Beiträge von AnjaNeleTeam

    Einen Tierschutzhund aus dem Ausland zu holen bringt viele Ersthundehalter erstmal an ihre Grenzen. Selbst Hundehalter die vorher eher unkomplizierte Hunde hatten.
    Man muss sich darauf einstellen, dass Auslandshunde je nachdem wie sie aufgewachsen sind und auch wenn sie noch jünger sind, ihr Päckchen zu tragen haben. Wie sehr das später Probleme macht ist eben von den bisherigen Erfahrungen abhängig und vom jeweiligen Hund.

    Wir haben in unserer Familie leider ziemlich schlechte Erfahrungen mit Auslandshunden gemacht. Ich selber habe einen Hund aus Ungarn, meine Mutter zwei Hunde aus Griechenland und alle sind nur eingeschränkt alltagstauglich. Falls dich da näheres interessiert, kann ich gern noch ein bisschen erzählen.
    Fakt ist, dass viele Hundetrainer sehr gut an den Leuten mit Auslandshund verdienen.

    Falls der Hund sich ängstlich zeigt, würde ich auf jeden Fall das Schonprogramm fahren. Nicht zu viel um den Hund nicht zu überfordern und auf jeden Fall mit Sicherheitsgeschirr und Halsband sichern. Mir ist meiner am dritten Tag abgehauen, das war ziemlich doof. Er hat es übrigens auch geschafft sich aus Sicherheitsgeschirren zu winden, also wirklich zusätzlich mit einem Zugstopphalsband sichern.

    Wenn der Hund nicht ängstlich ist, würde ich ihn schrittweise, von Anfang an, mit neuen Reizen bzw. dem normalen Alltag konfrontieren.

    Gegen einen möglichst kontrollierbaren Jagdtrieb kann man ab Einzug viel machen. Man kann den Hund auf eine Pfeife konditionieren, Anzeigeverhalten fördern, Impulskontrolle üben, am Gehorsam arbeiten und konsequent sein und Erfolge verhindern in dem man immer aufmerksam bleibt und nicht nachlässig wird.
    Lieber mit allem rechnen, als später überrascht werden.

    mal an die, die einen Gentest bei Laboklin (oder anderen Laboren) haben machen lassen: sollte ich vorher bei meinem Tierarzt nachfragen, ob die das machen? Also Blut abnehmen und weg schicken. Oder ist das eine 'normale' Dienstleistung, die Tierärzte halt so anbieten?
    (Ja, wahrscheinlich eine etwas blöde Frage, aber unser Tierarzt ist echt gut ausgestattet und kann die 'normalen' Laboruntersuchungen selbst in seinem praxiseigenen Labor machen.. Selbst ACTH-Stimulationstest war in 2 Stunden im eigenen Labor durchgeführt.)

    das kann man mit entsprechenden Formularen alles selber wegschicken. Der TA muss nur das Blut richtig entnehmen, also die richtige Menge und dann kann mans selber verschicken.

    Ich sag doch ähnliche Vorfahren, mehr nicht. Der Flat ist kein Mix aus Labrador und Setter, weil es die Hunde damals in der Form gar nicht gab.
    Unterm VDH gibt es sicherlich schwarze Schafe, das bestreitet niemand, deswegen sollte man sich den Züchter trotzdem genauer anschauen.
    Und nur weil Richter einen bestimmten Hundetyp sehen wollen, gibt es genug Züchter die nicht danach gehen, auch im DRC. Man findet dort für jede Retriever-Rasse verschiedene Hundetypen. Die "massigen" genauso wie die sportlichen.

    Was mich am IRJGV schon mal stört, dass man die Zuchtordnung nicht einsehen kann, bzw. ich auch nix zur Satzung finde. Falls du weißt wo man das findet, wäre ich dir dankbar für einen Link @Norma

    Der Flat Coated Retriever ist keine Mischung zwischen Setter und Labbi ;)
    Sie haben vielleicht ähnliche Vorfahren, aber mehr auch nicht. Flats sind Retriever, also für die Jagd nach dem Schuss gezüchtet und Setter sind Vorsteher, also auch für die Jagd vor dem Schuss gezüchtet.

