Was soll ich schreiben?
Dein Freund fühlt sich von ganz normalem Hundeverhalten gestört. Es ganz schonmal ein Kuchen gemopst werden, zumal wenn man sich für einen Welpen entschieden und die ganze Erziehung noch vor sich hat. Wenn jemand schon an dieser Stelle genervt ist, wo der Hund objektiv betrachtet keinerelei Schwierigkeiten macht, ... wie soll es da weitergehen?
Ein Hund ist jedoch ein Lebewesen, für welches man bewusst die Verantwortung übernommen hat - für wahrscheinlich mehr als ein Jahrzehnt. Wenn man einem Hund nicht gewachsen ist, ok. Aber einen Hund abgeben, weil man sich in seiner Freizeit eingeschränkt fühlt?
Ja, wahrscheinlich ist es dann besser. Wer seinen Hund derart als Belastung empfindet, kann ihm sicher nicht gerecht werden.
Ich finde es mehr als charakterlos, die Abgabe eines Tieres vom Partner zu verlangen - auf solch ein Ultimatum würde ich schon aus Prinzip nicht reagieren. In diesem Fall geht es ja aber um mehr als ums Prinzip, nämlich um das Glück eines Lebewesens.
Ich finde es traurig, dass er erst einen Welpen und diesen dann aus Bequemlichkeit nicht weiter versorgen möchte. Erschreckend finde ich, dass er sogar von Dir fordert, den Hund abzugeben - damit Du an den Wochenenden voll für ihn da bist. Es tut mir wirklich Leid, aber dieses Verhalten zeigt, dass er keinen Respekt vor dem Lebewesen hat und die Konsequenzen seines Handelns nicht trägt.
Du sagst, die Beziehung zu Deinem Freund steht nicht zur Debatte. Das respektiere ich.
Ich denke ihr solltet den Hund abgeben, solange er noch jung ist und leicht ein Zuhause findet - am Besten mit professioneller Hilfe von Züchter oder Tierschutz. Wer bereit ist, seinen Hund abzugeben, weil er zuviel Arbeit macht / der Freund es so will ... ist für mich, bei aller Liebe, kein Hundemensch.