Beiträge von kaenguruh

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    Ich weiß nicht, was mich nun am Meisten anwidert.

    Die Verantwortlichen, die schlicht nicht fragen, was anschliessend mit den Hunden passiert.

    Die Veranstalter, die den Mord hinnehmen aber - ach so human - von einer Euthanasie ausgehen und sich hinterher über das Massaker mokieren?

    Die Schlittenhundfirma, die den Massenmord in Auftrag gibt?

    Der Mensch, der ihn ausführt?

    Der Redakteur, der ebenfalls nur das Massaker nicht aber den von herein geplanten Mord moniert?

    Ein heißes Rennen.

    Ich weiß nur, dass jeder einzelne dieser Hunde für mich 100fach mehr wert ist, als die involvierten Kreaturen des Schreckens.
    Niemand von ihnen sollte je vergessen, was er direkt oder indirekt getan hat.

    Tief beschämt,
    Tief um diese Welt besorgt,

    Verena

    Zitat

    Ja, ja, der schwarze Humor :D Den kenn ich, mit dem bin ich verheiratet ;)

    Bei Sam ist das Problem halt der Mensch :ops: Und selbst mit Maulkorb kann er für Fremde, aber auch den, der ihn an der Leine führt, unangenhem werden... Daher ist uns das Riskio einfach zu groß und ich würde sogar soweit gehen, dass es fahrlässig wäre, ihn jemanden mitzugeben, auch wenn er ihn schon kennt bzw. die Menschen um sein Problem wissen...

    Entschuldige, ich hatte im obigen Post das Problem von Sam vergessen.

    Vielleicht kannst Du Dir trotzdem jemanden anlernen? Denn ich denke schon, dass es ganz wichtig wäre ... einfach für den Notfall.

    Hallo liebe Julia,

    darf ich fragen, was für eine Verlaufsform von Rheuma Du hast?

    Ich kenne mehrere Menschen mit entzündlichem Rheuma, die ihren Alltag sehr gut meistern und auch noch berufstätig sind - in einem Fall sogar ganztags. All diese Menschen haben gemein, dass sie ihren Alltag in vielen Teilschritten erledigen und manche Dinge eben auch mal liegen bleiben müssen - da muss der Haushalt halt mal Haushalt sein, wenn man sich an einem Tag nicht einmal mehr schmerzfrei bücken kann oder die Finger kaum auseinander bekommt.

    Insofern, und ich hoffe Du nimmst mir soviel Offenheit nicht übel, würde ich bei der Hundehaltung unbedingt auf Hilfe zurückgreifen und die auch frühzeitig mobilisieren!

    Wer nämlich an entzündlichem Rheuma leidet, hat eine ganz eigene innere Uhr. Man kann den Haushalt liegen lassen, den Kinoabend absagen und die Arbeit entsprechend drosseln. Nur der Hund, der muss eben immer raus. Hier würde ich auf die Mithilfe von Freunden und Bekannten zählen und die frühzeitig als Vertretungs-Spaziergänger ;-) anlernen. Es tut nämlich auch Dir nicht gut, wenn Du Dich in Schub-Phasen vor die Tür quälst ...

    ... aber erstmal hoffe ich, dass es bei Dir eine leichtere Verlaufsform nimmt und Du diese Tage nach Möglichkeit gar nicht kennenlernst. Andererseits ... die scheints ja schon zu geben, sonst hättest Du wohl nicht gefragt.

    Wo wohnst Du nochmal?
    Vielleicht findet sich Hilfe ja auch hier im DF?

    Hallo Tina,

    erstmal wünsche ich Deiner Hündin gute Besserung und baldige Genesung - nach erfolgreicher OP!

    Ich habe grundsätzlich schon Vertrauen in meine Haustierärztin - ich glaube, dass sie im Rahmen ihrer Kompetenz, stets im Sinne des Hundes handelt.

    Allerdings bestehen ihre Hauptaufgaben im Alltagsleben aus Impfungen, dem Verschreiben von Salbe gegen Herbstgrasmilben und der Behandlung von Erkältungen. In diesen Belangen hat sie viel Erfahrung und erhält von mir auch jederzeit den Vorzug gegenüber eine Tierklinik - das ist ihr Ding.

