Hallo Manfred,
tut mir Leid für dich und deinen Hund.
Du fragst wie du die letzte Zeit mit deinem Hund gestalten könntest.
Ich mache einfach einmal ein paar Vorschläge.
Vielleicht ist etwas für dich dabei.
Schon mal ab und zu feine seltene Leckerle geben, Lieblingsplätze aufsuchen, befreundete Hunde besuchen, Streicheleinheiten, ihm sagen was du noch zu sagen hast.
Ganz wichtig ist dafür sorgen, dass er keine oder wenig Schmerzen hat,
ihn nicht verunsichern durch Übertreibung von Aktivitäten und Zuwendung, für ausreichend Ruhe und Bewegung sorgen, darauf achten, dass er trinkt und eine recht unproblematische Verdauung hat.
Was mit dem Körper des Hundes nach dem Tod zu geschehen, dafür gibt es kein richtig oder falsch.
Da muss jeder schauen was ihm selbst möglich und wichtig und auch was finanzierbar ist.
Solltest du dich für eine Einäscherung entscheiden, könntest du die Asche auch an einem für euch wichtigen Ort verstreuen.
Das ist nicht verboten.
Mein Fall wäre eine Aufbewahrung der Urne im Haus auch nicht.
Sicher gibt es angenehmere Vorstellungen als die Tierkörperbeseitung.
Verwerflich ist es nicht sich dafür zu entscheiden.
Der tote Körper ist nur noch eine Hülle.
Vielleicht findet sich auch noch ein Freund, Verwandter, etc. mit Grundstück, der ein Vergraben im Garten anbieten kann.
Ich wünsche euch ein schönes Abschiednehmen.
LG, Friederike