Beiträge von AnjaNeleTeam

    Hier kann übrigens auch gern nach passenden Übungen gefragt werden für ein bestimmtes Problem oder wenn man etwas Üben möchte.


    Hier mal eine Übung die ich echt häufig gemacht habe in den Voran-Anfängen.

    Helfer: nein, aber kann je nach Hund nützlich sein
    Niveau: Schnupperer
    Gelände: Wiese
    Schwerpunkt: Voran, Richtungen
    Voraussetzung: Dummies apportieren
    Dummy:3-4
    Ziel: Aufbau Voran, dem Hund beibringen die Hand als Richtungsweiser anzunehmen


    Man setzt den Hund auf einer Wiese ab und zwei Dummies aus. Im 180° Winkel, mit ca. 5m Entfernung. Wenn der Hund noch Sichtkontakt braucht, dann sollte die Wiese recht kurz sein. Erst schickt man zum einen Dummy, dann zum anderen.
    Wenn das gut klappt, kann man die Dummies im 90° Winkel zueinander auslegen.
    Um es dem Hund anfangs zu erleichtern, kann man den linken Dummy zuerst holen lassen, dann den rechten. So kann man den Dummy der nicht geholt werden soll, durch seinen Körper abschirmen.
    Klappt das auch gut, kann man 3 Dummies auslegen, immer im 90° Winkel zueinander und dann 4.

    Wenn das auch funktioniert, dann kann man den Winkel verkleinern. Erst mit drei Dummies, dann auch mal mit 4.

    Ein Helfer ist dann nützlich, wenn der Hund sich nicht bremsen lässt, wenn er zum falschen Dummy läuft. Damit man Erfolgserlebnisse verhindert, wenn der Hund verkehrt läuft.

    Und weils so Spaß macht, hab ich das nochmal gemalt :D

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    Was haltet ihr von Ballmaschinen beim Voran-Training?
    Also solche Maschinen, die man mit Bällen füllt und auf Knopfdruck lassen sie einen fallen.

    Ich war heute in einer neuen Dummygruppe und die nutzen sowas unter anderem.

    Der erste Trainingsschritt ist, dass man den Hund ausrichtet, dann wird ausgelöst und dann schickt man den Hund.
    Zweiter Schritt wäre den Hund ausrichten + schicken, dann auslösen.
    Beim dritten Schritt fällt der Ball erst wenn der Hund ganz kurz vor der Maschine ist.

    Bei Leo heute hat es super funktioniert, aber ich weiß nicht so ganz was ich davon halten soll. Wie bei allen Hilfsmitteln muss man die dann wahrscheinlich auch wieder abbauen, damit der Hund nicht zu sehr auf Sicht geht?

    Wie seht ihr das? Habt ihr schon selbst mit sowas trainiert?

    Dalmatiner sind sehr aktive Hunde, die auch zum Überdrehen neigen können. Wenn man selber ein "Wusel" ist, weiß ich nicht ob das so passt. Kann natürlich auch super sein.
    Ich halte sie schon eher für Anfängerhunde, weil sie nicht unbedingt zu Aggressionen neigen und gut erziehbar sind. Man muss sich halt mit ihnen beschäftigen und für eine passende Erziehung sorgen.

    Aber wie kommst du auf überzüchtet?

    Boxer ist evtl. tatsächlich ne Idee.

    @Hundekeeeks
    ich hab deine Übung heute mal in der Mittagspause ausprobiert. Ging echt super! Leider hatte ich keine Fähnchen, aber die Wiese war so kurz, dass ich sie gerade noch so sehen konnte.
    Beim ersten Mal Fallstelle überlaufen habe ich ihn nochmal gepusht. Er war dann kurz verwirrt, aber dadurch, dass ich die Abstände recht klein gehalten habe, war er schnell beim hinteren Dummy.
    Beim zweiten Mal wars gar kein Problem, aber ich werte das eher als Zufall.
    Werden wir auf jeden Fall mal wiederholen!

    Hab mir auch alle Mühe gegeben, dass es erkennbar wird xD und dann bin ich darin aufgegangen. Wollte sogar noch die Bändel der Dummys dran malen, ich hab mich dann gezügelt :lachtot:

    Welches Programm hast du denn da? Ich kritzel das mit Paint, hab das aber auch schon wesentlich besser gesehen.