    Wenn du einen Retriever magst der gar nicht überzüchtet ist, dann schau dir den Curly Coated Retriever an :D Gibts dieses Jahr auch 3 Würfe in D :D

    Wenn du einen möglichst gesunden Flat oder Labbi möchtest, dann sucht bitte nur im DRC oder für den Labbi auch im LCD.

    Krass, dass bei so beliebten Rassen so wenig untersucht/geröntgt wird.
    Ich hätte jetzt mit weitaus mehr gerechnet. Ist das denn bei mehreren Züchtern der Rasse(n) so oder bloß bei den von dir aufgezählten @Helfstyna

    Beim Curly wird leider auch recht wenig geröntgt. Da sind im Wurf vielleicht 1-3 Hunde untersucht. Der eine eben weil der Züchter oft mit ihm weiter züchten will.
    Beim Labbi und beim Golden sieht das aber ganz anders aus, deswegen dachte ich jetzt irgendwie automatisch, das andere nicht seltene Rassen eher untersucht werden als die seltenen. Hat vielleicht aber gar nix damit zu tun.

    Mit Leo hab ich ja die ZZL, deswegen ist da alles untersucht.
    Seine Mutter hat 20 Nachkommen, von denen sind 5 geröntgt (inklusive Leo).

    Ich finde da auch die Regelung am besten, dass der Züchter mehr für den Welpen verlangt und dann quasi das Röntgten bezahlt. Frag mich warum das noch nicht selbstverständlich ist.

    Ich würde da ehrlich gesagt überhaupt kein "Trara" machen. Leine dran und raus mit ihr.
    Deine Lebenssituation ist sicher nicht ideal und dass das für deinen Hund manchmal schwierig sein kann, sehe ich durchaus für möglich, aber du willst es so, deswegen bringt es nix sich da groß nen Kopf zu machen.
    Wenn du ein weniger schlechtes Gefühl und Gewissen hast, wird dein Hund wahrscheinlich eher mitkommen, als wenn du ihn mit Futter lockst. Und nachdem sie dann Freude hat und sich nicht komplett sperrt, ist es ja anscheinend nur eine kleine Hürde.

    wenn euch Seriösität wichtig ist beim Welpenkauf und es ein Labbi werden sollte, dann wendet euch bitte an Züchter die im DRC e.V. oder im LCD e.V. züchten. Das ist in Deutschland die beste Anlaufstelle um einen möglichst gesunden Hund zu bekommen.

    Ich hab zwei Hunde, unter anderem einen Curly-Coated-Retriever und wohn im 3.Stock. Garten brauchen wir nicht, auch wenns manchmal ganz schön wäre. Aber auf den Luxus können wir gut verzichten. Muss man halt öfter vor die Tür ;)

    Zwei Stockwerke tragen würde mich persönlich nicht von einem größeren Hund abhalten, aber da kommts auch einfach auf eure Konstitution und euren Willen an.

    Mein Retriever riecht nur, wenn er Stress hat oder wenn er oft ins Wasser geht. Er hat auch den typischen nasser-Hund-Geruch den ich jetzt nicht so doll finde, aber normalerweise riecht er nicht.
    Er hatte aber mal ne Phase als Junghund, in der er mehr gerochen hat.

    Die meisten Golden die ich kenne stinken auch absolut gar nicht. Wenn dann hat es oft mit falscher Fütterung zu tun oder das der Hund viel ins Wasser geht und sich evtl. Malassezien gebildet haben.

    Ich würde jetzt eher auf Arthrose tippen wegen dem kalten Wetter und das es nach einer Pause (in der noch eine Anstrengung war) schlimmer wurde. Aber das ist reines Mutmaßen.
    Evtl. hilft es den Hund bei einem Physiotherapeuten vorzustellen. Die erkennen manchmal besser als Tierärzte Probleme im Bewegungsapparat. Bei meiner Hündin wurde zum Beispiel im rechten Ellbogen Arthrose festgestellt, weil es im Gelenk arg geknirscht hat. Das ist mir und dem TA nicht aufgefallen, hat sich dann aber bestätigt.