Beiträge von AnjaNeleTeam

    Janosch ist ja auch aus dem Auslandstierschutz, war Kettenhund in Ungarn und wurde als süßer und unkomplizierter Hund beschrieben. Ich dachte damals, dass egal welche Macken er mitbringt, ich das schon hinbekomme mit ihm. Schließlich hatte ich schon einen Hund sehr gut erzogen (was bei der liebsten und süßesten Nele echt kein Kunststück war =) )

    Seine genauen Umstände, wo er her kam und was er so erlebt hatte, kannte ich gar nicht. Erst ein Jahr später bekam ich diese Bilder (bissi eklig, deswegen im Spoiler)

    Spoiler anzeigen

    Externer Inhalt abload.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt abload.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Und mir wurde klar, dass sowas nicht einfach weg zu erziehen ist. Aber das wusste ich vorher nicht und mir hat es auch keiner gesagt. Das habe ich im Laufe der Jahre mit diesem Hund einfach lernen müssen.

    Jetzt ist Janosch gsd ein kleiner Hund, der allein dadurch weniger bedrohlich wirkt. Nur deswegen haben ich keinen größeren Ärger bekommen, als er Jogger oder Radlfahrer attackiert hat oder andere Hunde. Vielleicht hätte ich ihn wirklich wieder abgegeben wenn er als 25kg-Hund mir ins Bein gebissen hätte. Wer weiß.

    Wir hatten jedenfalls einen ziemlichen Trainerverschleiß, weil es muss doch funktionieren, aber wirklich gebracht hat es nix. Es kam erst Ruhe rein, als ich gesagt hab "mir wurscht! Bleibt er halt an der Leine" oder "mei dann kläfft er halt und bedient das Klischee vom kleinen Kläffer". Einfach wirklich den Anspruch runter schrauben, keine Erwartungshaltung mehr.

    Wir sind dann umgezogen von der Stadt aufs Land und nach einer Pankreatitis aufgrund des Stress (Nele war kurz vorher auch noch gestorben) und einer Einstellung seiner SDU ging es so langsam aufwärts mit ihm. Er wurde insgesamt so viel ruhiger und entspannter, das war echt schön!
    Leider ist es immer noch so, dass ihn das alte Leben einholt. So ist nach wie vor seine unglaubliche Panik vor Fliegen präsent und dass er einfach mit Veränderungen nicht gut klar kommt.

    Ich würde mir den nächsten Hund aus dem Tierschutz nur noch dann holen, wenn ich wirklich keinen Anspruch habe. Also es egal sein kann, ob er alleine bleiben kann oder mit in die Arbeit geht oder sich mit anderen Hunden versteht.

    Ich kann dir da auch nur zustimmen, es braucht da dringend mehr Aufklärung, aber die wird es nicht geben, weil die Hunde dann nicht unter die Leute gebracht werden. Zumindest nicht in dem Ausmaß.

    Fütter ihn doch einfach solange er ruhig ist.

    Wichtig sind dabei zwei Faktoren. Erstens muss die Belohnung passend sein. Keine 0815 Leckerli bei einem hohen Reiz, lieber mit Leberwurst, Käse usw. arbeiten. Und zweitens darf der Reiz anfangs nicht zu hoch sein. Also nicht gleich deinen Freund vorne weg fahren lassen, sondern gestaltet die Trainingseinheit so, dass dein Hund noch ruhig und entspannt ist. Z.B. schiebt ihr erstmal nebeneinander her.
    Eigentlich ist auch noch was drittes wichtig, das Timing. Achte darauf, dass du wirklich nur dann belohnst, wenn dein Hund ruhig war.

    Wahrscheinlich findet er das Ganze doof, weil er gerne kontrollieren würde und ne wichtige Person, die außerhalb seiner Reichweite ist, ist für ihn natürlich nicht so toll. Muss er aber lernen. Du könntest mal im Alltag schaun ob er da entsprechende Tendenzen zeigt.

    Sagt mal habt ihr noch Ideen was man so an speziellen Sachen üben könnte?
    Also die evtl. mal bei WTs vorkommen. Wie jetzt zum Beispiel der Schlamm-Dummy.

    Sandiger Dummy fällt mir noch ein, Lockenten oder Vögel, Zaun...

    Mir ist klar, dass man nie alles üben können wird, dafür sind die Richter zu kreativ :D aber Leo tut sich leichter, wenn er eine Situation schon kennt. Deswegen wäre meine Strategie ihm möglichst viele Sachen vorher zu zeigen.

    Achja, mir fällt noch "Hase" am Gummizug ein.

