Beiträge von bibidogs

    Ich war mit beiden Welpen nicht in einer Huschu.
    Auch später nicht :D

    Wir haben einen riesigen Park, dort sind alle Hunde jeden Alters zusammen gekommen.
    Heißt, es gab dort genügend Welpen, Junghunde und auch Althunde, die dann mal die Schnösel getrennt haben, wenn die HH nicht schnell genug waren.
    Aber man sollte auf jeden Fall, wenn man unsicher ist, wann gehe ich dazwischen, wann fängt mobben an, wann sollte ich dem Hund Ruhe verordnen, in eine Huschu gehen.
    Was ich an Huschus nicht mag, selten bis garnicht geht der Welpe mit in den Alltag.
    Meine Hunde waren von Anfang an im täglichen Leben dabei. Beim Shoppen, im Restaurant etc.
    Und das würde ich mir auch von den Huschus wünschen, denn wichtig ist, daß der Hund im Alltag lernt, es gibt Autos, LKW´s, Busse, Traktoren, Mülltonnen, laute Menschen, spielende Kinder, Rollstuhlfahrer etc.

    Gruß
    Bianca

    Hallo und willkommen im DF :winken:

    Erstmal die Frage, wieso darf der Große Deinen Hund ärgern?

    Würdest Du es zulassen, daß Dein Kind eine Oma oder einen Opa ärgert?
    Wohl nicht, oder?

    Du kannst das Pech haben, daß er einfach übertrieben hat und sie sich jetzt einfach wehrt. Was in meinen Augen auch sehr verständlich ist.

    Halt einfach Dein Kind zurück, zeig ihm, daß Deine Hündin Ruhe braucht, sie ist schließlich kein Junghund mehr und ägern sollte man Hunde generell nicht.

    Gruß
    Bianca

    Huhu Claudia :winken:
    Sag mal, wieso fragst Du denn? Ist irgendwas mit Bokey???

    Wie hat sich die Krankheit bemerkbar gemacht?
    HD: Bibo war knapp 3,5 Jahre, als sie plötzlich nicht mehr am Fahrrad laufen wollte. Das war von einem auf den anderen Tag. Alles andere hat sie fröhlich gemacht, SD, ins Auto hüpfen etc.

    Spondylose: Ein Jahr vor der GA hat sie Spondy (ca. 6 Jahre alt) dazu bekommen. Gemerkt habe ich es, weil sie auf einmal die großen Spaziergänge nicht mehr wollte. Kein toben mehr mit Dusty und, damals wohnten wir leider wieder im 1.OG, sie kam die Treppe kaum noch hoch, was bis dato kein Thema war. Eines Morgens, sie lag im Körbchen, ich machte mich fertig für die Arbeit, wollte sie aufstehen und jaulte auf und sackte zurück. Ich habe mir sofort freigenommen und bin zum TA. Das Röntgenbild war wieder ernüchternd. Beginnende Spondy. Aber noch nicht so schlimm, der TA meinte, es gibt Hunde, die haben das viel schlimmer und da würde man nie was merken. Tja, leider was das nicht das Ende der Fahnenstange. Die Wirbelsäule ist komplett zu, da tut ihr auch soweit nichts mehr weh.

    Cauda Equina: Seit Nov. 2008 weiß ich, daß sie auch noch CE hat. Damals war es nicht ausschlaggebend, allerdings seit letztes Jahr Nov. macht genau die ihr das Leben zur Hölle.
    Es fing an mit fiepen, nicht mehr richtig laufen können und nicht kac*en können.

    Arthrosen: Ihre Hüfte sieht schlimm aus. Im Nov 2008 bei CT Aufnahmen war sogar die TA geschockt, da man sowas selten sieht. Bibo wurde das Kreuzband operiert, dadurch hat sie vorne auch Probleme bekommen, weitere Arthrosen.

