Beiträge von Ulixes

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    .Ist die Ernährung von Welpen und heranwachsenden Hunden eine "Kunst" oder sind Mangelerscheinungen eine Erfindung der Industrie :???:


    Ich besitze ein Buch "Der Hundekoktor" von 1895.
    Die Welpensterblichkeit bei Hunden muss demnach recht hoch gewesen sein und zwar ab dem Zeitpunkt des Abstillens. Es standen wohl nicht ausreichend gute Futterkomponenten zur Verfügung.
    Die Welpen starben an den unterschiedlichsten Krankheiten, häufig frassen sie nicht, waren untergewichtig und nicht stabil gegen Krankheitserreger.

    Ich würde mal behaupten die bessere medizinische Versorgung, die Antibiotka, Durchfall - und Fiebermittel... der neueren Zeit tun ein wesentliches, um Welpen groß zu kriegen.
    Wie groß der Anteil der Futtermittelindustrie daran ist, vermag ich nicht zu sagen.

    Der Autor besagten Buches hat die ersten Hundekuchen, gerade für Welpen, sehr begrüßt und gelobt.

    Die Theorie mit der HD kenne ich, bin aber genetisch und medizinisch nicht annähernd ausreichend informiert, um mir ein Urteil erlauben zu können.

    LG, Friederike

    Ich weiß auch nicht, was die absolut richtige Ernährung für den Hund ist.
    Gibt es die überhaupt?

    Ich praktiziere eine Gemischtfütterung.
    Hauptsächlich wird Bruno roh und frisch ernährt.
    Die Mahlzeiten bestehen aus Fleisch, Knochen, Fisch, Gemüse, Obst und Nudeln/Reis/Hirse/Dinkel/Kartoffeln.
    Mein Hund bekommt aber auch mal gekochte Reste von den Familienmahlzeiten.
    Das sind dann Snacks und kein Hauptgericht für ihn.

    An Fleisch gibt es Rind, Huhn, Pute, Kaninchen und selten Schaf.
    An Fisch füttere ich Reste einer Fischzucht - Forelle, Wels, Stör, Bachsaiblinge.
    Hin und wieder Seefisch.
    Gemüse, Wild -und Gartenkräuter sowie Obst frisst Bruno sehr gerne und bekommt eine abwechslungsreiche Auswahl.
    Mit Milchprodukten halte ich mich zurück, da ich sie nur selten zur Verfügung habe.- Bekommt er aber auch hin und wieder.
    Eier gibts selten, Eierschalenpulver schon öfter.

    Das ists so im Groben, glaube ich.

    Im Urlaub gibts schon mal gutes Dosenfutter oder auch gutes Trockenfutter.
    Das mag er dann auch sehr gerne zwischendurch.

    Ich füttere frisch, weil ich es generell nicht so habe mit industriell vorgefertigten Produkten.
    Ich habe nichts dagegen, wenn der Hund "Abfälle" bekommt.
    Ich will sie aber vorher sehen und wissen was es für Abfälle sind.
    Aus diesem Grund möchte ich weder durchgängig Dosenfutter oder Trockenfutter geben.
    Die ganz hochpreisigen Trockenfutter (z. B. Hermanns) würden in der Tat meinen Etat übersteigen als Dauerfutter.

    Ich mache sicher nicht alles richtig und einiges wird verbesserungswürdig sein. Ich lerne noch. :)

    LG, Friederike

    Das "Nein" ist das wichtigste Wort im Leben eines Hundes und eines Menschen, egal ob er einen Hund hat oder nicht.
    Wenn das jeder verinnerlichte wäre ein wunderschönes Miteinander möglich.

    Ich spreche allerdings lieber von Wortsignalen als von Kommandos.
    Inhaltlich sind wir uns sehr einig. ;)

    LG, Friederike

    Zitat

    also mir ist am samstag was unglaubliches passiert. war bei einer freundin im hof und sind in richtung straßenbahn durch den hof gegenagen hunde sind frei herumgerannt wie immer in grünanlagen--> kira läuft gemütlich zu kleinem türkischen mädchen, das schaukelt, will nur schnüffeln. kind beginnt hysterisch zu schreien, vater schubst meinen hund weg und meint so schleich dich. der hat sich dann was anhören dürfen. das mein hund nix macht und wenn seine kinder einen anfall kriegen is das sein problem und das er mit seinen drecksfingern ja nicht meinen hudn angreifen soll und wenn ihm was ned passt soll er sich in sein eigenes land schleichen. ich bin bei gott nicht rassistisch habe auch viele ausländische freunde aber das is unerhört!!!!! :zensur:


    Bitte überdenke mal was du da schreibst.

    LG, Friederike

    Ich hatte und habe persönlich wenig Probleme mit Nichthundehaltern wegen Hundehaltung.

    In der Hochphase der "Kampfhunddiskussion" kamen Pöbeleien schon mal vor, da viele Menschen durch die Fernsehberieselung angeheizt waren, sich informiert fühlten und obrigkeitsgestärkt.- Ne hässliche Kombination. ;)

    Ich treffe aber immer mehr auf gänzlich unbeleckte Hundehalter, die von irgendwoher einen Hund haben und sich nicht die Spur von Gedanken über Haltung und Erziehung machen.
    Das geht gut solange der Hund süß und niedlich ist.
    Wenn er aber dann Grenzen auslotet und keine findet ist das Gejammere über den undankbaren Hund, dem man doch nur ein schönes Leben bescheren wollte, groß.

    Dann treffe ich auf immer mehr Menschen, egal in welchen Situationen, die sich im Recht fühlen und dieses Recht dann auch unbedingt durchgesetzt haben möchten. Sie tratschen erst, rennen dann zum Bürgermeister, tratschen wieder und landen schließlich beim Anwalt.
    Direkte Auseinandersetzungen mit gegenüber passieren immer seltener.

    Echte Probleme habe ich mit Anwohnern, die in einer Wohnsiedlung den Fuß nicht vom Gaspedal kriegen und der Meinung sind, das bräuchten sie erst, wenn die Strasse in eine Spielstrasse umgewidmet ist, weil dann ja ein Schild aufgestellt wird und alle anderen auch langsam fahren müssen.
    Ansonsten hätten sie einen Wettbewerbsnachteil und einen immensen Verlust von Lebenszeit durch langsam fahren.

    Der Anspruch an unsere Hunde ist enorm gestiegen.
    Der Hund soll in allen Situationen ruhig und gelassen sein.
    Wenn er 40 kreischenden Vorschulkindern begegnet, die mit Holzprügeln auf den Waldweg dreschen und ihn nebenbei noch alle streicheln wollen und am Schwanz ziehen, noch freundlich wedeln.
    Bruno kann das und ich kann auch ausweichen.

    LG, Friederike

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    Also soll ich die Hunde gleich vom ersten Tag an aus dem Schlafzimmer aussperren? Fiepsen, jaulen, an der Tür kratzen ignorieren? Das wird nämlich alles vorkommen. Carina kratzt soegar die Tapeten neben den Türzargen kaputt ...


    Ja sicher von Anfang an.
    Klar wird es nicht leicht werden, doch die neue Umgebung ist eben auch einen neue Möglichkeit die Regeln zu gestalten.

    Bin mal gespannt was dein Mann einbringt an Konsequenz und ob ihr es durchhalten wollt.

    Gutes Gelingen,
    Friederike