Beiträge von AnjaNeleTeam

    Je nachdem wie das Training aufgebaut ist, ist natürlich die Reizlage sehr hoch und wenn dein Hund das kennt und sich beherrschen kann, dann ist die Wahrscheinlichkeit zuhause auch höher. Allerdings kenne Hunde natürlich gut den Unterschied zwischen Training und normalem Spaziergang.
    Bei Leo bin ich mir sicher, dass das Dummytraining sehr viel zum Gehorsam beigetragen hat. Zusehen wie andere Hunde arbeiten und losstarten, beim Schuss sitzen bleiben, bei nem Treiben sitzen bleiben usw. Das verlangt schon Impulskontrolle.
    Wie gut das bei einem Hundeschulenkurs umgesetzt wird ist halt immer individuell.

    Je nachdem wie weit du bist, ist das Trainingsbuch für Retriever von Norma Zvolsky sehr empfehlenswert.
    In unserer BZG ist übrigens ein Border Collie, also man kann da schon mal fragen bei den DRC Bezirksgruppen.

    Zum Retriever wollte ich anmerken, dass es da innerhalb der Rassen große Unterschiede gibt. Auch beim Flat, wobei die da nicht ganz so groß sind wie beim Golden bspw. Für Agility fände ich persönlich sie zu groß und zu schwer.
    Die richtige Anlaufstelle ist der Deutsche Retriever Club.

    Bist du denn in einer Hundeschule?
    Da könntest du schon mal üben Kommandos unter Ablenkung durchzusetzen. Gut wäre, wenn da davor oder im Anschluss der Stunde nicht gespielt werden würde.

    Ein Hinlegen würde ich nicht zulassen. Wenn er das macht, kann man entweder ziehen, am besten zur Seite, dann gehts leichter und sollte auch mit 30kg klappen. Oder du gehst auf ihn bedrohlich zu, stampfst auf, tust so als ob du in ihn reinlaufen würdest, machst richtig Dampf, damit er aufsteht. Kann sein, das du da sehr energisch sein musst, bei so nem Labbi ;-)

    Gut wäre parallel ein Umorientierungssignal beibringen, damit du ihn belohnen kannst, wenn er zu dir schaut und ansprechbar bleibt. Du übst das erst zuhause, ohne Ablenkung, sagst seinen Namen evtl. plus Befehl, dann bekommt er ein super gutes Leckerchen. Und dann immer weiter ausbauen mit Ablenkung usw. Wenn es gut sitzt, kann man es draußen probieren, aber nicht vorher, sonst nutzt es sich ab.

    Generell würde ich einführen, dass er immer zu dir Blickkontakt aufnehmen soll wenn er was will. Also Fressen gibts nur wenn er dich kurz anschaut, losgeleint wird er nur wenn er kurz Kontakt zu dir aufnimmt, Balli gibts nur wenn er zu dir schaut usw.
    Auf jeden Fall muss es sich lohnen, dass er Kontakt zu dir aufnimmt. Ist nicht so einfach bei nem Labbi, der am liebsten spielen will, aber über Futter gehts vielleicht.

    Mit Leo war ich in einer Welpenspielgruppe und das war super! Wir haben hier sonst kaum Kontakt zu Fremdhunden gehabt, so dass er da spielen konnte. Es wurde sehr gut drauf aufgepasst, dass kein Hund gemobbt wurde oder ein Hund mobbt. Leo war z.B. viel größer und wenn das seinen Spielkumpels zu gruselig war, dann wurde ein Spielzeug "gereicht", so dass direkter Körperkontakt vermieden wurde, aber trotzdem gespielt werden konnte.
    Auch wenn mehrere Hunde in der Gruppe waren, haben immer zwei Hunde miteinander gespielt, nie der ganze Haufen. War super harmonisch, es lief nix schief und war definitiv hilfreich. Ist sicherlich nicht überall so, aber man kann sich ja informieren.

    Leo markiert eigentlich nicht schlecht. Aber wenn er nicht konzentriert ist, ein wenig energiesparend unterwegs und da dann auch noch ein Helfer steht, dann ist seine Strategie: ich geh mal zum Helfer, vielleicht zeigt der mir wo es ist. Wenn der Helfer ihm nix zeigt, dann geht er von selber in die richtige Richtung und findet fast immer. Leider geht unser Trainer recht schnell Richtung Dummy, obwohl ich ihn schon gebeten habe das nicht zu tun. Steht kein bekannter Helfer da ist alles prima.
    Bei der Dummy A hat er ja toll markiert, obwohl die Fallstelle nicht sichtig war. Also können tut er es schon :D
    Vorteil ist natürlich, selbst wenn er überhaupt keine Ahnung hat wo das Dummy liegt, rennt er zum Helfer und sucht dann auf dessen Höhe.

    Muss mir nochmal alles zum Tyrolean Cup durchlesen. Ist ein Team WT über 1,5 Tage.

    Wir hatten heute mal wieder Training und ich habe gemischte Gefühle. Einerseits hat er sich super gut in allen möglichen Situationen einweisen lassen, andererseits war er sehr helferorientiert, so dass ich ihn sogar 2 (oder 3x) auf Markierungen einweisen musste. Er war auch etwas langsam unterwegs, aber dann wieder schnell. Insgesamt bin ich trotzdem zufrieden. Wenn die erste Aufregung (ooooooooh Mädels!!!!) rum ist, ist er einfach ein (meist) verlässlicher Hund =)

    Und weil er sich zwischendrin gut benommen hat, durfte er auch mal mit den Mädels Kontakt aufnehmen

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    Heute waren alle Varietäten vertreten, nur der Toller ist gerade nicht auf dem Bild (Edit: Quatsch, ein Chessie fehlte). Da gehts zur letzten Aufgabe, ein Treiben. Die Hunde wurden geschickt, wenn der andere gefunden hatte. Für die meisten richtig schwer.

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    Sagt mal würdet ihr an drei Wochenenden hintereinander auf WTs gehen?
    Mitte Mai ist der Judgementday der in unserer BZG stattfindet und ganz in der Nähe ist und Ende Mai ist der Schäufele Cup bei dem ich letztes Jahr schon war. Mir hat es da sehr gefallen und dieses Jahr kommen wieder viele nette Leute :)
    Und jetzt wurde ich eben noch gefragt ob ich am We dazwischen nach Österreich zu dem WT will, weil da noch A bzw. L Starter fehlen. Nun bin ich am überlegen :???:

    @Lorbas
    Janosch tickt aus bei Dünger mit Horn, aber frag mich nicht warum.
    Er wollte schon mal nicht am Garten von Nachbarn vorbei und hat gebellt, als die mit hornspänen gedüngt hatten. Mein Bruder hatte mal einen kleinen Sack auf dem Balkon stehen, den fand er sehr gruselig und ist dann nicht mehr raus gegangen. Flächen die so gedüngt sind will er nicht betreten.
    Aber abgeraspeltes Horn nach dem hufschmied ist kein Problem.