Beiträge von AnjaNeleTeam

    Danke für eure Beiträge!


    Ich denke eigentlich schon, dass der Hund das gut unterscheiden kann und deswegen kein hartes Maul bekommen würde. Wiegesagt, Leo packt beim Zergeln richtig zu, aber trägt trotzdem ein Kaninchen oder einen Hasen "weich". Dummy tragen ist ja auch was anderes, an dem wird nicht gezergelt, also gibt es für den Hund eigentlich auch keinen Grund da zu fest zuzupacken.

    Ein Mali kann ja auch Dummies tragen ohne zu knautschen, oder?


    Man müsste halt einen passenden Platz finden...

    Was du generell bei sowas machen kannst ist Sauerkraut füttern. Das wickelt sich um die Fremdkörper, so dass alles gut raus kommt. Besonders empfehlenswert bei härteren und spitzigen Dingen. Ich hab immer Sauerkraut hier für den Fall der Fälle.

    Bei der Hündin meiner Mutter kam nach Wochen (!) ein verschluckter Milchdeckel wieder raus - aber vorn!

    Hallo Foris,

    die Frage ist eigentlich nicht aktuell für mich, interessiert mich aber schon lange.

    Seit ich einen Retriever habe und andere Retrieverleute darauf anspreche, dass ich Schutzdienst/IPO einen tollen Sport finde, kommt sofort: das darfst du mit einem Retriever nicht machen, vor allem nicht mit einem Curly. So ganz kann ich die Begründungen nicht nachvollziehen.

    Der Retriever soll ja absolut menschenfreundlich sein, übertriebene Aggression ist nicht erwünscht. Selbst die Rassen mit Schutztrieb (Chessie und Curly) stellen höchstens, aber sind da deutlich weniger vehement als ein Schäferhund. Beißen, selbst bei Bedrängen ist tabu. Ich vermute, dass die Befürchtung ist, der Retriever würde dann lernen Menschen aggressiv anzugehen.
    Aber beim IPO wird doch immer der Beutetrieb betont.
    Ein anderer Grund ist glaube ich, dass das weiche Maul des Retrievers verloren geht.

    Bei keiner anderen Rasse habe ich das bisher so viel Abraten von diesem Sport gehört wie beim Retriever.

    So rein theoretisch könnte ich mir IPO für Leo gut vorstellen. Bin allerdings auch kein Experte was ein guter IPO-Hund mitbringen sollte.
    Er zergelt und rauft gerne, besonders gern mit Männern die ihm auch was entgegen setzen können. Er rauft auch für einen Retriever etwas grob. Ich könnte mir vorstellen, dass er mit entsprechendem Training kein Problem damit hätte in den Ärmel zu packen und auch zu halten.
    Ums weiche Maul würde ich mir jetzt keine Sorgen machen. Wir zergeln gern und viel, aber Kaninchen trägt er trotzdem "weich".

    Ich würde gerne eure Meinungen dazu hören :)
    Und vielleicht können ein paar IPOler sagen warum ein Retriever ungeeignet sein könnte.

    (ich rede hier übrigens nicht davon ob es möglich ist hohe Leistungen zu erreichen, sondern nur davon den Sport vernünftig auszuüben und mögliche Auswirkungen auf den Alltag zu überlegen)

    Achja mir fällt gerade ein, dass das Verbellen ein Problem sein könnte. Obwohl das sicher auf den jeweiligen Retriever + das Training ankommt.

    Janosch hat den BHV Hundeführerschein Stufe 2, d.h. mit Freilauf.
    Da bin ich sehr stolz drauf, dass der kleine Giftzwerg das so gut gemacht hat =)

    Leo hat inzwischen an Arbeitsprüfungen:
    - Jugendanlageprüfung für Retriever
    - BHV Hundeführerschein Stufe 2
    - Wesenstest (ist ja eigentlich keine Arbeitsprüfung)

    Und Showtitel:
    - Alpenjugendsieger
    - Clubjugendsieger
    - Deutscher Jugendchampion VDH & DRC


    Dazu kommen soll in 2017 möglichst:
    - Formwert
    - Dummy A Prüfung
    - ein bestandener Workingtest in A wäre toll :D
    - Weitere Anwartschaften zum Deutschen Champion VDH & DRC, vielleicht bekommen wir den sogar noch voll
    - und den Alpenchampion

    Es waren ja von mir nur Beispiele. Ich weiß nicht wie oft du wo bist und was du dann tust.
    Ich frag mich nur, wie er es immer wieder schafft wo aufzureiten, wenn du doch weißt, dass er das gern macht. Klar bei der Hundetrainerin oder wenn sich wer anders ein Bild davon machen will, aber so im Alltag? Ich denke da wärs einfach ganz wichtig, dass wirklich 100% zu verhindern. Und dafür muss man den Hund dann auch mal aufwecken oder ähnlich doof handeln.
    Du machst ja jetzt schon sehr viel, aber evtl. brauchts da noch ein bisschen mehr.

    Der normale Weg bei einer Verhaltenskette ist ja die Situation nicht mehr zuzulassen, bzw. bestmöglich zu verhindern und dann ein Alternativverhalten aufbauen.

    Das mit dem Situation nicht komplett verhindern können, hattest du irgendwo anfangs geschrieben, deswegen bezog ich mich darauf nochmal.

    Aber es wäre ja evtl. einen Versuch wert das zu beherzigen und den Kontakt für ihn zu übernehmen und ein Ruhesignal o.Ä. einzuführen, oder? Vielleicht hilfts ja echt.
    Vor allem wenn du weiterhin gegen den Chip bist, dann hast ja auch nicht mehr viele Möglichkeiten.

    Und ich kenn das sehr gut, dass man in einer gewissen Phase denkt, man kann solche situationen nicht verhindern. Aber es ist möglich. Man muss sich und den Hund einschränken, aber es geht.

    Zum Beispiel lässt du ihn nicht mehr unbeaufsichtigt bei deiner Familie, zusätzlich würde ich eine Hausleine empfehlen die immer dran ist wenn andere Leute da sind. Zusätzlich eine Box, in die du ihn bringen kannst wenn erforderlich, zum Beispiel in deiner Arbeit. Draußen kannst du ein Signal "hinter mich" üben, so dass es da auch nicht zum Kontakt mit den heititeiti Menschen kommt.

    Da das für ihn natürlich trotzdem Stress ist, würde ich ihm eine Alternative zum Stressabbau geben, z.B. einen Kauknochen oder ein Spielzeug zum drauf rumkauen.