Beiträge von Ulixes

    Schluckauf, Blähungen, breiiger Stuhl, da taucht bei mir auf:
    Bauchspeicheldrüse checken lassen, auch das hinlegen wie "Platz", fast schon "Down", weisen in die Richtung.

    Muss nicht sein, bin kein Arzt, aber das ist meine Idee dazu.

    Friederike

    Es geht bei diesem Thema meiner Auffassung nicht darum, dass ein Hund auch mal Seelentröster, Partnerersatz... ist, sondern, dass nur noch der Hund für diese Rolle in Frage kommt, menschlicher Kontakt weniger Priorität hat.

    Jetzt ist aber mal Sleipnir dran.
    Sein Thema, seine Moderation, seine Erklärung.

    Friederike

    Miniwolf hat gute Beispiele gebracht.

    Gefahr sehe ich dann, wenn der Hund, um bei diesen Beispiel zu bleiben, vielfältige Aufgaben übernehmen muss:
    Partnerersatz, Kindersatz, Ansprechpartner, Begleiter, Seelentröster, Anziehpüppchen...
    Der Hund wird dauernd gebadet, parfümiert und Juwelen geschmückt.
    Er wird nicht mehr bewegt, sitzt beim Fernsehen, Knabbersachen fressend beim Halter, wird fett gefüttert, weils ihm halt so schmeckt und vieles mehr, kommt nicht mehr aus dem Haus, weil der Halter menschenscheu geworden ist, die Welt böse und gefährlich....

    Friederike

    Och Micki,

    ähnliche Roller gibt es auch bei e..y für 150.- Euro.
    Ich habe so einen und bin mit der Qualität sehr zufrieden für den Freizeit- und Alltagsbedarf mit Hund.
    Habe zum Anfang des Threads schon darüber geschrieben.

    Es macht sehr viel Spaß.

    Friederike

    Hallo,

    die Entwurmungstabletten machen ganz schön Aufruhr im Körper des Hundes.
    Durchfall ist häufige Begleiterscheinung.
    Der Durchfall entwässert den Körper.
    Es ist daher normal, dass dein Hund mehr trinkt und sich schlapp fühlt.

    Als Diät kannst du ihr Kartoffelpürree mit Wasser angerührt und Hühnerfleisch geben, oder auch nur gekochte und pürierte Karotten beigeben.(statt Fleisch)

    Friederike

    Hallo Livvy,

    ich versuche mal auf deine Fragen zu antworten.
    Soziologen versuchen immer prägnante Begriffe für ein beobachtetes Phänomen zu finden.
    Richtig glücklich gewählt sind sie selten.
    Mithin ist auch "Kultursodomie" ein sehr sperriger Begriff.
    Er beschreibt eine Beobachtung, dass immer mehr Menschen statt miteinander zu kommunizieren, ihre gesamte Energie auf ein Tier übertragen, ihm all das zukommen lassen was im Zusammenleben mit Menschen üblich ist:
    Aufmerksamkeit, Liebe, Freundschaft, Treue, Versorgung, Bekleidung, Spiel, körperliche Zuwendung, Erziehung, .....

    Meine von dir als zu pauschal formulierte Aussage
    "Menschen sollten mit Menschen den intensivsten Kontakt haben," unterstreiche ich in diesem Zusammenhang nochmal.

    Eine Gesellschaft löst ihre Probleme, die sich aus dem Miteinander ergeben nicht, indem sie sich anderen Lebewesen und Objekten zuwendet.
    Die Unfähigkeit miteinender liebevoll umzugehen, wird nicht gelöst indem ich mich hingebungsvoll um ein Tier kümmere ohne dass wieder eine Rückkoppelung auf den Umgang mit Menschen stattfindet.

    Wenn sich immer mehr Menschen aus ihrer Verantwortung des Miteinanders ziehen und lieber mit einem Haustier intensivsten Kontakt pflegen, fehlt das irgendwann der menschlichen Gesellschaft.
    Eine sozialer, emotionaler und geistiger Verarmungsprozeß tritt ein.
    Das prangern dann, wie geschehen , die Soziologen an.

    Ich selbst sehe bisher nur eine Tendenz dahin.
    Noch ist viel sprudelndes Leben da.
    Für mich sind Hund und Mensch eine wunderbare Gemeinschaft mit vielen Möglichkeiten sich gegenseitig zu unterstützen.

    Friederike

    Hallo,

    zum Glück ist der kommende Dienstag nicht mehr weit.
    Alles Gute für dich bei der Prüfung.

    Pubertät hin oder her, Amy reagiert wohl eher auf deine angespannte Situation.
    Sie ist in ihrem Wesen noch nicht so gefestigt, dass sie solche "Engpässe" an Aufmerksamkeit einfach weg steckt.
    Kein Vorwurf! Nur Leben wie es so ist.

    Das wird sofort wieder anders sobald du mit mehr Aufmerksamkeit und Gleichmut mit ihr umgehen kannst.
    Keine Panik also.

    Meine Hunde haben auch immer sehr auf stressige Situationen aller Art reagiert.
    Mit zunehmenden Alter der Hunde wird das weniger.
    Sie können dann auch besser mit zeitlichen und emotionalen Durststrecken umgehen.

    Friederike