Wir waren schon ein paar Mal bei Groomern, aber erst die letzte hat festgestellt, dass er trimmbares Fell hat. Sie war aber sehr zaghaft, so dass ich das meiste dann zuhause machen musste, also nicht wirklich eine Option.
Scheren würde ich nur nachdem ich so viel wie möglich getrimmt habe, aber viel ist das eben leider nicht. Rute und Nacken geht hier gar nicht, Pfoten auch nicht.
Janosch hat ein furchtbares Mischfell. Eigentlich ist er komplett trimmbar, aber irgendwie ist er auch gar nicht richtig trimmbar, weil sich die Haare verhältnismäßig schwer und für ihn unangenehm zupfen lassen. Deswegen drücke ich mich dieses Jahr schon länger darum ihn komplett zu trimmen. Komplett geht auch gar nicht, weil er sich die Beine, den Bauch, den Kopf, den Hals und eigentlich den Bereich ab Hälfte der Brusttiefe nicht trimmen lässt. Da fängt er dann das fletschen und schnappen an. Ich habe ihn eine zeitlang geschoren, aber dadurch hat er an manchen Stellen mehr Unterwolle bekommen. Gestanden hat es ihm aber sehr gut. Mache ich aber nicht mehr, seit ich weiß, dass er trimmbares Fell hat. Wenn ich sein Fell ganz lang lasse, fängt sich unglaublich viel Dreck drin und ist sehr pflegeintensiv. Für ihn ist das oft sehr unangenehm.
Zurzeit mache ich es so, dass ich so viel wie möglich trimme, vor allem am Rücken entlang und den Rest kurz schneide. Aber dann sieht er aus wie ne Wurst auf 4 Stelzenbeinchen. Ich habe überlegt ob ich ihn nicht doch wieder schere, nachdem ich ihn getrimmt habe. Wäre das eine, für das Fell nicht schädliche, Option?
Und was ich mich auch frage, was mach ich wenn er alt wird (er ist jetzt 8,5Jahre) und sich gar nicht mehr trimmen lassen will?
Er hat gute 6 Jahre komplett ohne trimmen überstanden, ohne irgendwelche sichtbaren negativen Folgen. Muss er evtl. gar nicht getrimmt werden?
Vielleicht könnt ihr mir ja helfen eine gute und vor allem langfristige Lösung zu finden. Es nervt mich etwas jedes Jahr wieder vor der Frage zu stehen was ich jetzt mit ihm mache
Habt ihr ihm denn schon mal gesagt, dass ihr das nicht möchtet? Vom Weggehen und die Situation vermeiden, ihn ignorieren oder lustige Geräusche machen, versteht er nicht dass ihr das nicht wollt.
Also bei kein Sensibelchen und kein Hibbel, würde ich jetzt nicht an den Sheltie denken. Ich glaub da brauch man viel Glück ein solches Exemplar in der Rasse zu finden.
Bis auf die Größe und die Optik, hätte ein Golden oder Labrador Retriever gepasst. Aber in der Größe fällt mir nix gemütliches, unkompliziertes ein mit "Wolfsoptik".
Wirklich Spielstunde kann man es auch nicht nennen. Wir haben es versuch in mit ins Bett zu nehmen und ihn zur Ruhe zu bekommen. Das Ende vom Lied war, das er auf uns rum gehüpft ist und mich im Halbschlaf so fest ins Gesicht gebissen hat, das meine Lippe komplett aufgerissen ist und ich dementsprechend tagelang mit einer Blutigen Dicken Unterlippe rumgelaufen bin. Der Welpe bekommt natürlich für sowas keinen Ärger, wir wissen schließlich auch das er uns noch gar nicht versteht.
Warum bekommt er keinen Ärger wenn er euch weh tut? Bei sowas finde ich eine authentische Reaktion am besten. Du schreibst auch, dass du schaust deinen Ärger zu unterdrücken in der Früh. Warum stellst du deine Bedürfnisse derart hinter die des Welpen? Natürlich sollte man einen Welpen oder überhaupt einen Hund unfair behandeln, schlagen, oder sonst wie quälen, aber wenn mein Hund mir weh tut, dann sag ich das ganz deutlich und nicht gespielt mit einem "aui, das war jetzt aber nicht nett", sondern einem "AU!". Und wenn der Welpe im Bett randaliert, dann er auch in der Box keine Ruhe gibt, dann schnapp ich mir den, zur NOt mit Handschuhen oder einem Handtuch und leg ihn neben mich und hindere ihn am Aufstehen, so lang bis er Ruhe gibt.
Ich lese aus deiner Beschreibung einen überforderten Welpen raus, der einfach zu viele Entscheidungen selbst trifft (wann steh ich auf, wann wird gespielt, wie lang wird gespielt usw.) und von euch keine klaren Grenzen bekommt. Ihr versucht sehr verkopft irgendwelche Lernstrategien ohne mal auf euren Bauch zu hören.
Ein Facharzt hat mir mal abgeraten den Hund fasten zu lassen, da wohl durch die fehlende Darmtätigkeit sehr schnell die Darmzoten "verkümmern". Kann also langfristig das Problem und die Anfälligkeit sogar verschlimmern. Lieber etwas Schonkost geben, z.B. mehrere kleine Portionen.