Wie Du schon selbst schreibst, kommt es auf den Hund an.
Beispiel Dusty: Sie hat bisher relativ wenig mit dem TA zu tun gehabt, aber eben auch einige Dinge, die sie nicht vergessen hat, so scheint es, z.B. Analfistel entfernen, 4 Zähne entfernen, mehrere Lipome entfernen insgesamt 2 OP´s.
Sie will erst gar nicht rein, da reagiere ich nicht drauf, sondern nehme sie mit. Drinnen will sie unter die Stühle kriechen, dass wird verboten, sie legt sich vor meinen Stuhl.
Drinnen, selbst wenn sie nicht dran ist, zieht sie sofort die Rute ein und ist gestresst, viel hecheln etc.
Wenn sie dran ist, dann habe ich mit ihr geredet, aber sie nicht beruhigt. Einfach mit ihr gequatscht, sie war eh gestresst, was soll ich da beruhigen. Sie wird nicht zickig oder jault, sie will einfach nur weg. Wobei dieser Hund als Junghund mit örtlicher Betäubung eine Warze entfernt wurde. Sie ist also früher mal echt tough gewesen.
Wenn wir rausgehen, rennt sie sofort zur Tür. All das wird unterbunden, sie bleibt also bei mir, muss sich hinsetzen und warten.
Sollte die Schlange lang sein, dann habe ich die Hunde ins Auto gebracht.
Bibo ist irgendwie anders. Wenn ich da bin, dann ist sie beruhigt. Sie legt sich im Wartezimmer hin, läuft ins Behandlungszimmer, lässt alles über sich ergehen, wird gekrault in der Zeit, nimmt aber nie ein Lecker vom TA. Sie ist irgendwie entspannter, obwohl sie schon mehr hinter sich hat.
Was mein Roman sagen will, wenn Dein Bauchgefühl sagt, ich beruhige meinen Hund jetzt nicht, dann handel auch so. Genauso verfahre ich auch.
Du kennst Deinen Hund am besten, wenn die TA anfangt zu beruhigen, kann sich das kontraproduktiv auswirken und sag ihr das dann auch.
Gruß
Bianca