Genau Souma, Dusty hat schon mit 7 Monaten die ersten grauen Haare bekommen ![]()
Beiträge von bibidogs
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Björn, daß denke ich nicht, da ich schon jüngere Hunde mit extrem schlechten Zähnen gesehen habe, wo man denkt, die müssen sehr alt sein.
Wir hatten mal einen TS Hund, unseren Blacky RIP. Er sollte laut TH 5 Jahre alt sein. Aber das war er bei gutem Willen nicht. Er war soweit fit und alles, aber mind. 7-8 Jahre alt.
Ich glaube nicht, daß man bei Hunden anhand der Zähne feststellen kann, wie alt sie sind.
Gruß
Bianca -
Ich kann mich nur anschließen!!
Leider hat meine auch Panik wegen der Knaller.
Ich ignoriere, daß sie die Knaller hören und mache sie normal fertig. Leine dran und los geht es. Da wird nicht gelockt oder mit Leckerchen belohnt, sondern stramm losmarschiert.
Kontaktaufnahme wird gelobt, sprich der Blickkontakt, beim Pullern oder Kacken wird auch gelobt. Hört sich blöd an, aber ist einfach so und mein Mädel ist 11 Jahre.
Je natürlicher ich bin und je weniger ich sage und meinen Hund bestärke, desto besser klappt es.
Gezogen wird nicht, dann bleibe ich stehen und gehe rückwärts und bei Kontaktaufnahme gibt es wieder ein Lob und auch ein Lecker.
Meine Große war dadurch viel entspannter und hat sich auch gelöst und geschnüffelt.
Gruß
Bianca -
Danke Fanta

Und genauso meinte ich es auch!!!
Fehler machen wir alle, denn Fehler sind menschlich!!Ich stehe dazu, wie gesagt, bin da auf keinen Stolz drauf, aber ich kann die Zeit nicht rückgängig machen.
Ich höre inzwischen sehr viel auf meinen Bauch und wurde dafür heute wieder mal belohnt.
Früher dachte ich, ich könnte Dusty den Stress vor Knallern usw. nicht nehmen, aber es geht, weil ich anders mit ihr umgehe. Sie hat vor zwei Jahren mind. 24 Stunden alles eingehalten, weil sie immer, wenn es geknallt hat, komplett durch war, da konnte ich 4 Stunden mit ihr unterwegs sein, nichts nada garnüscht.
Und heute war ich echt stolz, stolz auf meine Maus und auf mich, weil ich den Zugang zu ihr immer wieder finde und weiter daran arbeiten kann
Und ich nehme nichts persönlich
habe ich mir abgewöhnt.Lieben Gruß
Bianca -
Da hast Du irgendwie recht, aber andererseits sehe ich es inzwischen so. Ich hatte keinen Blassen von einem jagenden Hund. Ich wußte mir nicht zu helfen und habe die Leute in meinem Umfeld befragt.
Man muss bedenken, dies ist auch über 10 Jahre her.
Diese Menschen haben mir die Tipps gegeben und es gab noch den Tipp TT, aber den habe ich zum Glück dankend abgelehnt.Glaub man nicht, daß ich darauf stolz bin, was ich ihr angetan habe, ich habe mir 5 Jahre ihr Vertrauen zurück erarbeiten müssen und bin nicht stolz drauf, sondern stolz auf meine Maus, daß sie mir meine Fehler verziehen hat.
Gruß
BiancaPS: Hast Du keine "Fehler" gemacht, die Du bereust?
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Ich finde das okay und würde mal im I-Net nach grauen Schnauzen suchen. Oft warten gerade die älteren Hunde im TS sehr lange auf ein neues Zuhause

Was Dir natürlich klar sein sollte, daß damit eventuell auch hohe Kosten auf Dich zukommen, denn gerade ältere Hunde können diverse Zipperlein bekommen.
Viel Glück auf der Suche nach einer grauen Schnauze.
Lieben Gruß
Bianca
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Um das nochmal aufzugreifen, ich wollte nicht eine Grundsatzdiskussion starten, sondern einfach mal die Jahre Revue passieren lassen.
Bei mir hat es krass angefangen, deshalb ist es für mich persönlich um so schöner, daß ich mich verändert habe

Dusty ist ein großer Jäger und ich kannte das nicht von meinen Hunden, die ich in meiner Jugend hatte.
Ich habe suuuuuuuuuuuuper
Tipps bekommen:
1. Hund einen Stock am Halsband festmachen, damit es wehtut, wenn er jagt
2. Hund verprügeln, wenn er zurückkommt
3. Hund mehrere Stunden ignorieren, kein Futter, kein Wasser
4. Hund immer strafen, wenn er zurückkommt, ob durch anleinen oder ignorieren
5. Hund in 30m Schlepp mit Stachel laufen lassenzu 1. Hat Madam nicht interessiert
zu 2. Dusty kam nicht mehr bis auf 10m an mich ran, ging absolut ins Meideverhalten
zu 3. hat Dusty in sofern nicht gekratzt, da sie eh ein Mäkler beim Fressen war und eh nur nachts getrunken hat
zu 4. total für die Katz, einfach lächerlich, meine Güte, ich war einfach nur dämlich
zu 5. Madam ist hinter einem Hasen her, hat sich am Ende der Schlepp überschlagen, ist aufgestanden und weiter gerannt.Das Ende vom Lied war, Dusty war und blieb ein Jäger.
Ich habe Seminare besucht, wollte eine Huschu aufmachen, weil ich anderen diese Methoden ersparen wollte. Ich war bei Bloch, Lübbe-Scheuermann, Franzke und Führmann, Müller, Ziemen, Lanzerath, Grewe usw.
Boah, wie wurden mir damals die Augen geöffnet. Ich hatte plötzlich ein ganz anderes Bild von meinen Hunden, es war der Hammer.
Jeder, der es einrichten kann, sollte wirklich mal an solchen Seminaren teilnehmen, daraus nimmt so wahnsinnig viel mit, ist einfach irre!!Und seit damals hat sich für mich und auch für meine Hunde sehr viel verändert und ich denke, es wird sich noch mehr verändern

