Hallo,
ich habe auch lange nicht gewusst, dass Hunde in der Wohnung in geschlossenen Behältern untergebracht werden. Ich glaube fast, ich habe es hier zum ersten Mal gelesen und dann festgestellt, dass diese Praxis recht verbreitet zu sein scheint.
Dann kam mal eine Bekannte zu Besuch mit einem Hund, wie ich ihn bisher auch nicht erlebt hatte- völlig durchgeknallt und katastrophal.
Die Box passte fast nicht in unser Treppenhaus, um über die Treppe ins Obergeschoß zu gelangen. Ich staunte wieder.
Der Hund war nicht durch die Box so, sondern war aus einem Kofferraum heraus mit ca. 4 Wochen oder jünger gekauft worden und nach ein paar Wochen wurde er dieser Bekannten ohne Hundeerfahrung, geschenkt.
Ich konnte mich überzeugen, dass der Hund seine Box als Rückzugsraum und für seine Sicherheit brauchte. Inzwischen lebt er ohne sie ganz gut.
Ein Glück- Mit viel Arbeit verbunden, zahllosen Hundetrainern und Kursen.
Was ich eigentlich sagen will, die Hilfsmittel passen sich auch den gesellschaftlichen Erfordernissen an.
Immer mehr völlig ungeeignete Menschen, die weder die Reife, die Zeit, noch die Ausdauer haben schaffen sich einen Hund an.
Die Hunde passen sich auch den Haltern an, deren Unsicherheit und Inkonsequenz... und verhalten sich entsprechend.
LG, Friederike