    Janosch (40cm, 8,5kg) hat auch keine Probleme mit 500g :D Er liebt große Beute :lol: Aber meistens bekommt er die 250g Dummies, die find ich für ihn perfekt

    Externer Inhalt abload.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Mit Leo hab ich etwas geübt auch matschige Dummies zügig aufzunehmen, nachdem er das beim letzten WT etwas doof fand. Erstmal schön den Dummy (orange war er mal) rein in die Saukuhle und dann Apport! Er hat ihn erstmal eingestampft, aber nach Aufforderung dann doch aufgenommen und beim zweiten Mal mit Vollgas rein in die Matschpfütze, aber Pfoten voran und beim dritten mal dann mit dem Kopf zuerst :D Natürlich gabs riesen Party und er fands toll :lol:

    Externer Inhalt abload.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Sind die von Hunter nicht auch schwimmfähig? Da einfach die Leckerli in eine ZipLoc Tüte. Müsste doch gehen?

    Ich würd aber wahrscheinlich eher auf Dummies statt Futterbeutel umstellen.

    Ja ok, wenn die Schüler 16 Jahre sind, dann ist es nochmal was anderes. Hatte eher gedacht die wären so um die 10 Jahre. Ich könnte mir nur vorstellen, dass das zu kindisch ist für viele, aber mit Harry Potter hat es ja anscheinend auch geklappt. Wenn du vorher sagst, der Test ist eher nicht ernst zu nehmen und die Kategorisierung dient allein der Organisation, dann finde ich es nicht so schlimm.

    Der Labrador muss auf jeden Fall irgendwo dabei sein, weil Newton ja ein Labrador ist. :dafuer:

    Das würde ich mir gut überlegen. Erstens kann es sein, dass die sich dann irgendwie bevorzugt fühlen, "besser" oder es kann passieren, dass ständig Vergleiche kommen. Z.B. oh die Retriever pupsen aber viel (um mal was ganz harmloses zu nennen). Deswegen würde ich eher Retriever nehmen oder z.B. den Golden Retriever.

    Aus pädagogischer Sicht, finde ich das Ganze ehrlichgesagt etwas fragwürdig. Vielleicht versteh ich es auch falsch?
    Aber die Schüler sind dann aufgrund dieses Tests, für das Schuljahr in eine bestimmte Gruppe zugeteilt und in der Gruppe sind z.B. alle die beim Testergebnis "Schäferhund" hatten?

    Ich tu mir insgesamt sehr schwer mit Kategorisierungen, weil das oft zu einfach gedacht ist. Genauso wie Schäferhunde immer alle gleich sind, sind es auch Menschen. Geht für mich fast in Richtung Rudelstellung, nur beim Menschen um es mal etwas überspitzt zu formulieren. Kommt halt drauf an wie du das kommunizierst und was dabei raus kommen soll.


    Wenn man den Hintergrund mal außer Acht lässt, dann wär mein Vorschlag so
    - Schäferhund
    - Retriever
    - da würde ich evtl. einen Terrier nehmen
    - vielleicht nen Windhund. Find ich aber schwierig, weil sehr ähnlich zum Klassenprimus
    - Border Collie

    Bürsten ist bei Janosch kein Problem, das mag er eigentlich sehr gern und mit der Zupfbürste ziept das auch nicht.

    Seine Haut ist super. Viel gefilzt hat er eigentlich nur als er fast komplett getrimmt war. Vielleicht ist sein Fell (noch) nicht geeignet? Keine Ahnung. Werd irgendwie nicht schlauer.


    Ich hab ihn jetzt nochmal geschoren, weil mir das ganze zu blöd war. So verschnibbelt und halb getrimmt sah er einfach furchtbar aus. Aber ich bin selber nicht überzeugt, dass das so toll ist.
    Wenn es wieder soweit ist, probier ich evtl. mal einen anderen Hundefrisör aus. Vielleicht gibts ja doch einen guten im Umkreis.

    @Bodoline
    Danke für deinen Erfahrungsbericht! Vielleicht versuch ichs ja doch nochmal und lasse mir von einem der gut Trimmen kann zeigen welche Möglichkeiten es da noch so gibt.

    @Rübennase
    Er war ja lange Zeit nur in langhaarig unterwegs. Das Fell bildet dann schnell Strähnen und verfilzt relativ wenig, selbst wenn man ihn länger nicht bürstet. Wenn man ihn bürstet, dann bleibt wirklich alles in seinem feinen Haar hängen. Es ist halt insgesamt für ihn teilweise unangenehm und für mich auch. Es bleibt sehr viel Dreck hängen, er pieselt und kackt sich an, er sammelt jede Zecke ein, im Winter hat er große Probleme mit Schneebommeln usw. Und jetzt im Sommer, wenn er öfter mal schwimmen geht, filzt es schneller.

    Ich bin mir bei ihm nicht sicher, ob er wirklich aus Schmerzen schnappt, oder weil es ihn nervt und evtl. etwas unangenehm ist. Er ist keiner der da ne hohe Hemmschwelle hat. Trimmbar ist jedenfalls wirklich sein ganzer Körper, aber an manchen Stelle ist es ihm verständlicherweise zu unangenehm.

    Wo siehst du die Gefahr beim Coatking in Janosch' Fall?