Grüzzle
Bianca
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Noch ein Beispiel:
Bibos Leinenagression.
Sie wurde zweimal gebissen, mein Verhalten war danach sicherlich nicht richtig, der zweite Biss war mit Maulkorb und ich habe nicht richtig aufgepaßt, sonst wäre das nicht passiert.
Ihr Verhalten wurde immer krasser und ich habe nicht dagegen an gearbeitet, sondern es irgendwie hingenommen.
Dann habe ich einen neuen Tipp bekommen, ein Entspannungssignal, was ich konditioniert habe.
Faszinierend, vorher ist sie extrem hochgefahren, hat sich nicht mehr ablenken, umlenken oder sonst was lassen.
Und mit dem Entspannungssignal kommt sie sofort runter oder fährt garnicht mehr hoch, je nachdem, wie groß die Erregung gerade ist.
Vielen Dank nochmal an Shoppy
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Hallo,
ich bin immer wieder fasziniert, wieviel man dazu lernen kann und dann auch für seine Hunde umsetzt.
Ich beobachte mich selbst sehr viel und durch vieles, was ich lese und sehe, verändere ich meine Haltung zu meinen Hunden und auch meinen Erziehungsstil, was ich persönlich immer wieder aufregend finde.Also Beispiele:
Dusty ist sehr empfindlich, was das Knallen angeht. Ob es nun zu Silvester ist oder im Wald schießt ein Jäger, sie war früher sofort am wegrennen und lies sich kaum zurückholen. Sie ist dann immer nach Hause, starker Stress nur am hecheln, kaum ansprechbar.
Und heute habe ich wieder mal gemerkt, wie sehr auch unsere Bindung gewachsen ist.
Klar, die Silvesterknaller sind noch überall zu hören. Also ist Madam gleich wieder auf "Panik"Stellung gegangen. Ich habe sie kaum beachtet, sie nur immer weitergelotst. Hab sie wenn sie gezogen hat, angehalten mit Steh und bin langsam rückwärts gegangen, bis sie dann zu mir gelaufen kam und mich angeschaut hat. Dann absitzen und es gab ein Lecker. Früher wäre sowas unmöglich gewesen, da stand sie unter Dauerstrom und ist nur vorwärts gegangen.
Heute war es zum Abschluss des Spaziergangs so, daß sie zwar noch aufgeregt war, aber der krasse Stress, den sie sonst hatte, war weg. Das war für mich mal wieder eine tolle Erkenntnis.Oder etwas was ich aus den DVD´s von A. Balser abgeschaut habe. Sie ruft ihre Hunde nicht. Fand ich irgendwie irritierend. Ich habe meine Hunde zwar nicht dauernd auf den Spaziergängen beachtet, aber sie so garnicht zu rufen, wäre mir nicht so wirklich in den Sinn gekommen.
Gesagt getan ausprobiert und was soll ich sagen, es funktioniert einfach klasse. Meine Mädels sind inzwischen fast 10 und 11 Jahre und gehören damit sicherlich nicht mehr zu den jungen Hüpfern. Aber es ist so, wenn ich mich ohne Worte entferne und mich dann noch hinhocke, dann kommen die angerannt wie die Junghühner.Ich bin immer wieder von mir selbst und natürlich von meinen Damen überrascht, was man über die Jahre noch lernt und auch umsetzen kann.
Kennt ihr das auch??
Nachdenkliche Grüße
Bianca
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Hurra, ich liebe dieses Dorf.
Heute waren super wenige Knaller, nur einige Heuler zu hören

Beide Damen waren dann doch soweit entspannt und wir konnten schlafen. Da ich ja eh im Wohnzimmer schlafe, konnte ich immer da sein, falls doch was sein sollte. Aber sie haben schön durchgeratzt, um halb vier sind wir nochmal pullern gegangen, da war es auch ruhig. Dann haben sie durchgeratzt und ich auch

Der Spaziergang heute war natürlich doch von ein paar Knallern geprägt. Ausgrechnet vor uns lief ein Vater mit seinem Kind und die fanden es ja soooo toll, im Tunnel ein paar Knaller anzumachen :motz:
Dusty hat sofort den Rückwärtsgang eingelegt. Aber ich war so sauer, daß ich dem Typen meine Meinung sagen wollte und habe zu Dusty gesagt, den schnappen wir uns, den Vollidioten. Sie lief dann doch mit, hat wohl gemerkt, was ich vor hatte und der Typ ist dann irgendwie sehr schnell verschwunden, der hat wohl die Schwingungen von mir gemerkt

Dusty wird am 05.01.10 um 16 Uhr dem Doc vorgestellt, wo ich sie gerne operieren lassen möchte. Er hat ja eine hochmoderne Praxis und auch die Gasnarkose, die ich bei ihr so gerne haben möchte.
Bei Vox gab es einen Bericht über eine Hündin bei Menschen, Tiere und Doktoren, die hatte einen 2,2kg großes Fettlipom an der Hüfte, die OP konnte man mitverfolgen, der Hammer.Ich hoffe inständig, daß es sowas auch bei Dusty ist.
Ich drücke Euch alle und hoffe, daß die Paniker bald Ruhe vor den Böllern haben.
Lieben Gruß u
Bianca, Dusty und Bibo
Ute fühl Dich einfach mal geknuddelt
