Also mein Aussie geht manchmal Gassi und manchmal bekommt er Kopfarbeit in Form von Trailen. Meistens so ca. zwei Mal die Woche. Oft haben wir Tage dabei da wird im Garten gechillt und aufgepasst. Mein Aussie hat momentan umständehalber oft viel weniger Programm als die meisten Mischlinge und "einfachen" Rassen hier aus dem Dogforum. Er genießt die Zeit die wir miteinander verbringen und arbeitet schön mit, aber er genießt auch die Zeit in der er einfach alleine im Garten rumliegt und niemand was von ihm verlangt. Er sucht sich keine Ersatzbeschäftigung und er ist kein fauler Aussie. Er ist das absolute Gegenteil davon.
Der springende Punkt ist doch: Der Hund hat es gelernt und gefallen daran gefunden. Dahin war es ein hartes Stück Arbeit. Immerhin hatten wir vorher keine Hunde gehalten und es war mein Hund - ich war damals 16. Ich hab viele Einzelstunden genommen bei meiner Trainerin, viele Seminare besucht bei verschiedenen Dozenten, ich hab viel an Gruppenstunden teilgenommen und hart an uns gearbeitet.
Es klappt wenn man es will. Der Hund lebt auch in einer Familie. Ich bin dennoch seine Bezugsperson und wenn ich länger weg bin merkt man ihm es auf jeden fall an. Aber er lässt sich auch vom Rest der Familie aus den Reserven locken. Jeder aus der Familie könnte ohne Probleme mit dem Hund raus gehen oder ihn mal mit zum Essen gehen nehmen.
Was ich damit sagen will? Wenn an die Eigenschaften eines Aussies schätzt und weiß damit umzugehen sind das absolut tolle Hunde. Für die Alltagstauglichkeit muss man teilweise sehr viel Arbeit hinein stecken aber es lohnt sich. In der Zeit in der man an der Alltagstauglichkeit arbeitet muss man sich um die Auslastung zumindest schon mal keine Gedanken machen ![]()