    Wie war die Diagnose für euch?
    HD: Es hat mich wie ein Schlag getroffen :sad2:
    Meinem TA standen die Tränen in den Augen, er hatte noch zu mir gesagt, die hat niemals HD, schauen sie mal, wie die läuft, alles super toll!! Sie werden schon sehen, daß ich recht habe. Tja, leider hatte er unrecht. Diagnose schwere HD auf beiden Seiten. Seine Prognose waren noch höchstens 2 Jahre. Sie ist jetzt im Feb. 10 Jahre alt geworden :gott:

    Spondy: Ehrlich gesagt, ich war nicht mehr so geschockt. Mein Baustellenhund lies einfach nichts aus.

    Cauda Equina: Hat mich mehr schockiert, weil ich nicht mit noch so etwas schwerwiegendem gerechnet habe.

    Was genau bedeutet die Diagnose für euer weiteres Zusammenleben?
    HD: Bei uns hat es irgendwie alles verändert. Wir durften kein Ball mehr spielen, Bibo liebt ihren Ball, den SD (Schutzdienst) haben wir auch aufgehört, wegen dem Springen etc. Kein Fahrrad fahren, weil sie es verweigerte. Sie wurde, wenn man schnell genug war, ins Auto gehoben, daß ging wie gesagt noch prima.
    Wir haben lange Spaziergänge gemacht, sehr viel schwimmen etc.
    Damals wohnten wir noch im 2.OG
    Nach der Diagnose habe ich ewig gesucht, um eine Wohnung mit wenig Treppen zu finden, nicht einfach mit zwei großen Hunden, aber es hat zum Glück geklappt.

    Spondy: Sie wollte nicht mehr laufen, nur noch kurz raus, pieschern und wieder rein. Sie war kein lebensfroher Hund mehr, es wurde alles zur Qual für sie.

    Cauda Equina: Aufgrund der Probleme achte ich noch mehr drauf, daß sie nichts überstürzt. Manchmal haut das Adrenalin rein und sie dreht total hoch, dann kann sie abends kaum noch laufen.
    Sie begleitet uns jetzt im Doggy-Car, da lange Spaziergänge nicht mehr gehen.

    Welche Therapie verfolgt ihr?
    Therapie, keine.
    Sie hat mit 7 Jahren eine Goldakkupunktur bekommen, dank sehr lieber Menschen. Vorher hatten wir versucht, den Schmerzen mit Schmerzmitteln Herr zu werden, aber es ging einfach nicht. Sie bekommt dann blutigen Durchfall, große Probleme mit dem Magen, kotzt ihr Futter aus und hat Bauchweh.
    Aktuell bekommt sie wegen der CE Traumeel und Zeel.

    Was sind Zukunftsaussichten/-wünsche für euch und den Hund?
    Aussichten: Sie wird nach aktuellem Stand noch dieses Jahr über die RBB gehen.

    Wünsche: Sie hatte hoffentlich ein schönes Hundeleben und nicht zuviele Schmerzen!!

    Wolltet ihr aufgrund der Krankheit den Hund vllt. zurück-/abgeben, wolltet ihr selbst schonmal aufgeben, hat die Behandlung der Krankheit eurer Gespartes aufgefressen, was hat euch den letzten Nerv geraubt?
    Ja, ich wollte die Hunde abgeben, weil ich finanziell an meine Grenze gekommen bin. Zu den o.g. Dingen kommen noch andere Dinge dazu und Dusty hatte auch einige Sachen, ich konnte nicht mehr.
    Das DF hat mir damals sehr geholfen und nur deswegen sind die Beiden noch bei mir.
    Gespartes gibt es nicht mehr, schon lange nicht mehr, hat viele Gründe.
    Den Nerv rauben tun mir die Beiden nicht.
    Es sind meine Grazien, meine Familie und die sind so wie sie sind. =)

    Gruß
    Bibi, Dusty und Bibo

    Dann hatte ich das falsch verstanden bzw. auch da paßt mein Ansatz. ;)

    Als Anfänger kann man positiv viel falsch machen, aber auch negativ.
    Als Anfänger ist man davon nicht befreit, Fehler zu machen, die man irgendwann ausbügeln muss.
    Ich habe das selbst hart gelernt und mußte mir dann über Jahre das Vertrauen meines Hundes zurück erarbeiten.
    Aber, wie gesagt, man kann es nur lernen.
    Niemand kommt perfekt als HH auf die Welt und weiß, wie man jeden Hund händeln sollte.
    Ein Hund ist nun mal keine Maschine mit Bedienungsanleitung.

