Beiträge von Jeanie

    Generell finde ich Hüter als Reitbegleithunde nie so wirklich gut. Viele bringen Jagdtrieb mit und neigen zum Kontrollieren. Ginge es mir darum, würde ich mich für einen Spitz oder Eurasier entscheiden. Meine Aussies würde ich zum Beispiel nicht am Pferd wollen . Ich kenne ganz viele, die sich einen Aussie für diesen Zweck geholt haben und nun große Probleme damit haben. Da muss man dann einfach mehr Training reinstecken, als bei einer anders gelagerten Rasse mit niedrigerer Reizschwelle.

    Ich denke dass man das so pauschal nicht sagen kann. Ich reite in einem sehr westerngesprägten Stall und entsprechend gibt es da auch Hütehunde, speziell Aussies, die absolut problemlos das Stallleben meistern und auch am Pferd mitlaufen. Ebenso ist das bei meinem der Fall. Die Züchter meines Hundes züchten auch noch Quarter Horses. Da ist es selbstverständlich dass die Hunde mit den Pferden zusammen leben und am Pferd mitlaufen. So problematisch die Konstellation mit meinem Rüden und mir damals war - wenn der vor dem Platz abgelegt worden ist bzw. davor warten muss (auch ohne Kommando) hat der da auch ne Stunde gewartet. Da konnten Pferde auf zwei Meter dran vorbei galoppieren. Der lag da! Der Aussie-Border-Mix meiner Freundin lebt quasi mit im Stall, da sie einen eigenen Hof besitzen mit schätzungsweiße um die 50 Pferden. Auch da passiert nichts. Die Aussie-Leonberger-Schäferhund-Mischlingshündin hat ebenfalls noch nie Probleme gehabt.

    Collie würde mir einfallen. Oder du orientierst dich vielleicht mal Richtung Spaniel- manche von denen arbeiten gerne, sind sehr nette und anhängliche Hunde und machen von sich aus selten Stress- und flauschig sind sie auch. English Springer Spaniel oder Epagneul Breton könnte ich mir vorstellen. Spaniel empfinde ich charakterlich sowieso als sehr angenehme Hunde, die wirklich verkannt werden.

    Die English Springer Spaniel die ich kenne sind ne richtige Hausnummer und haben nicht gerade wenig Jagdtrieb. Relativ leicht händelbar ist da was völlig anderes. Da ist ein Border noch die entspanntere Alternative.

    Klonen wollen würde ich Finne nicht. Das wäre nicht mehr der selbe Hund, aber er darf gerne so alt werden wie ich. Bis er ca. 3 1/2 Jahre alt war, war es sehr schwierig, bin oft dran verzweifelt und war mir anfangs nicht sicher ob ich dem gewachsen bin. Er hat schon manchmal die Kacke ganz schön zum dampfen gebracht. Aber wir sind daran gewachsen :herzen1: Dieses Jahr wird er schon 7 Jahre alt und mir wird ganz anders wenn ich daran denke wie schnell die Zeit vorbei gegangen ist :fear: Müsste ich nochmal entscheiden diesen Hund zu nehmen - ich würde es mit allen Vor- und Nachteilen wieder machen!

    Ich hab ja in meinem Fiesta eine maßangefertigte Box für viel, viel Geld. Die ist mittlerweile schon seit vier Jahren in dem Auto. Niemals würde ich mehr irgendwelche günstigen Boxen oder irgendwelche Kompromisse kaufen. Eine gute Box lohnt sich auf jedenfall immer!

    Bestellen ist immer gut!
    Hat jemand von euch Erfahrungen damit wie die Halsbänder aussehen wenn der Hund sich ab und an mal am Hals kratzt? Finde da gibts so hübsche Halsbänder, nur kratzt mein Rüde sich auch mal am Hals wenn er aufgeregt ist. Kommt nicht so oft vor aber ein ähnliches Halsband von Petlando sieht schon ein wenig fertig aus.

    Ich denke bei NBT wo noch ein Rutenansatz da ist, ist es auch noch mal was anderes als bei einem wo komplett kurz ist.Wobei auch dann die restliche Körperhaltung eine übergeordnete Rolle spilen würde.

    Ich könnte mir vorstellen, dass ein Hund, der keine Rute hat, kopierte Ohren (also ganz kurz) und Fell über den Augen hat, es tatsächlich zu Missverständnissen kommen könnte.

    Stimmt, da könntest du recht haben. Wobei ich einige Bullis kenne mit dieser super kurzen nicht vorhandenen Rute. Da entstehen Kommunikationsprobleme aber eher durch andere Probleme und weniger durch die Rute. Kann natürlich aber bestimmt auch vorkommen.

    Keine Rute, kupierte Ohren und Fellberge stell ich mir dann schon etwas schwierig vor. Probleme Hunde zu verstehen hat Finn allerdings zum Beispiel auch hauptsächlich bei Hunden mit platter Nase und überlauten Schnaufgeräuschen.

    Das mit der eingeschränkten Kommunikation kann ich auch nicht bestätigen. Hatten da noch nie Probleme. Die restliche Kommunikation ist so klar und deutlich. Gab da wirklich noch nie Missverständnisse.

    Mir ist dadurch sogar aufgefallen wie wenig eigentlich über die Rute geht. Vielmehr über die komplette Körperhaltung, Muskelanspannungen, Blicke und Ohrenhaltung.

    Der Mama einer Freundin ist sogar erst nach ca. 3 Jahren aufgefallen, dass Finn gar keine Rute hat.

    Ich bin im Nachhinein echt froh, dass ich es nicht vorher wusste.Wahrscheinlich wären wir sonst nicht hingefahren :shocked:

    Ich wusste es ehrlich gesagt beim dem Wurf von meiner Kröte auch nicht :pfeif: Wie ich auf die Idee gekommen bin dass es da anders ist? Keine Ahnung. Jedenfalls waren wir dort und ich war verliebt. Da war NBT dann absolut egal und es hat nur Vorteile! Wobei Finn schon geübt hat und alternativ seinen Hintern schwungvoll durch die Gegend wirft :ugly: Würde immer wieder nen NBT nehmen.