Generell finde ich Hüter als Reitbegleithunde nie so wirklich gut. Viele bringen Jagdtrieb mit und neigen zum Kontrollieren. Ginge es mir darum, würde ich mich für einen Spitz oder Eurasier entscheiden. Meine Aussies würde ich zum Beispiel nicht am Pferd wollen . Ich kenne ganz viele, die sich einen Aussie für diesen Zweck geholt haben und nun große Probleme damit haben. Da muss man dann einfach mehr Training reinstecken, als bei einer anders gelagerten Rasse mit niedrigerer Reizschwelle.
Ich denke dass man das so pauschal nicht sagen kann. Ich reite in einem sehr westerngesprägten Stall und entsprechend gibt es da auch Hütehunde, speziell Aussies, die absolut problemlos das Stallleben meistern und auch am Pferd mitlaufen. Ebenso ist das bei meinem der Fall. Die Züchter meines Hundes züchten auch noch Quarter Horses. Da ist es selbstverständlich dass die Hunde mit den Pferden zusammen leben und am Pferd mitlaufen. So problematisch die Konstellation mit meinem Rüden und mir damals war - wenn der vor dem Platz abgelegt worden ist bzw. davor warten muss (auch ohne Kommando) hat der da auch ne Stunde gewartet. Da konnten Pferde auf zwei Meter dran vorbei galoppieren. Der lag da! Der Aussie-Border-Mix meiner Freundin lebt quasi mit im Stall, da sie einen eigenen Hof besitzen mit schätzungsweiße um die 50 Pferden. Auch da passiert nichts. Die Aussie-Leonberger-Schäferhund-Mischlingshündin hat ebenfalls noch nie Probleme gehabt.