Ich bekomme gerade den Eindruck, dass der TS sich das etwas einfach vorstellt einen Hund zu verbiegen. Man kann tatsächlich mit viel Training mit fast jeder Rasse fast alles erreichen, aber ob der Hund damit glücklich ist, ist die andere Frage. Hunde sind nicht einfach nur frei formbare Wesen. Sie haben einen eigenen Charakter und somit auch ihre eigenen Prioritäten. Einen eher nicht geeigneten Hund in einen Alltag reinquetschen der ihm nicht liegt, wird schon irgendwie gehen, aber mit Problemen die man nicht so einfach lösen kann muss man rechnen.
Meine Wunschrasse war lange Zeit der belgische Schäferhund. Natürlich wär es irgendwie gegangen so einen Hund in meinen Alltag zu integrieren, aber ob wir beide damit glücklich geworden wären? Ich hab mich dann auch im Sinne meines Ersthundes für einen Curly Coated Retriever entschieden. Eigentlich wollte ich nie nen Retriever, aber der Curly war ein Kompromiss, weil er verträglich ist und sich gut führen lässt. Heute bin ich soooooo froh über meine Vernunftsentscheidung! Es ist einfach super unkompliziert mit diesem großen Hund. Ich kann viel über den Gehorsam regeln und mit ihm entspannt im Alltag sein. Das ist sehr viel wert!
Den Hovawart seh ich nicht glücklich bei ständig wechselnden Betreuungen und Wohnungen, aber vielleicht kann @Ulixes ja was dazu sagen. Sie hat ja einen wundervollen Hovawart.