    Ich merke gerade wie mir das hilft die Übungen nochmal genau durchzugehen. Dauert zwar, aber man macht sich nochmal bewusst, was da überhaupt passiert ist, wo die Schwierigkeit war und worauf es ankommt :)

    Ich habe ihn lange Zeit nicht dran gehindert groß zu werden. Er ist ja sowieso eher selbstständiger. Führt aber inzwischen dazu, wenn es noch mehrere Stationen gibt, dass er evtl. mal sein Glück woanders versucht, wo er meint leichter/schneller fündig zu werden. Jetzt muss er lernen, dass er wenn ein Suchenpfiff kommt, eben nicht 10m weiter soll, sondern im Suchengebiet bleiben soll. Das Prinzip hat er verstanden.
    Das hat unser Trainer so empfohlen, deswegen werden wir es jetzt so versuchen.

    In den Anfängen kann es aber sicher sinnvoll sein dem Hund zu zeigen, dass er außerhalb des Gebiets nicht zum Erfolg kommt und ihn eben nicht zurück pfeifen.


    Hab noch eine Übung die wir letztens gemacht haben:

    Suchenpfiff + Einweisen mit Hindernis

    Helfer: ja (ohne auch möglich)
    Niveau: keine Ahnung, wahrscheinlich schon F?
    Gelände: Wald/Geländeübergänge auch möglich auf der Wiese
    Schwerpunkt: Einweisen, Suchenpfiff
    Voraussetzung: rechts/links/voran, Stopppfiff + Suchenpfiff
    Dummy: 8 Dummies + Pocket-Dummies
    Ziel: Stopppfiff + Suchenpfiff festigen, einweisen, Geländehindernisse annehmen, Verleitung

    Ich hoffe die Skizze ist nicht zu unübersichtlich.
    Das ist eine Aufgabe die wir im Wald durchgeführt haben mit einem umgefallenen Baumstamm als Geländehindernis.
    Einfacher ist sie sicherlich auf einer Wiese mit guten Fixpunkten und ohne Geländehindernis.
    Die Suche kann man auch weglassen.

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    Die drei "M" sind die Memorypunkte
    Der braune Balken ist ein umgefallener Baum
    Das "X" der Startpunkt
    Das rote Oval am Baumstamm mit dem "S" ist ein kleines Suchengebiet
    Die gelbe Pyramide mit dem Bogen ist ein Helfer der ein Dummy dahin wirft.
    Nummeriert von 1-10
    Die 11 fehlt, wäre zu unübersichtlich, das ist dann die Markierung holen lassen.


    Man baut zuerst die 3 Memorypunkte auf (je 3 Dummies rechts und links, 2 Dummies hinten), der Hund darf zusehen und schickt ihn dann vom späteren Stopp-Punkt vor dem Baumstamm zu den Memories. (Nr. 1-3)
    Dann geht man mit dem Hund zum Ausgangspunkt "X". Als erstes schickt man voran zum hintersten, dann stoppt man den Hund vorm Baumstamm ab und schickt rechts oder links. (Nr. 4-6)
    Wenn man möchte, kann man nochmal direkt voran schicken zu den rechten und linken Memories (Nr. 7+8)

    Dann kommt der Helfer ins Spiel. Er versteckt vor/unter dem Baumstamm einige kleine Dummies. Je nach Stand des Hundes, sichtbar für den Hund oder eben nicht. Evtl. kann man das auch noch selbst übernehmen und den Hund absitzen lassen.
    Wichtig ist jetzt, dass an den Memorypunkten keine Dummies mehr liegen. Der Hund wird trotzdem Voran gehen, weil er ja schon einige Male zum Erfolg gekommen ist.

    Diesmal stoppt man ihn dann vor dem Baumstamm und gibt den Suchenpfiff. (Nr. 9)
    Wenn man möchte, kann man jetzt noch eine Verleitung ins Spiel bringen und lässt den Helfer eine Markierung zur Memorystelle werfen. Der sollte zur Not dann auch absichern, wenn der Hund den Suchenpfiff ignoriert. Man schickt Voran, nicht Apport und stoppt wieder beim Suchengebiet und gibt den Suchenpfiff. (Nr. 10)
    Zuguterletzt darf der Hund die Markierung holen.

    Die Übung hat bei uns ca. 1-1,5h gedauert, wir waren zu zweit.