Mit Janosch hab ich mir abgewöhnt allen aus dem Weg zu gehen und bei jeder möglichen Begegnung Fluchtwege zu suchen. Es erhöht einfach nur den Stress und Lernen tut man auch nix dabei.
Ich leine meine Hunde immer an bis auf Rufreichweite, wenn mir wer mit Hund entgegen kommt und dann merke ich eigentlich schon ob das was sein könnte, oder nicht. Bei einem schon von ferne fixierendem Hund werde ich sicher nicht ableinen. Bei einer netten Hündin schon. Ich zwinge mir da keine feste Regel auf. Gestern hatten wir sogar mal zwei Begegnungen, was bei uns viel ist. Der erste Hund war abgeleint, also durfte Leo auch weiter laufen. Janosch habe ich angeleint.
Bei Leo brauch ich einfach absolut keine Angst haben. Er deeskaliert, flüchtet aber nicht und ist mit allen verträglich. Je nach Reaktion seh ich dann ob Janosch auch laufen darf. Durfte er :) Nächste Begegnung: angeleinter Rottweiler Rüde. Da leine ich meine natürlich auch an und frage nicht nach laufen lassen. Das hätte nix positives gegeben.
Ich denke wichtig ist es den eigenen Hund zu kennen und auch die Körpersprache des anderen Hundes lesen zu können um selbst entspannter zu sein.
Zu dem Thema Hundeverhalten einschätzen war ich letztens erst auf einem Seminar. Das war super spannend und lehrreich für mich. Leo durfte auch mal als Testhund herhalten und wir haben per Video astrein Imponierverhalten analysieren können und gesehen warum das nicht eskaliert ist. Vielleicht wäre sowas ja auch was für dich?
Hab auch noch das Video falls es interessiert.