Beiträge von fulica

    Mache ich eigentlich nicht, aber das ist eine super Idee! Ich versuche immer, ihn auch irgendwie "intellektuell" zu fördern bzw. zu fordern, weiß aber nicht so recht wie. Aber ich werde es nachher gleich ausprobieren und ihm ein paar Leckeries verstecken, das ist echt eine richtig klasse Sache um ihn etwas auszulasten! Tausend Dank für den Tipp!

    Wie geht es euch?
    Was macht die Nasenarbeit?
    Hier sind Schnüffelkisten/-teppiche und ähnliches hoch im Kurs und wenn sie gute Tage hat was das Bein angeht, lass ich sie auch "sprinkeln"
    Möglichkeiten gibt es ja wirklich viele.

    Kennst du die Seite Spaß mit Hund - da hole ich mir zwischendurch Inspiration (auch für andere Sachen wie Nasenarbeit!)
    Die Seehasen haben auch eine kleine Sammlung an Beschäftigungsspielen.


    Wir haben heute das erste Drittel der 'Reha-Zeit' geschafft! Vor genau vier Wochen war die OP.
    Sjadla zeigt seit 2 Tagen eine Verschlechterung beim Laufen und ich hab das Pensum wieder auf unter 10 Minuten gekürzt.

    Danke für deine ausführliche Schilderung, fulica! Das klingt ja wirklich sehr positiv und du scheinst es deiner Hündin wirklich angenehm zu gestalten. Ich wünsche euch weiterhin alles Gute auf dem Wege der Besserung! Du hast Glück, dass sie so ruhig ist, mein Hund kriegt echt den Stubenkoller und versucht sich am Hüpfen, einmal ist er sogar die Treppe hochgerannt! Da bin ich fast wahnsinnig geworden. Er begreift einfach nicht, dass das grad tabu ist. Aber ansonsten läuft er ganz fein, ist aber schon vorsichtig und hebt das "kranke" Bein manchmal an, wenn er zu schnell los will oder der Weg ihm nicht passt. Ich hoffe, es verheilt trotzdem (natürlich stoppe ich ihn immer, wenn ich merke, er hat grad mal wieder zu viel Energie).

    Ja da bin ich wirklich beschenkt! 12 Wochen Zangspause hätte auch gewaltig nach hinten losgehen können.
    Bei uns spielt sicherlich auch rein, dass unser normaler Alltag einfach sehr viel Input bietet und der Kopf schön beschäftigt bleibt.
    Das Treppen-Thema haben wir auch, sie will lieber selber laufen und versucht es auch, fügt sich dann allerdings ihrem Schicksal problemlos (wofür ich dankbar bin - sich wehrende 20kg wollte ich nicht tragen müssen)


    Ich hoffe, es verheilt trotzdem (natürlich stoppe ich ihn immer, wenn ich merke, er hat grad mal wieder zu viel Energie).


    Bestimmt! Sonst hätte es sich keiner positive Rückmeldung vom Tierarzt bekommen und die Entwicklung wäre anders
    Euch auch weiterhin alles gute! Ich hoffe ihr findet ein gutes Ventil um die Energie abzubauen.
    Machst du Nasenarbeit mit ihm?


    @Sacco
    Ihr habt ja auch einen kleinen Krimi hinter euch!

    Wie lange sind die OPs her? Merkst du noch etwas davon?

    Meine 9-jährige Border Collie-Hündin hatte am 20. Juni eine TPLO.
    Das Kreuzband war noch nicht gerissen, aber es war nur eine Frage der Zeit bis es soweit aufgefasert ist, dass es durchreißt.

    Sjadla hat Leinenpflicht (die ersten 16 Tage an der kurzen Leine, inzwischen auch an der Flexi) darf nicht springen, toben oder spielen und wird Treppen getragen.
    Die ersten 16 Tage durfte sie 3-4x täglich 5-10 min laufen, momentan sind es 10-15 min.
    Nächste Woche Freitag sind wird beim Nachröntgen. Wenn das zufriedenstellend ausfällt (wovon ich ausgehe), darf die Belastung wochenweise in 5-10min Schritten gesteigert werden und nach 12 Wochen soll die ursprüngliche Belastbarkeit wieder hergestellt sein

    Mein Tierarzt hat sehr viel Erfahrung auf dem Gebiet und ist sehr sehr zufrieden mit der Entwicklung. Sjadla belastet schon sehr schön und läuft schon sehr gleichmäßig. Hat noch vereinzelt schlechte Phasen und hoppelt auch mal kurz auf drei Beinen

    Fäden werden wenn möglich nicht gezogen sondern sollen sich selbstständig auflösen. Schwimmen und UWL sind tabu.
    Physio machen wir noch nicht - was aber auch daran liegt, dass meine Schwarz-Weiße ein grundsätzliches Problem mit dem gezielten therapeutischen Anfassen hat.
    Nach dem Röntgen nächste Wochetesten wir mal was sie momentan zur Physio sagt und entscheiden dann wie es weitergeht.

