Ulixes wurde als lieber freundlicher Hund wahrgenommen.
Manche fragten, ob ein Rottweiler drinstecken würde.
Nach Klärung des Gemischs, zogen die Fragenden grinsend, manche kopfschüttelnd, weiter.
Das war vor den "Kampfhundverordnungen" und dem Vorfall in Hamburg.
Danach änderte sich die Stimmung schlagartig.
Selbst Nachbarn, die ihre eigenen Kinder mit unserem Hund spielen ließen, flüsterten plötzlich was "Der gehört an die Leine, sollte eingeschläfert werden..."
Derselbe Hund, lieb, absolut kinderfreundlich, wohlerzogen, wurde gemieden, am Gartenzaun nicht mehr gestreichelt, bekam nicht mehr die Schulbrote der Kinder (gut so).
Massenhysterie ist ein Phänomen und nicht zu steuern. Rational kann ihr nicht begegnet werden.
Offensichtlich tut es der Masse gut ein Feindbild zu haben.
Seltsamerweise wurden wir in Hamburg mit Ulixes außerordentlich freundlich aufgenommen, überhaupt im Norden der Republik, außer NRW.
Dort war nur Ablehnung.
Was ich damit sagen will, macht ihr diesem Thread nicht eine ähnliche Hatz.
Die überwiegende Mehrheit hat sich total positiv gegenüber Listenhunden geäußert und die Meinung Andersdenkender ist ebenso legitim.
Gruß, Friederike