Beiträge von Ulixes

    Hallo,

    ich sehe dich einer sehr verzweifelten Situation.
    Du kämpfst um das Überleben deines Hundes.
    Die alleisten hier würden das auch tun.

    Schau dir deinen Hund mal in einer ruhigen Minute ganz genau an.
    Wo hat er noch Lebensqualität, was mutest du ihm und dir zu?
    Bilanziere so ehrlich wie du kannst.

    Mein früherer Hund Ulixes war in den letzten Monaten seines Lebens ebenfalls nierenkrank.
    Er war ein Methusalem für seine Größe.
    Wir haben auch aufgeboten was ging.
    Ein Infusion hat uns niemand angeboten, da dadurch keine dauerhafte Verbesserung möglich gewesen wäre.
    Ich wußte dass es das gibt und habe mich umgehört bei anderen Hundehalter mit nierenkranken Hunden, die bereits verstorben waren.
    Unisono haben sie mir erklärt, dass dieser Weg für sie niemals mehr in Frage käme und, dass sie heute in dieser Situation den Hund bereits bei der Diagnose Niereninsuffizienz einschläfern lassen würden.
    Was war ich empört über diese Aussage!

    Heute würde ich das immer noch nicht sofort tun, aber regelmäßige Infusionen kämen bei einer gravierenden Schädigung der Niere für mich nicht in Frage.
    Ich halte es für eine Quälerei des Hundes und auch für den Halter und die Familie.
    Wir mussten Ulixes auch beknien, ein wenig Wasser zu nehmen.
    Er ekelte sich einfach davor wie auch vor dem Fressen und magerte stark ab, die Muskeln schwanden, der Gang wurde unsicherer.

    Puh, es ist immer noch schwer das aufzuschreiben.

    Deinem Hund das Beste,
    Friederike

    Erstmal vornweg, wir alle werden in den nächsten Jahrzehnten umdenken müssen, was unsere Ernährung betrifft.
    Es wird die Fleischesser, die Vegetarier und die Veganer betreffen.

    Jetzt zu den Hunden.
    Da gehöre ich zu denen, die der Überzeugung sind, der Hund brauche Fleisch, um gesund zu leben.
    Vielleicht muss ich mich eines Tages einer neuen wissenschaftlichen oder ökonomischen Denkweise beugen.
    Derzeit handhabe ich noch so, dass mein Hund Fleisch bekommt.

    Ich kenne Beispiele von Hunden in Afrika, die weitgehend fleischlos ernährt werden.
    Ob die gesund sind, ist nicht erforscht.
    Meistens werden sie im Lauf der Jahre von ihren Haltern aufgegessen.

    Dann gibt es mittlerweile tatsächlich Hunde, die kein Fleisch vertragen.
    Sie kommen auch durchs Leben.
    Über mögliche Beeträchtigungen ist leider nichts an Untersuchungen vorhanden.

    Die viel propagierte Eiweißquelle Soja, ist nach wissenschaftlichen Studien nicht gut für Hunde.
    Hunde, die Sojaprodukte bekommen, sterben früher.
    Das ist ein Ergebnis der Studie, die von PETA ist.
    Jeder möge sich selbst ein Urteil bilden.

    Meiner Meinung nach nützt es wenig, sich wegen der verschiedenen Haltung zur Hundeernährung zu zerstreiten.
    Wie so oft, es gibt mehrere Wege zum Ziel.

    LG, Friederike

    Zitat

    Dankeschön, richte ich aus. :)


    Der Entbömmelte wird sich freuen.

    Hier schließe ich, weil die Frage beantwortet ist und der Fragesteller morgen ohnehin die volle Aufklärung erhält.
    Die Gefahr einer weiteren Kastartionsdebatte scheint mir zu groß.

    Beste Grüße,
    Friederike

    Das ist wurscht.
    Morgen wird kastriert steht da.
    Hier hat sich jemand für eine Frühkastration entschieden.

    Zu den 2 Millionen Kastrationsthreads brauchen wir eigentlich nicht noch einen.
    Lesestoff, um sich zu inforieren gibt es reichlich, hier und überall im Netz.

    Nach der OP gibts wie gesagt den Trichter oder einen Body.

    Gute Genesung,
    Friederike