Beiträge von AnjaNeleTeam

    Ich kann dir zu Spitzen leider nicht viel sagen, aber vielleicht hilft dir ja meine Antwort trotzdem irgendwie.

    Bei mir gehts vor allem um Retriever, im speziellen um Curly Coated Retriever. Die sind auch sehr selten. Denke schon vergleichbar mit dem Großspitz. Der Inzuchtkoeffizient ist trotzdem sehr gering, weil fast nur international verpaart wird. Für die Curly-Züchter ist es normal nach Schweden, Frankreich oder sonstwohin zu fahren. Es wird teilweise auf Gefriersperma von anderen Kontinenten zurück gegriffen, auch wenn das sehr selten ist.

    Daher vorab die Fragen:
    - Wo sucht ihr Züchter? (Google? VDH? Sonstiges?)

    Retriever nur über den DRC. Die haben da eine Datenbank, in der man schauen kann welche Würfe geplant sind, oder wer gerade Welpen hat. Beim Curly bekommt man aber viel auch durch persönliche Kontakte mit.


    - Wie kann man vorab (telefonisch, per Homepage, Email) schon auf Seriosität der Züchter schließen? Nach welchen Kriterien schaut ihr?

    Ich finde den telefonischen Erstkontakt am besten. Hier kann man den Züchter schon mal mit Fragen löchern ohne abgelenkt durch niedliche Hunde zu sein. Auch einfach mal die eigenen Vorstellungen erzählen. Ich finde durch die Reaktion darauf merkt man schon, ob da jemand ist, dem das Wohl seiner Hunde wichtig ist und was mit ihnen im neuen Heim passiert.
    Bei einem guten Zuchtverband kann man in Datenbanken schon sehr viel über die Gesundheit der Hunde und der Ahnen herausfinden. Da wäre mir natürlich wichtig, dass HD und ED Werte passen, keine Epilepsie in der Linie ist (das ist nicht so leicht zu überprüfen) und die Arbeitsergebnisse der Hunde wären mir wichtig.



    - Wie kann ich vor Ort einschätzen, ob der Züchter etwas taugt?

    Wie geht er mit den Hunden um? Sind die Hunde in einem guten gesundheitlichem Zustand? Haben die Welpen genug Platz und einige Spielzeuge zur Gewöhnung? Gartenzugang?


    - Wie kann ich als Laie anhand von ggf. vorliegenden Pedigrees sehen, wie weit der Hund ggf. Inzuchtgefährdet wäre?

    Im DRC kann man eine Verpaarung ganz einfach mit einem Rechner ausrechnen. Ich weiß nicht ob es sowas vielleicht auch in anderen Vereinen gibt. Ansonsten evtl. direkt beim Verein nachfragen.

    Auch wenn die TS nicht auf die Vorschläge reagiert hat, möchte ich hierauf kurz eingehen.

    Mal ein anderer Gedanke... vielleicht würde auch ein Curly passen? Ja ich weiß, Schutztrieb. Aber soweit ich weiß zeigen Sie den nicht durch ständiges Nach- vorne- gehen, sondern durch Präsenz. Die blocken dann eben und bauen sich auf. Vom Wesen her fand ich die die ich kennen gelernt habe sehr souverän und ruhig von innen heraus. Weiteres Plus: ein großer schwarzer reservierter Hund hält dir Fremde garantiert auf Distanz. Allein durch seine Anwesenheit. Und hibbelig ist die Rasse auch nicht.

    Es gibt durchaus hibbelige Curlies. Kenne jetzt ingesamt 4 Rüden die wirklich Power ohne Ende haben. Die Junghunde sind sowieso häufig Hüpfdoings und 30-40kg händeln ist dann auch nicht immer so leicht. Prinzipiell sind sie schon eher ruhiger, aber man muss auch ihnen, je nach Veranlagung und Charakter, Ruhe lernen und sie beschäftigen. Das hat man aber bei Golden oder Labradoren aus Standardlinie teilweise auch.

    Also ich empfehle in den seltensten Fällen einen GR, aber hier könnte ich mir sehr gut einen vorstellen.
    Bei den ALs muss man immer beachten, dass ihnen wie jeder Leistungszucht sehr viel Ruhe gegönnt werden muss - das könnte ja bei dir schwierig sein. Deswegen tendiere ich, auch wenn du ansonsten ja sehr an Hundesport interessiert bist, zu einer Showlinie. Die stecken vieles leichter weg und sind oft weniger reizempfänglich. Jagdtrieb unterscheidet sich ebenfalls häufig.

    An einen zweiten Schäferhund habe ich ebenfalls gedacht.