    Da ich sie mit ins Büro nehmen muss (und kein eigenes Auto habe), fahre ich sie im Fahrradanhänger durch die Gegend. Da kann sie viel schauen und wir können auch mal in anderen Gebieten unsere Minirunden drehen.
    Wenn sie noch mag, mache ich zusätzlich Kopfarbeit mit ihr: Geruchsunterscheidung, Farbunterscheidung, anderes was wenig Bewegung erfordert.

    Sjadla macht das wahnsinnig gut und ich bin echt stolz auf meine ruhige und entspannte Patientin, die einfach akzeptiert, dass 'mehr' gerade nicht drin ist.

    Hat zufällig jemand einen Erfahrungswert mit Pfotengrößen?
    Mein 6 Monate Junghund hat sich den Ballen leicht verletzt und ich will Pfotenschutz holen damit kein Dreck reinkommt.

    Nun überlege ich direkt was "dauerhaftes" zu holen und mehr Geld in die Hand zu nehmen oder erstmal was günstiges für den Übergang.
    Kommt da wohl noch was an Größe dazu oder ist das im Grunde gelaufen und die Pfoten wachsen eher nicht mehr?

    Nachtrag: er hat seine erwartete Endgröße schon fast erreicht, da kommen jetzt noch geschätzt 4-6cm drauf, Gewicht wohl noch etwa 4-5kg.


    Zum Pfoten-Wachstum kann ich nichts sagen, aber wenn der Ballen nur leicht verletzt ist und nur ein "einfacher" Schutz benötigt wird, kann ich dir die Booties von Uwe Radant ans Herz legen. Die sind einfach nur großartig und so günstig, dass es nicht schlimm ist, wenn die Pfoten doch noch mehr wachsen als gedacht.

    Guten Morgen,

    vielen Dank nochmal für meinen Input.
    Hab mit meinem Tierarzt gesprochen und er würde bzgl. Narbenpflege garnichts machen, da alles bilderbuchmäßig verheilt und er dort keine "Unruhe" reinbringen würde. Er hat auch sehr schlüssig argumentiert, aber mein Bauchgefühl ist sich noch nicht sicher ob das wirklich der richtige Weg ist.

    Physio würde er momentan noch abwarten, da sie schon sehr gut läuft, er dem Knochen noch Zeit zum Heilen geben möchte und sie auch noch sehr empfindlich auf Berührungen reagiert (Sjadla findet Physio sowieso doof und man muss immer sehr genau abwägen was möglich/hilfreich ist und was nicht)
    Wenn Physio in erster Linie für den Rücken und nicht für das Knie, da sich ja doch Schonhaltungen zeigen. Unterwasserlaufband empfiehlt er bei Kniegeschichten nicht.

    Danke ihr Zwei für die schnelle Rückmeldung!

    Physio ist fest geplant, aber da warte ich noch auf die Freigabe vom Tierarzt um anzufangen.

    Das mit den 3/4-Kreisen lass ich mir dann zeigen und mein Physio hat vielleicht noch weitere Ideen was ich selber machen kann!


    @Chris2406
    Bezüglich Physio gehen die Meinungen stark auseinander was gemacht werden soll - alle sind sich einig, dass auf jeden Fall Physio gemacht werden soll, aber die einen sagen auf jeden Fall Unterwasserlaufband und die anderen sagen besser kein Unterwasserlaufband.
    Was ist deine persönliche Meinung dazu - jetzt nicht spezifisch auf meine Hündin bezogen sondern so grundsätzlich bei Knie-OPs

    Meine Hündin hatte vor zwei Wochen eine TPLO (Kreuzband-OP) und ich mache mir Gedanken wie ich mit der Naht bzw der daraus resultierende Narbe umgehen soll.
    Ich weiß, dass verklebte / verhärtete Narben unangehme Folgen haben können (Schmerzen, Lahmheiten, etc) und das möchte ich gerne vermeiden.

    Was kann ich machen?
    Eincremen - mit was?
    Massieren/ Verklebungen lösen - wie?
    Weitere Möglichkeiten?

    Ab wann kann ich mit welcher Sache beginnen? Erst wenn die Fäden komplett weg sind oder jetzt schon?
    Die Fäden bleiben drin bzw. lösen sich selbst auf, allerdings weiß ich, dass das bei meiner Hündin gerne mal etwas länger dauert und ich wollte nicht zu spät anfangen.

    Die OP-Naht an sich sieht top aus und entwickelt sich "bilderbuchhaft".
    Morgen sind wir beim Tierarzt zur nächsten Nachkontrolle und da werde ich das Thema auf jeden Fall ansprechen, aber freu mich über eure Ideen, Erfahrungen und Anmerkungen!