    Wenn es um größere Eingriffe geht, erhält wiederum die Tierklinik den Vorzug.
    Hier werden täglich Hunde operiert, hier werden täglich Härnien und Tumore diagnostiziert - und da, wie ich oben zu erklären versuchte, neben der Kompetenz auch immer die Erfahrung wichtig ist, fühle ich mich hier besser aufgehoben. Allein wenn ich die Möglichkeiten der Narkose-Überwachung vergleiche ... das sind allein technisch sehr große Unterschiede.

    Meine Haustierärztin weiß und akzeptiert das.

    Vertrauen kann ich nämlich nur in Menschen, die ihre Grenzen auch sehen wollen.

    Würde ein Kunde mich um ein Layout für ein PRINTprodukt bitten, würde ich ihm auch sagen, dass ich wohl kann ... es aber Menschen gibt, die das definitiv besser können. Und da steht kein Leben auf dem Spiel.

    Zitat

    Wir leben in einer Welt wo "schlecht sozialisierte Menschen" wenn überhaupt nur das Handy ziehen, um solche Sachen zu filmen damit sich tausende andere Idioten diese grausame Scheiße auf Youtube angucken und darüber lachen können...
    Wenn man anfängt darüber nachzudenken verliert man echt den Glauben, da ist es kein wunder das manche so reagieren würden wie Mo, anders ist diese Machtlosigkeit kaum zu ertragen.

    Ich glaube fest daran, dass Selbstjustiz der falsche Weg ist - unabhängig vom Sinn oder Unsinn der Rechtssprechung. Es ist schon gut, dass wir keine Pistolenhalfter tragen und uns nach einer verschütteten Cola zum Duell fordern.

    ABER heute ist die Courage oft so gering, dass es nichteinmal die Möglichkeit zur Notwehr - die vor dem Gesetzgeber nicht umsonst anerkannt und aus meiner Sicht auch moralisch gerechtfertigt ist - genutzt wird. Ich würde die Polizei rufen aber notfalls auch keinen körperlichen Konflikt scheuen, wenn jemand ein Lebewesen (wurst ob mein Hund oder ein Mensch in der Bahn) in dieser Forum gefährdet. Menschen funktionieren nämlich wie Hunde. Zeigt man ihnen ihre Grenzen nicht, erzieht man ein Monster.

    Ich wünsche dem Jungen, dass er seine Tat bereut und aus den schrecklichen Folgen lernt. Ich hoffe jedoch auch, dass er nie in Gänze begreift, was er da getan hat ... und wie schlimm sein menschliches Versagen war. Ich wüsste nämlich nicht, ob ich mit der Erkenntnis, eine so erbärmliche Kreatur zu sein, weiterleben könnte oder wollte ...

    Sorry, wenn ich diesbezüglich so melodramatisch bin ... aber es gibt Dinge, für die habe ich kein Verständnis. ABSOLUT KEINES.

    Dazu zählt, einen alten Hund mit Böllern bis in den Herztod zu jagen ... ich will mir die letzten Minuten dieses Tieres nicht vorstellen.

    Ich frage mich, wieso hat kein Mensch eingegriffen?
    War denn da niemand?

    Ich hoffe das Mädchen kommt darüber hinweg.
    Insbesondere darüber, dass sie offensichtlich nicht gehandelt.


    In Frankfurt hat EINMAL ein Jugendlicher einen Böller in der Nähe meines Hundes gezündet - es war eine Gruppe von einigen Halbstarken, die sich köstlich über den ängstlichen Hund amüsierten. Ich habe Herrn Leon kurz wo festgemacht (da musste er kurz durch) und anschließend durfte ihm einer der Jungs seinen halben Döner als Tribut überreichen ... nö, keine Gewallt. Nur eine ehrliche Einschätzung über ihre Zukunftsaussichten ...

    Man muss sich wehren.

    Hallo Carolyn,

    das ist aus der Ferne schwierig zu beurteilen, da wir weder Dich noch Deinen Hund kennen.

    Grundsätzlich würde ich sagen:
    Wenn Du vor fünf Minuten noch ein gutes Bauchgefühl hattest, solltest Du die Situation nicht überbewerten.

