Seitdem ich vor vier Jahren eine tolle Pension gefunden habe (2 eigene Hunde, maximal 2 Gasthunde und nur im Notfall noch 2 weitere Tageshunde; Betreuung mit Familienanschluss, Hütehunderfahrung, etc) gehe ich ohne schlechtes Gewissen einmal im Jahr ohne Hund in den Urlaub (maximal 1 Woche, sonst vermisse ich sie zu sehr). Sjadla ist dort so hervorragend versorgt, dass ich sie abgebe und dann wirklich kaum an sie denke und meinen Urlaub rundum genießen kann.
Allerdings ist meine Schwarz-Weiße erst 10 und körperlich und geistig fit. Niemals könnte ich meinen Urlaub genießen, wenn ich nicht wüsste, dass sie absolut problemlos mit der Betreuungssituation zurecht kommt.
Nächste Woche soll sie eigentlich für ein langes Wochenende in die Betreuung, nun gefällt sie mir nicht so richtig und ich kann nicht ausschließen ob sie Schmerzen hat. Sollte sich ihr Zustand nicht ins positive verändern, werde ich die Hochzeit absagen und bei meinem Hund sein. Ich finde ich bin es ihr schuldig da zu sein, wenn sie nicht fit ist.
Vor ein paar Jahren habe ich die 15-jährige Hündin einer Bekannten für einen längeren Urlaub betreut. Ich bin für diese Zeit bei der Bekannten eingezogen und Shadow wurde so zumindest nicht aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen.
Während dieser Zeit musste ich eine der härtesten Entscheidungen meines Lebens treffen. Innerhalb von 24 Stunden hat Shadow so massiv abgebaut, dass ich gemeinsam mit den (erwachsenen) Töchtern meiner Bekannten und einem Tierarzt entschieden habe, sie gehen zu lassen.
Mich hat das monatelang belastet, aber für die Hündin war es das einzig richtige und jede Stunde länge wäre Quälerei gewesen.