    Ich ruf schon mal @Chris2406, @Die Swiffer und @flying-paws, weil ihr bestimmt was sehr gutes beitragen könnt bzw. Corinna auf jeden Fall schon mal was zu den Auswirkungen von Gewebeverklebungen geschrieben hat!


    Vielen Dank schon mal für eure Beiträge! :applaus:

    allgemein mache ich es so dass ich immer den Bewegungsapparat Röntgen lasse wenn mein Hund sowieso schon mal in Narkose ist

    ist hier auch so bzw lasse ich die Problemstellen nach-/kontrollröntgen somit haben wir einen Verlauf über die Entwicklung (außerdem find ich es spannend und schau mir die Aufnahmen immer wieder gerne an)

    Ich würde die Narkose auf jeden Fall nutzen. Zähne machen Sinn, wenn es schon Probleme gab und eben rassespezfische Baustellen (da können andere aber besser


    Für mich ist ein Leben mit Schmerzen keine Option. Das ist für mich das Wichtigste: es gibt keine Option. Mir hilft das.

    find ich einen ganz wichtigen Hinweis und die richtige Grundeinstellung!

    Ich versteh dich auch total, hab das erst letzte Woche wieder mal hinter mich gebracht (auch Kreuzband). Leider nicht zum ersten Mal :|

    Ein paar Tage vorher drehen meine Nerven immer durch und ich male mir schreckliche Szenarien aus, allerdings hat sich das nach spätestens 48h wieder erledigt und ich bin zwar immer noch angespannt und nervös, aber nicht panisch.

    Wenn die OP feststeht und in 'greifbarer' Nähe ist, lese ich nichts mehr im Internet zu dem Thema, weil ich dann ganz sicher die ganzen worst case-Geschichten finde. Allerdings lenke ich mich mit Planen und Einkaufen für die Zeit nach der OP ab (gerade bei der Kreuzband-OP hat es bei uns noch viel Vorbereitung braucht). Dieses Mal habe ich das DF komplett vermieden, weil ich in den letzten Monaten zu viel von schief gelaufenen OPs gelesen habe.

    Mein engstes Umfeld weiß im Normalfall wann die OP stattfindet, aber ich hab es nicht an die große Glocke gehängt, weil ich nicht 1000 Nachfragen haben wollte.

    Die Zeit vor der OP nutze ich um mein Mädchen nochmal zu verwöhnen. Es gab in den letzten 2 Wochen sehr viel Eis und Burger, sie durfte noch fleißig schwimmen und ihren Lieblingskumpel sehen (beides Dinge, die erstmal nicht machbar sind).


    Während der OP haben sich bei mir verschiedene Strategien bewährt und eigentlich waren alle irgendwie gut und haben ihren Zweck erfüllt (mich in der Zeit abgelenkt)

    OP 1 (ungeplant): ich musste mich arbeitslos melden, war aber gerade bei Freunden im Urlaub (und 'damals' ging das noch nicht online), bin also währenddessen nach Hause gefahren und hab den Papierkram erledigt, dann wieder zurück und Hund aus der Klinik geholt

    OP 2: shoppen (war allein unterwegs)

    OP 3: Freunde haben mich beim Tierarzt abgeholt und ich hab den Nachmittag bei ihnen verbracht

    OP 4: mein Papa hat mich begleitet und wir sind in der Nähe der Klinik geocachen gegangen

    OP 5: eine Freundin hat mich beim Tierarzt eingesammelt und mir mit ihren Hunden eine Einführung in den Zughundesport gegegen

    OP 6 (letzte Woche): ich hatte wieder Freunde in Rufbereitschaft, aber im Endeffekt bin ich nach Hause gefahren, hab noch ein paar Sachen erledigt, hab was gegessen und eine Stunde geschlafen und bin dann zurück zum Tierarzt, weil ich beim Aufwachen dabei sein durfte


    Was ich absolut empfehlen kann, hab Leute parat, die für dich da sein können (und dich verstehen), falls du doch kurz davor bist durchzudrehen.
    Mach irgendwas, das dich ablenkt, damit deine Gedanken keine Zeit haben um Karussel zu fahren

    Ach Nono, beste Bummsbirne, geliebter Opi, der einzig wahre Chuck Norris der Hundewelt eigentlich habe ich keine Worte für dich und deine zwei- und vierbeinige Familie, aber ich kann und will nicht einfach nur still mitlesen, dabei Tränen verdrücken und gleichzeitig lächeln, weil ihr so wunderbar, so einzigartig und so besonders seid!

    Mir laufen die Tränen, wenn ich das lese so viel Mut, so viel Liebe, so viele Siege, so viel Schritte vorwärts und jeder einzelne war es wert!

    Ihr seid großartig alle zusammen: die Swiffer, das Spitzohr, der Marlboromann und die Frau, die immer wieder aufsteht.

    Ich wünsche euch ganz viel Mut für den nächsten Weg und dann für den Zeitpunkt an dem es Abschied nehmen heißt.


    Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als Angst!

    ich denk an euch