    Sieh es als Warnschuss, dass ihr offensichtlich an Eurer Beziehung arbeiten müsst.

    Vielleicht versuchst Du mal zu rekonstruieren, warum er in dieser Situation geschnappt hat.
    Hat er sich vielleicht bedroht gefühlt? War er stark unter Druck?

    Ich persönlich würde nach so einer Situation immer einen Hundetrainer aufsuchen.
    Gerade auch weil Du im Moment unter Stress stehst und deshalb vielleicht nicht so souverän reagieren kannst, wie sonst.

    Ansonsten hilft für die vorgenannten Situtationen sicherlich liebevolle Konsequenz und eine gute Auslastung.

    Die Omi beim VIP-Hundeprofi ist wirklich bezaubernd!

    Zitat

    Etwas hat mich diese Woche total geschockt: Wir hatten ja im Sommer letzten Jahres überlegt, eine alte Hündin aufzunehmen. Durch die Krankheit und den Tod unserer Diana hat sich das aber verschoben. Als ich nun nachfragte, hieß es, sie suchen nur noch Paten für die Hündin, die wird aufgrund ihres Alters - sie wurde im Herbst 9 Jahre alt - nicht mehr vermittelt. Sobald Pupa ausgezogen ist, frage ich da erneut nach, denn die Hündin könnte gut und gerne noch 4 Jahre in einer Familie leben. Wenn das dann tatsächlich so ist, dass die Hündin nicht mehr vermittelt wird, ist diese Tierschutzorga für mich "gestorben".

    Doris, wie schrecklich.

    Ein Hund mit NEUN ist doch noch in den besten Jahren und hat, mit etwas Glück, noch eine schöne Zeit vor sich. Pupa und Herr Leon machen es vor - die sind zwar alt, aber definitiv nicht zum alten Eisen zu zählen. Als wir Herrn Leon - damals zehneinhalb - aus dem TH holten, hieß es, für den Abschied. Er wird in wenigen Wochen 12 Jahre alt und ist damit bereits 1,5 Jahre bei uns ... und mit etwas Glück, verdoppeln wir die Zeit noch.

    Zitat

    Also, ihr erwartet von einen Hundekäufer das Wissen und den Verstand um Qualzuchten abzulehnen und nicht zu kaufen?

    Wissen das die ZÜCHTER UND RICHTER, also die Leute die Fortbildungen besucht haben (Züchterseminare z.b. ) und sich als Hobby jahrelang sich mit der Rasse beschäftigt haben nicht haben?

    Warum verlangt ihr dise Entscheidungskraft von den Käufern und NICHT von den Züchtern? Geschweige denn von den Richtern die solchen Tiere die Zuchtzulassung geben? Wo ist da der gesunde Menschenverstand??

    Wo ist er nicht?

    Ich erwarte von jedem Menschen verantwortungsbewusstes Handeln.

    Man darf sich nie und zu keiner Zeit darauf verlassen, dass eine beliebige Instanz diese Verantwortung auf sich nimmt.

    Wenn ich einen Hund möchte, informiere ich soweit, dass ich eine verantwortungsvolle Entscheidung zur Anschaffung machen kann. Wenn ich zur Bundestagswahl gehe, habe ich mich auch soweit informiert, dass ich nach bestem Wissen und Gewissen eine verantwortungsvolle Entscheidung treffen kann. Ich ärgere mich seit geraumer Zeit über meine Wahl aber ich trage es mit Fassung, denn ich habe alle Wahlprogramme und alle Bundestags-Protokolle gelesen. Ich habe falsch entschieden, habe ich es habe zumindest mein möglichstes getan, um eine richtige Entscheidung zu treffen.

    Wollte ich morgen einen Hund vom Züchter, ich würde Rasse-Bücher wälzen, das Internet durchforsten und rassekundige Menschen befragen.

    ... und das erwarte ich auch von jedem anderen Menschen, ja.

    Denn: Würden Hunde mehr nach rationalen Kriterien gekauft, würde es auch später weniger Probleme geben. Nicht nur, wegen der teilweise fragwürdigen Zuchtziele.