    Chessy und Curly, Pudel könnten eventuell auch passen.

    Chessie sehe ich eher nicht wegen der Artgenossenverträglichkeit. Das kann unter Umständen beim Curly auch etwas schwierig werden, weil die sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Aber sie provozieren selten einen Streit.
    Eine Hündin wäre da am ehesten was, weil nicht so groß und das übliche Rüdengeprolle fällt eher weg.

    Für die TS könnte ich mir eine Curly-Hündin schon vorstellen. Sie sind aktiv, kommen bei Gewöhnung sehr gut mit den verschiedensten Reizen klar, bei entsprechender Erziehung und Veranlagung sind sie ruhig und souverän, sie neigen bei Artgenossen nicht zu Extremen, also sind weder total verrückt nach Artgenossen noch finden sie andere Hunde total doof. Mit unbekannten Menschen sind sie meist etwas distanziert, tauen aber schnell auf. Schutztrieb ist in Maßen vorhanden, wird im Alltag aber kaum zu bemerken sein. Sensibel sind sie und merken sehr genau die Stimmung des Besitzers. Curlies binden sich stark an eine Person, sind sehr verschmust und lieben Körperkontakt.

    Schutztrieb kann wie schon gesagt wurde, beim Aussie zum Problem werden. Gerade wenn du schon einen Hund hast, bei dem sich der Welpe das gut abschauen könnte.
    Border Collie sind ziemliche Rassisten und kommen am besten mit anderen BCs oder Hütehunden aus. Wenn die Verträglichkeit also sehr wichtig ist, würde ich eher zum Toller tendieren.
    Die sind recht unkompliziert mit Artgenossen, haben keinen Schutztrieb. Der Jagdtrieb ist gut zu kontrollieren.

    Hast du denn konkrete Fragen zum Toller?

    Ich hab mich damals nach der Empfehlung der Züchterin gerichtet, obwohl ich mich schon in einen anderen Welpen "verguckt" hatte. War auch die richtige Entscheidung.
    Mich persönlich würde es stören wirklich gar kein Mitspracherecht zu haben. Aber wenn die Zuteilung passt, ists ja nicht so schlimm.

    Ich hab Leo mit 10 Wochen kennen gelernt und dann gleich mitgenommen. War kein Problem ;)
    Die Züchterin ist wohl etwas überfürsorglich, aber das sollte für euch kein, zumindest nicht der alleinige, Grund sein von einem Welpen Abstand zu nehmen.

    Also ich hab mich bisher immer gewundert über die Warnungen vor zu heißem Asphalt.
    Lange rumstehen auf der Straße ist vielleicht nicht so toll und ablegen oder absetzen würde ich ihn jetzt auch nicht in der Sonne, aber ansonsten finde ich das Gewese darum doch leicht übertrieben. Einfach laufen und wenn man sich doch unsicher ist, dann anschließend mal die Pfoten anschauen ob sie irgendwie offen sind o.Ä. Oder beim Laufen beobachten ob irgendwas anders ist.
    Schuhe fände ich mit Kanonen auf Spatzen schießen.

    Als etwas preiswertere Alternative zu den Aluminet-Schattennetzen, die auf der Seite vorher erwähnt wurden, habe ich mir neulich was überlegt:
    Aldi Süd (und bestimmt noch andere) haben in letzter Zeit Picknickdecken im Angebot gehabt, die auf der Unterseite mit Alu (o. ä., jedenfalls reflektierend) beschichtet waren. Größe 1,35x1,75 oder 2x2 m. Die könnte man doch auch nehmen, und einfach umgedreht aufs Auto legen. 10 Euro im Vergleich zu 100 macht schon was aus ;-)
    Getestet hab ich es noch nicht!

    So einen UV-Schutz fürs Auto suche ich auch noch... Hat ja jemand etwas Empfehlenswertes, was nicht irre teuer ist? Bei Ama.zon findet man teils "interessante" Bewertungen, denen ich nicht so recht traue :???:

    Ich kann nur den Sunbrero empfehlen. Ist nicht so teuer wie Aluminet, funktioniert aber genauso gut.

    Wollt ihr denn einen erwachsenen Hund? Dann würde ich an eurer Stelle einfach mal im Tierheim schauen ob vielleicht ein Kandidat da ist der passen könnte.

    Wichtig ist auch, dass deine Freundin auch hinter dem Hundeplan steht, sonst kann das schnell in die Hose gehen. Sie muss sich ja durch den Hund auch einschränken und wenn sie das nicht wirklich will, muss es am Ende der Hund ausbaden.

    Schweine sollte man übrigens auf keinen Fall einzeln halten, also ein Schwein ginge eh nicht.