balken ist ein umgefallener Baum Das "X" der Startpunkt Das rote Oval am Baumstamm mit dem "S" ist ein kleines Suchengebiet Die gelbe Pyramide mit dem Bogen ist ein Helfer der ein Dummy dahin wirft. Nummeriert von 1-10 Die 11 fehlt, wäre zu unübersichtlich, das ist dann die Markierung holen lassen.
Man baut zuerst die 3 Memorypunkte auf (je 3 Dummies rechts und links, 2 Dummies hinten), der Hund darf zusehen und schickt ihn dann vom späteren Stopp-Punkt vor dem Baumstamm zu den Memories. (Nr. 1-3) Dann geht man mit dem Hund zum Ausgangspunkt "X". Als erstes schickt man voran zum hintersten, dann stoppt man den Hund vorm Baumstamm ab und schickt rechts oder links. (Nr. 4-6) Wenn man möchte, kann man nochmal direkt voran schicken zu den rechten und linken Memories (Nr. 7+8)
Dann kommt der Helfer ins Spiel. Er versteckt vor/unter dem Baumstamm einige kleine Dummies. Je nach Stand des Hundes, sichtbar für den Hund oder eben nicht. Evtl. kann man das auch noch selbst übernehmen und den Hund absitzen lassen. Wichtig ist jetzt, dass an den Memorypunkten keine Dummies mehr liegen. Der Hund wird trotzdem Voran gehen, weil er ja schon einige Male zum Erfolg gekommen ist.
Diesmal stoppt man ihn dann vor dem Baumstamm und gibt den Suchenpfiff. (Nr. 9) Wenn man möchte, kann man jetzt noch eine Verleitung ins Spiel bringen und lässt den Helfer eine Markierung zur Memorystelle werfen. Der sollte zur Not dann auch absichern, wenn der Hund den Suchenpfiff ignoriert. Man schickt Voran, nicht Apport und stoppt wieder beim Suchengebiet und gibt den Suchenpfiff. (Nr. 10) Zuguterletzt darf der Hund die Markierung holen.
Die Übung hat bei uns ca. 1-1,5h gedauert, wir waren zu zweit.
Ja das sollte man sicher individuell gestalten. Leo pfeife ich zurzeit immer sofort zurück, weil er sonst Gefahr läuft zu weit abzudriften und dann was anderes zu machen, aber für einen anderen Hund ist das evtl. kontraproduktiv.
Also ich denk, dass es den meisten Richtern da nicht auf das Kostümchen ankommt. Profihandler können einen Hund einfach ideal präsentieren. Vorzüge deutlich machen und Nachteile etwas verstecken. Zum Beispiel durch die richtige Geschwindigkeit beim Laufen, das richtige Stellen. Die Hunde sind bei ihnen meist lockerer, weil die Handler eben selbst sehr locker und souverän sind.
Ich merks bei Leo und mir. Ich bin mir noch nicht sicher wie schnell ich laufen sollte mit ihm und wie weit ich die Füße hinten raus stellen sollte.
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Er steht hinten schon fast etwas zu weit draußen und vorne nicht ganz senkrecht. Mir gefällts trotzdem, aber ich denke einem Handler und einem Richter fällt sowas rechtzeitig auf und der Handler korrigiert das eben. Und wenn da einige ähnlich gute Hunde sind, dann nimmt der Richter eben den ideal vorgestellten.
Kann halt auch damit zusammen hängen. Wenn er eh so aufgeregt ist und ihr ihn dann auch noch verlasst, dass er sich dann noch mehr stresst und das Klingeln negativ verknüpft. Ist halt die Frage was da genau die Ursache ist. Unsicherheit gegenüber Menschen, Verlassensängst/Angst um die Familienmitglieder, Kontrollverlust oder Wachtrieb. Könnte ich mir alles vorstellen. Ein Trainer vor Ort wäre da sicher was. Der kann sich anschauen wo die Ursachen liegen und entsprechend Tipps geben.
Als erstes würde ich ihn nicht mehr begrüßen, "hallo" sagen lassen. Er hat ja da anscheinend auch schon sehr viel Stress und nähert sich nicht freundlich, ruhig an. Dann lieber auf dem Platz liegen lassen und den Besuch davon abhalten ihn zu beachten. Wenn er sehr ruhig und entspannt ist, würde ich ihn dazu holen wenn er will, aber nicht schicken und auch da nicht beachten. In der Anfangsübungszeit würde ich das aber ganz weglassen.
Wo steht sein Körbchen? Ich würde ihm einen Rückzugsort, evtl. eine Box schmackhaft machen. Ein anderer Raum hilft vielleicht, z.B. eine Box im Schlafzimmer wenn Besuch kommt. Wenn er nicht mehr bellt was zum Knabbern bringen, damit er Stress abbauen kann.
Ans Klingeln gewöhnen würde ich nochmal versuchen. Aber dann keinen Kong vor die Füße werfen, sondern einfach nicht drauf reagieren. Oder höchstens ein "alles ok" und ruhig streicheln oder neben ihn setzen. Ich würde auch nur einmal klingeln lassen und nicht oft hintereinander. Für richtige "Klingelfälle" evtl. Handynr. ans Klingelschild hängen oder irgendwas, damit nicht geklingelt wird, wenn ihr nicht trainiert. Damit könnt ihr evtl. die Erwartungshaltung von ihm verändern und ihm zeigen, dass da einfach gar nichts passiert.
Anmerkungen: Je nach Können des Hundes niedrigen Bewuchs auswählen, damit die Dummies noch gesehen werden können Sichtig auslegen oder Blinds möglich Hier sind Fahnen o.Ä. bei den Dummies für die eigene Orientierung sinnvoll. Auch die Stopppunkte sollte man sich gut einprägen.
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Es gibt bei dieser Übung zwei mögliche Abstopppunkte. Man kann die vorderen Dummies auch weglassen, so dass es nur einen gibt. Ich schicke zuerst meist einmal voran durch, beim zweiten Mal stoppe ich ab. Beim dritten Voran (auf ein seitliches Dummy) schaue ich, dass ich mit meinem Körper den näheren Dummy etwas abschirme. Also ich würde eher nicht zum hinteren Dummy links schicken, weil dann die Gefahr zu groß ist, dass er den vorderen linken Dummy holt. Zwischendrin ohne Stopp ins Voran schicken, damit der Hund nicht zögerlich rausgeht, auch evtl. nochmal zum Abschluss ganz durch schicken. Wenn man viele Dummies hat, kann man auch mehr als einen Dummy seitlich legen. Die Reihenfolge und auch die Abstände können natürlich variiert werden. Auch den Ausgangspunkt kann man verändern und sich bspw. zwischen die vorderen beiden Dummies stellen und dann jeweils zum Dummy drehen.