    Die richtige Mischung macht es aus, klare Ansagen, richtiges Timing beim Bestätigen und der Hund lernt, was richtig und was falsch ist.
    Solange er dies nicht weiß, werden immer Rückschläge kommen, bis er geschnallt hat, was er eigentlich nicht tun soll.

    Beispiel beim Timing.
    HH geht mit Hund, Hund ist nicht aggressiv, aber er hängt in der Leine, wenn ein anderer Hund kommt.
    Situation ist also, HH läuft mit Hund, anderer Hund kommt und HH wird hinter seinem Hund hergezogen.
    Richtiges Timing wäre gewesen, sofort, als der andere Hund in Sicht kam, seinen Hund ranzuholen, nicht erst zuzulassen, daß mein Hund sich hochpuscht.
    Allein dieses Timing ist extrem schwer und viele brauchen da einen kleinen Kick in die richtige Richtung.

    Gruß
    Bianca

    Zitat

    Und wenn ich in einer x-beliebigen Situation, indem der Hund zb. Angst hat, dauernd positiv bestätige, kann doch auch genauso eine Verfestigung der Angst stattfinden, anstatt der gewollten Aufhebung dieser Angst.

    Wenn mein Hund Angst hat, dann bestätige ich, also ich :D wenn sie sich zu mir wendet, also Kontakt sucht.
    Wenn sie weicht, auch von mir weggeht, dann bestätige ich nicht.

    Fehler kann man mit Sicherheit sehr schnell machen, wenn man seinen Hund nicht genau beobachtet und das Timing schlecht ist.

    Aber man kann lernen, den Hund beobachten, am besten jeden Tag. Mal einige Aufnahmen beim Gassi machen, da kann man sehr viel lernen.

    Gruß
    Bianca

    Ehrlich gesagt, welchen Namen das hat, ist mir völlig wurscht :ua_zunge:

    Ich sehe zu, daß es garnicht zur Aggression kommt.
    Sprich, ich achte auf meine Umgebung, lasse keine Ablenkungen meinerseits zu, wenn ich im Training bin.
    Bei mir ist jeden Tag Trainingstag, da ich Dusty auch ständig beobachten muss, damit sie freilaufen kann.

    Zu Bibo, ich denke, daß ein leinenaggressiver Hund immer wieder in das Raster fallen kann.
    Bibo gehört aktuell zu den Fällen, die einfach keinen Kontakt will, aber bedingt durch ihre Krankheiten.
    Also sorge ich dafür, daß kein Kontakt zustande kommt. Läßt der Hund sie in Ruhe, dann ist sie entspannt, würde der Hund bedrängen, wäre sie gestresst.

    Situation vorhin, zwei Hunde kommen kläffend auf uns zu. Sie kriegt das Signal zur Entspannung, aber bellt zweimal, dann gibt es ein "Hey" und Ruhe ist.
    Sie darf auch mal bellen, gehört schließlich zum Hund, aber sie darf sich nicht reinsteigern.
    Wenn sie entspannt ist, sie schüttelt sich dann, dann wird sie gelobt.

    Ich finde, man kann alles madig reden, ob man nun positiv oder negativ arbeitet. Aber in vielen Fällen ist es doch so, finde ich den Weg für mich und meinen Hund, dann ist es mir wurscht, welchen Namen das Mittel hat.
    Es hat gewirkt und das ist das, was ich will.

    Gruß
    Bianca