Schau mal nach dem Broholmer.
Könnte für euch auch sehr gut passen. Ist aber selten und nur über einen Züchter zu bekommen. Und ja die Hunde kosten da Geld, aber ein Tierheimhund ursprünglich vom Vermehrer tut das auch, aufgrund der Macken oder erblich bedingten Krankheiten die er sehr viel wahrscheinlicher mitbringt.
Ein Beispiel: Meine Mutter hat einen Tierschutzhund aus Griechenland schon als Welpen geholt. Mit ein Grund war auch, dass sie den hohen Züchterpreis umgehen wollte. Dieser Hund war aber sehr schlecht sozialisiert und fehlgeprägt. Hat(te) starke Verlassensängste, Angst vor fremden Menschen/Hunden und die Angewohnheit alles zu fressen was nicht niet und nagelfest war. Schließlich hatte sie mal Hunger gelitten. Ein paar Monate nach Anschaffung war deshalb schon eine riesen OP nötig.
Jetzt sagt meine Mutter der nächste Hund kommt vom Züchter.
Ich hab gar nichts dagegen wenn sich Leute für einen Tierschutzhund entscheiden. Ich finde es sogar sehr gut, hab ja selber auch einen, aber Geld sollte nicht der Grund für so eine Entscheidung sein. Und man sollte sich im Klaren sein, dass jeder Hund seine Geschichte mitbringt und das nicht immer gleich so offensichtlich ist und vor allem auch nicht mal eben so wegzuerziehen ist. Ich hab Janosch jetzt seit 6 Jahren und manche Dinge werden wir einfach nicht wegbekommen.
Ja und bei den Rassen die du dir aussuchst wäre ich da, allein wegen der Außenwirkung, vorsichtig.