Beiträge von AnjaNeleTeam

    Ich hab jetzt etwas überlegt, wer bei meinen Hunden der Chef ist, aber ich glaube keiner.

    Früher hätte ich immer Janosch gesagt, aber so richtig Chef ist der nicht. Er hat seine Regeln und Grenzen und wer die nicht einhält bekommt Ärger. Er reguliert aber Leo nicht. Leo bekommt nur sehr klare Ansagen, wenn er versucht Janosch was weg zu nehmen (meist Spielzeug, Futter würde er nicht versuchen) oder wenn er zu grob ist. Da musste ich gerade am Anfang aufpassen, dass Janosch wieder runter kommt und nicht zu sauer wird und das Leo nicht nur noch blöd rumfiddelt.

    Leo hat wenig Grenzen. Er lässt sich nicht das Futter wegnehmen, was Janosch akzeptiert und ist draußen mit anderen Hunden eher ein Sicherheitsfaktor für Janosch.

    Ich hab anfangs (natürlich immer noch, aber gibt wenig Gelegenheiten) auf mein Bauchgefühl gehört wenn es Konflikte gab. Janosch durfte deutlich bescheid sagen, aber nicht 10x nachschnappen, nur weil er sauer war. Als Beispiel.

    Sowas wie dazwischen drängeln fand ich nie schlimm. Dann wurden halt beide gestreichelt. Hätte aber einer versucht den anderen wegzuknurren o.Ä. hätte es von mir Ärger gegeben.

    Als Leo Welpe war, war ich mir etwas unsicher wegen einer seiner Verhaltensweisen Janosch gegenüber. Er hat ihn zu gern gestoppt und ausgebremst und dabei häufig in den Nacken gestupst. Nicht stark, aber Janosch hat dazu nie was gesagt, was mich sehr gewundert hat. Meistens verhindere ich das über Management, aber gebe dem inzwischen auch nicht mehr viel Bedeutung. Wenn es Janosch nicht stört und nicht ausartet, mach ich deswegen keinen Stress.

    @Frankyfan leider kann ich dir aufgrund deiner Beschreibungen keine Tipps geben. Nur: meist ist es am besten auf sein Bauchgefühl zu hören. Wenn dir was falsch vor kommt, dann verhindere es möglichst. Aber nicht nur was machen, weil man das halt so macht um irgendwelche Ränge zu festigen o.Ä.

    aber berufsjäger gibt es natürlich auch. Weiß aber nicht ob das in allen Fällen besser wäre wenn der Jäger das als seinen Job sieht wofür er Geld bekommt.

    Fasan und Hase werden nicht mehr intensiv bejagd.

    Aussetzen darf man alle wildtiere, außer Schwarzwild und Kaninchen. In Bayern dürfen sie dann mindestens 6 Wochen nicht bejagd werden.

    Aber wie gesagt gibt es ja auch noch genug andere wiesenbrüter dir nicht dem jagdrecht unterliegen

    Darum geht es auch nicht. Um Romantik.

    Welchen Vorteil haben denn die Wälder davon, dass Tiere geschossen werden?

    Früher gab es doch viel gesündere Wälder und soweit ich hier im Forum gehört habe, haben Raubtiere nie einen Bestand reguliert, sondern Seuchen ?

    Mit dem richtigen eingreifen kann der Mensch so wieder für mehr artenreichtum sorgen.

    Viele Wälder sind übrigens inzwischen wieder in besserem Zustand, weil die Forstwirtschaft immer interessierter daran ist nachhaltig zu wirtschaften. Man möchte mehr Durchmischung und nicht mehr nur Fichte.

    Es wurde das meiste schon beantwortet, nur zum fuchs: der Fuchs vermehrt sich aktuell als kulturfolger sehr gut. Der fuchs fängt aber nicht nur Mäuse, sondern macht Hasen, Fasanen und anderen wiesenbrütern zu schaffen. Da es diese Tiere in der heutigen Zeit eh immer schwerer haben, versucht man zumindest die Gefahr durch den fuchs zu mindern.

    Das ist eben das Problem, wenn einzelne Arten sich so extrem ausbreiten. Sie verdrängen damit andere. Da gilt es möglichst wieder Chancengleichheit herzustellen.